Ktn. Marktbericht der 8. Woche
EU-Rindermarkt:
Das Angebot am deutschen Rindermarkt ist zuletzt wieder etwas kleiner ausgefallen. Der Preisdruck hat sich in der Folge abgeschwächt. Die VEZG nennt diese Woche für alle Schlachtrinderkategorien unveränderte Preise. Stabile Preise werden aktuell auch aus Frankreich gemeldet, da die Nachfrage während der zweiwöchigen Semesterferien etwas schwächer ausfällt. Ähnliches wird aus Italien berichtet, wo sich die Vacanze di Carnevale im Absatz niederschlägt.
Stiere und Ochsen:
Am heimischen Markt zeigte sich zuletzt eine kleine "Abverkaufswelle", die die Schlachtzahlen auf einen neuen Spitzenwert für diese Jahr hievte. Die Nachfrage präsentiert sich derweil für die Jahreszeit typisch wenig dynamisch. Die Schlachtunternehmen haben folglich die Forderung nach einer starken Preisreduktion erhoben, berichtet die ARGE Rind. Dieser wurde zwar nicht nachgegeben, aber gänzlich konnte eine neuerliche Rücknahme auch nicht verhindert werden.
Kühe und Kalbinnen:
Bei den Schlachtkühen machte die Kombination aus höherem Angebot und schwächerer Nachfrage ebenfalls eine weitere Preisrücknahme erforderlich. Kalbinnen notieren im Sog der Stierpreise auch etwas schwächer.
Rinderpreise vom 16. bis 22. Februar 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,79 | 3,90 | 7,02 | 7,09 |
| Stiere* | 3,79 | 3,90 | 7,02 | 7,09 |
| Kalbinnen | 3,45 | 3,57 | 6,63 | 6,73 |
| Kühe | 2,36 | 2,83 | 5,14 | 5,45 |
| Schlachtkälber | 5,39 | 5,79 | 9,45 | 9,65 |
Alle angeführten Preise sind Nettopreise ab Hof ohne MwSt. und ergeben
sich aus der Entwicklung des Marktgeschehens in Kärnten.
*AMA - Gütesiegelzuschlag unter 20 Monate 17 Cent/kg