Ktn. Marktbericht der 38. Woche
EU-Rindermarkt:
Das Angebot am deutschen Schlachtrindermarkt findet fortgesetzt zügig und vollständig seine Käufer. Stabile Preise sind auch diese Woche wieder die Folge, berichtet VEZG. Dabei liegen die Schlachtzahlen in Deutschland aktuell in allen Kategorien über Vorjahresniveau, wenngleich nur mehr knapp 3% und nicht mehr 25%, wie noch vor drei Wochen. Besonders krass ist die Entwicklung in Bayern, wo binnen drei Wochen die Schlachtung von Kühen von 5.800 auf 3.800 Tiere wöchentlich gefallen ist und damit jetzt 15% unter Vorjahresniveau liegt. Die Preisentwicklung in Bayern (Stier: +10 Cent, Kuh: +10 Cent, Kalbin: +15 Cent) divergiert in der Folge weiterhin vom Norden und ermöglicht es den Abstand weiter zu verringern.
Stiere und Ochsen:
Das Angebot am heimischen Markt ist relativ konstant und auf einem für die Jahreszeit üblichen Niveau. Die Nachfrage im Inland, sowohl aus dem LEH als auch der Gastronomie, profitierte zuletzt von den etwas kühleren Temperaturen und präsentiert sich durchaus lebhaft, berichtet die ARGE Rind. Die Notierung und der AMA-Gütesiegelzuschlag konnten neuerlich angehoben werden.
Kühe und Kalbinnen:
Das Angebot an weiblichen Schlachtrindern am heimischen Markt geht weiter zurück und liegt aktuell nur mehr geringfügig über Vorjahresniveau. Die Nachfrage hiernach ist gut, sodass sich die Erholung der Preise fortsetzt. Die ARGE Rind hebt die Notierungen für Kühe und Kalbinnen auch diese Woche wieder an.
Rinderpreise vom 14. bis 20. September 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,26 | 3,36 | 6,04 | 6,11 |
| Stiere* | 3,26 | 3,36 | 6,04 | 6,11 |
| Kalbinnen | 3,08 | 3,19 | 5,93 | 6,01 |
| Kühe | 1,92 | 2,31 | 4,18 | 4,44 |
| Schlachtkälber | 4,87 | 5,25 | 8,55 | 8,75 |
Alle angeführten Preise sind Nettopreise ab Hof ohne MwSt. und ergeben
sich aus der Entwicklung des Marktgeschehens in Kärnten.
*AMA - Gütesiegelzuschlag unter 20 Monate 23 Cent/kg