Ktn. Marktbericht der 44. Woche
EU-Rindermarkt:
Zuletzt haben die Landwirte im Norden Deutschlands wieder in größerem Umfang Rinder zum Schlachter gegeben, sodass die vorherrschende Nachfrage nun gut gedeckt ist, berichtet die VEZG. Die Schlachtbetriebe haben sich dies zu Nutze gemacht und Preisdruck aufgebaut. Die Notierungen mussten in der Folge diese Woche in allen Kategorien um 5 Cent abgeschlagen werden. Im Süden Deutschland ist zuletzt ebenfalls Preisdruck aufgekommen, wobei sich die Stierpreise knapp behaupten konnten, jene für Kühe (-5 Cent) und Kalbinnen (-10 Cent) hingegen ebenfalls Abschläge verzeichnen. In Frankreich bleibt das übergroße Angebot an Schlachtkühen (-5 Cent) das bestimmende Thema am Rindermarkt.
Stiere und Ochsen:
Am heimischen Markt gelangen aktuell rund 10% mehr Tiere zur Schlachtung, als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Nachfrage hiernach ist konstant, wenn gleich auch wenig dynamisch. Eine Belebung wird ehestens mit dem einsetzenden Weihnachtsgeschäft erwartet. Die Preise bleiben unverändert.
Kühe und Kalbinnen:
Bei den weiblichen Schlachtrindern sind die Stückzahlen zuletzt wieder leicht über Vorjahrsniveau angestiegen. Gleichzeitig bleiben die Bedingungen in der Exportvermarktung in preislicher Hinsicht schwierig und von Kaufzurückhaltung in den Zielländern geprägt. Die Preise stehen folglich weiter unter Druck.
Rinderpreise vom 26. Oktober bis 01. November 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,29 | 3,39 | 6,09 | 6,16 |
| Stiere* | 3,29 | 3,39 | 6,09 | 6,16 |
| Kalbinnen | 3,11 | 3,21 | 5,98 | 6,06 |
| Kühe | 1,97 | 2,36 | 4,28 | 4,54 |
| Schlachtkälber | 5,16 | 5,55 | 9,05 | 9,25 |
Alle angeführten Preise sind Nettopreise ab Hof ohne MwSt. und ergeben
sich aus der Entwicklung des Marktgeschehens in Kärnten.
*AMA - Gütesiegelzuschlag unter 20 Monate 28 Cent/kg