Ktn. Marktbericht der 40. Woche
EU-Rindermarkt:
Auf dem deutschen Schlachtrindermarkt finden die verfügbaren Stückzahlen zügig und vollständig ihre Käufer, heißt es diese Woche von der VEZG. Höhere Preise dafür durchzusetzen gelingt in dieser Woche jedoch nicht mehr. Allenfalls in Bayern gibt es abermals leichte Anstiege. Aus Italien werden leichte Zugewinne beim Stier (+5 Cent), unveränderte Kalbinnenpreise und weitere Abschläge bei den Kühen (-10 Cent) gemeldet. Aus Frankreich wird berichtet, dass das Angebot an mageren Tieren, Kühen aus der Milchproduktion und Weiderindern die unter der Trockenheit gelitten haben, den Bedarf mehr als reichlich decken (-5 Cent), bei fertig gemästete Schlachtrindern (+3 Cent) hingegen kein Überangebot besteht.
Stiere und Ochsen:
Das Angebot am heimischen Markt ist im Vergleich zu den Vorwochen etwas angestiegen. Der Bedarf der Schlachthöfe kann damit vollumfänglich gedeckt werden, berichtet die ARGE Rind. Die Notierung bleibt folglich in dieser Woche unverändert.
Kühe und Kalbinnen:
Nach zwei Wochen mit ausgesprochen geringen Stückzahlen, steigt das Angebot an Schlachtkühen am heimischen Markt nun wieder etwas an. Die Nachfrage der Schlachthöfe präsentiert sich derweil weiterhin recht zufriedenstellend, sodass die Preise abermals leicht nach oben gesetzt werden konnten, berichtet die ARGE Rind.
Rinderpreise vom 28. September bis 4. Oktober 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,29 | 3,39 | 6,09 | 6,16 |
| Stiere* | 3,29 | 3,39 | 6,09 | 6,16 |
| Kalbinnen | 3,11 | 3,21 | 5,98 | 6,06 |
| Kühe | 2,01 | 2,41 | 4,38 | 4,64 |
| Schlachtkälber | 5,16 | 5,55 | 9,05 | 9,25 |
Alle angeführten Preise sind Nettopreise ab Hof ohne MwSt. und ergeben
sich aus der Entwicklung des Marktgeschehens in Kärnten.
*AMA - Gütesiegelzuschlag unter 20 Monate 28 Cent/kg