Ktn. Marktbericht der 28. Woche
EU-Rindermarkt:
Die sehr ruhig verlaufenden Fleischgeschäfte bedingen eine sehr schwache Nachfrage nach Schlachtrindern und fortgesetzten Preisdruck, heißt es diese Woche von der deutschen VEZG. Die Preise geben in Deutschland die zweite Woche in Folge in allen Schlachtrinderkategorien um 10 Cent nach. Italien senkt die Preise diese Woche in ähnlichem Ausmaß, Frankreich (-5 Cent) etwas moderater.
Stiere und Ochsen:
Das Angebot am heimischen Markt liegt aktuell in etwa auf Vorjahresniveau. Weit weg von diesem zeigt sich hingegen die Nachfrage. Im Inland geht der Absatz, der hitzebedingt in den vergangenen Wochen schon kräftige Einbußen verzeichnete, traditionell mit Beginn der Sommerferien noch etwas zurück. Richtig schwer fällt jedoch der Verkauf in den EU-Binnenmarkt. Herrschte 2025 um diese Zeit noch Mangel, so ist jetzt von Überhang die Rede, insbesondere da polnische Ware aktuell alle anderen Anbieter preislich unterfährt. Neuerliche Preisabschläge sind die Folge.
Kühe und Kalbinnen:
Bei den weiblichen Schlachtrindern zeigt sich der heimische Markt nach wie vor recht ausgeglichen. Die Nachfrage aus dem Export reicht noch aus, um den Markt zu räumen. Die Preise bleiben neuerlich unverändert.
Rinderpreise vom 06. bis 12. Juli 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,12 | 3,21 | 5,77 | 5,84 |
| Stiere* | 3,12 | 3,21 | 5,77 | 5,84 |
| Kalbinnen | 3,11 | 3,21 | 5,98 | 6,06 |
| Kühe | 2,32 | 2,79 | 5,05 | 5,36 |
| Schlachtkälber | 4,87 | 5,25 | 8,55 | 8,75 |
Alle angeführten Preise sind Nettopreise ab Hof ohne MwSt. und ergeben
sich aus der Entwicklung des Marktgeschehens in Kärnten.
*AMA - Gütesiegelzuschlag unter 20 Monate 15 Cent/kg