Ktn. Marktbericht der 31. Woche
EU-Rindermarkt:
Überschaubare Angebotsmengen bei den Jungstieren stehen einer ausgeglichenen Nachfrage in Deutschland gegenüber. Die Preise für Jungstiere sind gleichbleibend. Schlachtkühe lassen sich weniger gut vermarkten, da der Absatz stockt, dementsprechend geben die Preise für Kühe wieder nach.
Stiere und Ochsen:
Auch in Österreich ist der Jungstiermarkt gleichbleibend, ein knapp durchschnittliches Angebot steht einer für die Jahreszeit üblichen Nachfrage gegenüber, daher notieren die Jungstiere unverändert.
Kühe und Kalbinnen:
Bei den Kühen läuft die Vermarktung zäher ab, aufgrund der großen Trockenheit und damit einigerorts vorhandenem Futtermangel kamen seit Mitte Juli mehr Tiere auf den Markt. Parallel dazu ist die Nachfrage deutlich zurückgegangen, vor allem im Export. Saison- und urlaubsbedingt ist die Zerlegeaktivität geringer, das Schlachtkuhaufkommen EU-weit höher, die verringerten Exportkontingente der Schweiz drücken ebenfalls den Kuhabsatz. Preise für die Kühe notieren schwächer, insbesonders sind magere Qualitäten betroffen. Schlachtkalbinnen notieren gleich zur Vorwoche
Kälber:
Auch der Preis für Schlachtkälber bleibt gleich.
Rinderpreise vom 27. Juli bis 2. August 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,03 | 3,13 | 5,62 | 5,69 |
| Stiere* | 3,03 | 3,13 | 5,62 | 5,69 |
| Kalbinnen | 3,01 | 3,11 | 5,78 | 5,86 |
| Kühe | 2,02 | 2,45 | 4,40 | 4,71 |
| Schlachtkälber | 4,87 | 5,25 | 8,55 | 8,75 |
Alle angeführten Preise sind Nettopreise ab Hof ohne MwSt. und ergeben
sich aus der Entwicklung des Marktgeschehens in Kärnten.
*AMA - Gütesiegelzuschlag unter 20 Monate 15 Cent/kg