Ktn. Marktbericht der 11. Woche
EU-Rindermarkt:
Das verfügbare Angebot an Schlachtrindern am deutschen Markt findet vollständig seine Käufer, heißt es diese Woche von der VEZG. In der laufenden Woche bleibt es somit in allen Kategorien bei unveränderten Preisen. Aus Italien wird ebenfalls von einer ausgeglichenen Marktlage und stabilen Preisen berichtet. In Frankreich wird hingegen von einer "Verlangsamung" des Handels mit Jungstieren gesprochen, die mit Schwierigkeiten auf den Exportmärkten begründet wird. Die hohen Preise jetzt, in der konsumschwachen Fastenzeit, belasten den Absatz zusätzlich, wird berichtet. Die Preise tendieren in der Folge leicht schwächer.
Stiere und Ochsen:
Am heimischen Markt herrschen ausgewogene Verhältnisse, auch wenn das Angebot gegenüber der Vorwoche etwas höher ausfällt, berichtet die ARGE Rind. Die zur Verfügung stehenden Mengen reichen damit aus, um den Bedarf vom LEH und Großhandel zu decken. In der Konsequenz bleiben die Preise unverändert.
Kühe und Kalbinnen:
Bei den Schlachtkühen hat sich das Angebot am heimischen Markt auf relativ kleinem Niveau eingependelt. Die Nachfrage zeigt sich derweil anhaltend gut, vor allem in Richtung Export, berichtet die ARGE Rind. Entgegen dem zunehmenden Widerstand der Schlachtbranche, konnte die ARGE Rind die Notierung für Kühe neuerlich anheben.
Rinderpreise vom 9. bis 15. März 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,82 | 3,93 | 7,07 | 7,14 |
| Stiere* | 3,82 | 3,93 | 7,07 | 7,14 |
| Kalbinnen | 3,45 | 3,57 | 6,63 | 6,73 |
| Kühe | 2,40 | 2,88 | 5,22 | 5,53 |
| Schlachtkälber | 5,39 | 5,79 | 9,45 | 9,65 |
Alle angeführten Preise sind Nettopreise ab Hof ohne MwSt. und ergeben
sich aus der Entwicklung des Marktgeschehens in Kärnten.
*AMA - Gütesiegelzuschlag unter 20 Monate 17 Cent/kg