Ktn. Marktbericht der 24. Woche
EU-Rindermarkt:
Nachdem der Rindermarkt zwei Monate lang rasant nach unten „geprügelt“ wurde, gibt es nun die schlagartige Kehrtwende, zumindest in Deutschland. Das verfügbare Angebot an Schlachtrindern fällt äußerst knapp aus. Die Nachfrage geht spürbar darüber hinaus, berichtet diese Woche die deutsche VEZG. Die Preise steigen in allen Schlachtrinderkategorien (Stier: +20 Cent, Kühe und Kalbinnen: +15 Cent) wieder kräftig an.
Stiere und Ochsen:
Das Angebot ist seit Anfang Juni rückläufig und kann den Bedarf nun nicht mehr allerorts decken, heißt es diese Woche von der ARGE Rind. Dabei zeigt sich die Nachfrage aus dem LEH und dem Großhandel jahreszeittypisch stabil. Impulse werden vom beginnenden Sommertourismus erwartet. Die ARGE Rind hebt die Notierung deutlich an.
Kühe und Kalbinnen:
Auch das Angebot an weiblichen Schlachtrindern geht jetzt etwas zurück. Gleichzeitig hat sich die Erlössituation im Export wieder etwas verbessert, berichtet die ARGE Rind. Die Preise steigen leicht an.
Rinderpreise vom 8. bis 14. Juni 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,14 | 3,24 | 5,82 | 5,89 |
| Stiere* | 3,14 | 3,24 | 5,82 | 5,89 |
| Kalbinnen | 3,01 | 3,12 | 5,78 | 5,88 |
| Kühe | 2,25 | 2,71 | 4,90 | 5,21 |
| Schlachtkälber | 4,87 | 5,25 | 8,55 | 8,75 |
Alle angeführten Preise sind Nettopreise ab Hof ohne MwSt. und ergeben
sich aus der Entwicklung des Marktgeschehens in Kärnten.
*AMA - Gütesiegelzuschlag unter 20 Monate 15 Cent/kg