Netzraum Kärnten: Geologische Untersuchungen starten auf adaptierter Trasse
Entlang der sogenannten Grobtrasse sind seit mehreren Wochen Planungsteams im Auftrag der Austrian Power Grid und der Kärnten Netz unterwegs. Abschnitt für Abschnitt wird der geplante Leitungsverlauf genauer untersucht. Die Ergebnisse dieser Arbeiten bilden die Grundlage für die Feintrasse, die Ende des Jahres vorgestellt werden soll. Erst dann können alle Grundeigentümer konkret angesprochen werden, deren Flächen tatsächlich von der künftigen Trassenführung betroffen sein werden. Seit Herbst 2025 finden im Rahmen der Untersuchungen für künftige Maststandorte Abstimmungsgespräche mit potenziell neu betroffenen Grundeigentümern statt. Bei rund 20 % des Leitungsverlaufes wird es aufgrund von intensiven Gesprächen mit Gemeinden und Bürgerinitiativen jedoch noch zu Abweichungen von der im September 2025 vorgestellten Grobtrasse kommen. In etwa zehn der insgesamt 36 Gemeinden werden aktuell noch alternative Trassenvarianten evaluiert.
Die neuen Details zur Trassenführung sollen bis zum Sommer 2026 so weit feststehen, dass in einem weiteren Schritt die restlichen Maststandorte fixiert werden können. Dazu kontaktieren die Projektwerber die neu betroffenen bzw. nicht mehr betroffenen Grundeigentümer und führen in weiterer Folge die notwendigen Detailuntersuchungen durch.
Knapp ein Drittel der Maststandorte ist bereits in Abstimmung mit den jeweils betroffenen Grundeigentümern festgelegt. Auch die Erfassung des Wegenetzes und die Einholung gegebenenfalls erforderlicher Zustimmungserklärungen (für die Wegnutzung in der Planungsphase) von Eigentümern bzw. Agrargemeinschaften haben bereits begonnen.
Jetzt im Juni starten die geologischen Untersuchungen an potenziellen Maststandorten. Geplant sind unter anderem Kernbohrungen und Baggerschürfe, um die Beschaffenheit des Untergrunds genau zu erfassen. Ergänzend werden Grundlagen zu Natur, Landschaft und Boden erhoben. Alle Ergebnisse fließen in die technische Detailplanung ein.
Für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe ist besonders wichtig: Alle Maßnahmen werden angekündigt und transparent durchgeführt. Der Flächenbedarf für diese Untersuchungen ist kleinräumig und liegt zwischen 50 und 150 m². Falls geologische Untersuchungen im Wald stattfinden, werden dafür selbstverständlich vorab die notwendigen Rodungsbewilligungen eingeholt. Ziel der Projektwerber bleibt, die Bewirtschaftung der Flächen so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Sollten Flurschäden entstehen, werden diese gemäß den Richtlinien der Landwirtschaftskammer abgegolten.
Die neuen Details zur Trassenführung sollen bis zum Sommer 2026 so weit feststehen, dass in einem weiteren Schritt die restlichen Maststandorte fixiert werden können. Dazu kontaktieren die Projektwerber die neu betroffenen bzw. nicht mehr betroffenen Grundeigentümer und führen in weiterer Folge die notwendigen Detailuntersuchungen durch.
Knapp ein Drittel der Maststandorte ist bereits in Abstimmung mit den jeweils betroffenen Grundeigentümern festgelegt. Auch die Erfassung des Wegenetzes und die Einholung gegebenenfalls erforderlicher Zustimmungserklärungen (für die Wegnutzung in der Planungsphase) von Eigentümern bzw. Agrargemeinschaften haben bereits begonnen.
Jetzt im Juni starten die geologischen Untersuchungen an potenziellen Maststandorten. Geplant sind unter anderem Kernbohrungen und Baggerschürfe, um die Beschaffenheit des Untergrunds genau zu erfassen. Ergänzend werden Grundlagen zu Natur, Landschaft und Boden erhoben. Alle Ergebnisse fließen in die technische Detailplanung ein.
Für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe ist besonders wichtig: Alle Maßnahmen werden angekündigt und transparent durchgeführt. Der Flächenbedarf für diese Untersuchungen ist kleinräumig und liegt zwischen 50 und 150 m². Falls geologische Untersuchungen im Wald stattfinden, werden dafür selbstverständlich vorab die notwendigen Rodungsbewilligungen eingeholt. Ziel der Projektwerber bleibt, die Bewirtschaftung der Flächen so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Sollten Flurschäden entstehen, werden diese gemäß den Richtlinien der Landwirtschaftskammer abgegolten.
In den kommenden Monaten sind weitere persönliche Gespräche mit Grundeigentümern geplant, allen voran dort, wo es zu Abweichungen gegenüber der im September präsentierten Grobtrasse kommen wird. Gemeinsam sollen Lösungen erarbeitet werden, die sowohl den Anforderungen des Infrastrukturprojekts als auch den Interessen der betroffenen land- und forstwirtschaftlichen Grundeigentümer gerecht werden.
Interessierte können zudem persönliche Informationsgespräche im APG-Infocenter in Klagenfurt buchen. Eine Übersicht zu den freien Terminen ist online verfügbar unter www.netzraumkaernten.at.
Interessierte können zudem persönliche Informationsgespräche im APG-Infocenter in Klagenfurt buchen. Eine Übersicht zu den freien Terminen ist online verfügbar unter www.netzraumkaernten.at.
Expertentipp 380-kV-Leitung: Interaktive Karte der Grobtrasse jetzt online!
Bei den LK-Infoveranstaltungen und Gesprächen rund um das Infrastrukturprojekt „Netzraum Kärnten“ wurde von vielen Grundeigentümern der Wunsch nach noch detaillierteren und transparenten Trassen-Informationen laut.
Ab sofort steht Ihnen auf der offiziellen Website des Projekts „Netzraum Kärnten“ ein neues Tool zur Verfügung: Eine interaktive Karte inklusive exakter Grundstücksgrenzen. Die neue Karte kombiniert die aktuellen Projektplanungen direkt mit den realen Katastral- und Grundstücksgrenzen.
Anhand der abgebildeten Grundstücksnummern und Grundstücksgrenzen sehen Sie nun sofort, wie der aktuelle Planungsstand der Grobtrasse im Verhältnis zu Ihrem Eigentum oder Ihrer Gemeinde verläuft.
Hier geht es direkt zur interaktiven Karte.
Ab sofort steht Ihnen auf der offiziellen Website des Projekts „Netzraum Kärnten“ ein neues Tool zur Verfügung: Eine interaktive Karte inklusive exakter Grundstücksgrenzen. Die neue Karte kombiniert die aktuellen Projektplanungen direkt mit den realen Katastral- und Grundstücksgrenzen.
Anhand der abgebildeten Grundstücksnummern und Grundstücksgrenzen sehen Sie nun sofort, wie der aktuelle Planungsstand der Grobtrasse im Verhältnis zu Ihrem Eigentum oder Ihrer Gemeinde verläuft.
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Bürgerinformation Netzraum Kärnten
- Infoportal für Bürger: www.netzraumkaernten.at
- Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr, Tel. 0800/40 04 05, info-netzraumkaernten@apg.at