Ktn. Marktbericht der 45. Woche
EU-Rindermarkt:
Ein umfangreiches Angebot an weiblichen Schlachtrindern bedingt weitere Abschläge bei den Preisen, heißt es diese Woche von der deutschen VEZG. Kühe verlieren hierbei 15 Cent, Kalbinnen 5 Cent. Stiere sind zwar ebenfalls nicht knapp, notieren bei der VEZG aber unverändert.
Stiere und Ochsen:
Das Angebot am heimischen Markt liegt weiterhin etwas über Vorjahresniveau und zeigt sich dabei aktuell von Woche zu Woche wenig verändert. Die Nachfrage, die derzeit vor allem vom Inlandsmarkt getragen ist, ist ausreichend, um eine Markträumung zu erreichen. Die Preise bleiben unverändert.
Kühe und Kalbinnen:
Weiblichen Schlachtrinder gelangen aktuell österreichweit wieder vermehrt zur Vermarktung. Teilweise gelangen Schlachthöfe hierdurch wieder an ihre Kapazitätsgrenzen, berichtet die ARGE Rind. Angesichts einer europaweit üppigen Versorgungslage, gestaltet sich die Vermarktung recht schwierig. Der Druck auf die Preise hält in der Folge an.
Rinderpreise vom 2. bis 8. November 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,29 | 3,39 | 6,09 | 6,16 |
| Stiere* | 3,29 | 3,39 | 6,09 | 6,16 |
| Kalbinnen | 3,08 | 3,19 | 5,93 | 6,01 |
| Kühe | 1,90 | 2,28 | 4,13 | 4,39 |
| Schlachtkälber | 5,16 | 5,55 | 9,05 | 9,25 |
Alle angeführten Preise sind Nettopreise ab Hof ohne MwSt. und ergeben
sich aus der Entwicklung des Marktgeschehens in Kärnten.
*AMA - Gütesiegelzuschlag unter 20 Monate 28 Cent/kg