Ktn. Marktbericht der 36. Woche
EU-Rindermarkt:
Der deutsche Rindermarkt zeigt sich insgesamt recht ausgeglichen, mit weiterhin stabilen Preisen, heißt es diese Woche von der VEZG. Wobei es nun zu einer Umkehr der bisherigen Verhältnisse gekommen ist, nämlich steigenden Stückzahlen im Norden und leicht sinkenden im Süden. Im Segment der Stiere erlaubt dies Bayern (+15 Cent) sich wieder ein Stück weit an das Preisniveau im Norden anzunähern. Aus Frankreich wird berichtet, dass sich der Rindermarkt nach dem Ende der Sommerpause in den Verarbeitungsbetrieben wieder zunehmend ausgeglichen zeigt und dies bei stabilen Preisen für weibliche Schlachtrinder und weiteren leichten Abschlägen bei den Stieren (-5 Cent). Aus Italien werden diese Woche unveränderte Schlachtrinderpreise gemeldet.
Stiere und Ochsen:
Das Angebot am heimischen Markt entspricht aktuell einem für die Jahreszeit üblichen Niveau. Dieses trifft auf eine anhaltend gute Inlandsnachfrage, sowohl aus dem LEH als auch dem Großhandel, berichtet die ARGE Rind. Die Notierung konnte in der Folge neuerlich angehoben werden.
Kühe und Kalbinnen:
Das Angebot an Schlachtkühen am heimischen Markt ist mittlerweile wieder von einem spürbaren Rückgang gekennzeichnet. Dies trifft insbesondere auf die Bundesländer Oberösterreich und Niederösterreich zu, heißt es von der ARGE Rind. Eine erste leichte Erholung der Preise konnte vor diesem Hintergrund von der ARGE Rind durchgesetzt werden.
Rinderpreise vom 31. August bis 06. September 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,20 | 3,29 | 5,92 | 5,99 |
| Stiere* | 3,20 | 3,29 | 5,92 | 5,99 |
| Kalbinnen | 3,03 | 3,13 | 5,83 | 5,91 |
| Kühe | 1,82 | 2,19 | 3,95 | 4,21 |
| Schlachtkälber | 4,87 | 5,25 | 8,55 | 8,75 |
Alle angeführten Preise sind Nettopreise ab Hof ohne MwSt. und ergeben
sich aus der Entwicklung des Marktgeschehens in Kärnten.
*AMA - Gütesiegelzuschlag unter 20 Monate 15 Cent/kg