Junge Stimmen für den Wald
Bereits zum fünften Mal konnten Schülerinnen und Schüler von landwirtschaftlichen Schulen in Kärnten ihr Videogeschick unter Beweis stellen und ihre Waldgeschichten erzählen. In der Woche des Waldes wurden die Sieger des Wettbewerbs im Bildungshaus Schloss Krastowitz gekürt. Botschaften des Waldes durch Bewirtschafterinnen und Botschafter nach außen zu tragen, sei ein wichtiges Signal an die Gesellschaft. Vor allem, da Wald nicht nur Erholungsraum, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsraum für Bäuerinnen und Bauern darstellt, so LK-Präsident Siegfried Huber in seinen Grußworten an die jungen Filmemacher.
Vier Schulen, 19 Videos
Insgesamt nahmen heuer vier landwirtschaftliche Schulen, nämlich: LFS/Agrar HAK Althofen, LFS Goldbrunnhof, LFS St. Andrä und LFS Stiegerhof am Bewerb der Landwirtschaftskammer Kärnten teil und reichten 19 hervorragende Videos ein. Die Themenbereiche reichten von der Arbeitssicherheit über Bewirtschaftungsweisen, klimafitten Wäldern bis hin zur Walderschließung.
Ausgewählt wurden die Preisträgerinnen und Preisträger von der Jury, bestehend aus Landesschulinspektor Dipl.-HLFL-Ing. Alfred Altersberger, Dipl.-Ing. Thomas Leitner (LK Österreich) sowie Mag. Wilfried Pesentheiner (Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit LK Kärnten).
Die Fachkompetenz, das Engagement und die Begeisterung für das Thema, welches in allen Videos gleichermaßen zum Ausdruck kam, begeisterte die Jury.
Ausgewählt wurden die Preisträgerinnen und Preisträger von der Jury, bestehend aus Landesschulinspektor Dipl.-HLFL-Ing. Alfred Altersberger, Dipl.-Ing. Thomas Leitner (LK Österreich) sowie Mag. Wilfried Pesentheiner (Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit LK Kärnten).
Die Fachkompetenz, das Engagement und die Begeisterung für das Thema, welches in allen Videos gleichermaßen zum Ausdruck kam, begeisterte die Jury.
Die Gewinner
Gewonnen haben alle filme-machenden Schülerinnen und Schüler, da sie als wichtige Botschafter des Waldes auftraten und dem Wald ihre Stimme verliehen.
- Der erste Platz ging an die Agrar HAK mit dem Video „Klimafitter Wald – was jede und jeder beitragen kann“. Der erste Preis – ein Scheck in der Höhe von 750 Euro – wurde von LHStv. Martin Gruber gestiftet und von LAbg. KR Stefanie Ofner übergeben.
- Den zweiten Platz belegte die LFS St. Andrä mit ihrem authentischen Video „Rücke-gassen im Wald“. Sie freuten sich über einen Scheck in Höhe von 500 Euro von der LK Kärnten, der von Präsident Siegfried Huber überreicht wurde.
- Der dritte Platz ging wieder an die LFS St. Andrä mit dem Video „Waldbrandgefahr“, welches durch die Aktualität und fachliche Kompetenz bestach. 350 Euro von der LK Kärnten gingen an die Drittplatzierten. Für alle weiteren tollen Videos gab es jeweils 50 Euro, gesponsert von der LK Kärnten.
Kategorie Schulprojekt
Die drei Gewinnervideos des letzten Jahres wurden beim Schutzwaldpreis Helvetia 2026 eingereicht und wurden in der Kategorie Schulprojekt mit einem Preisgeld von insgesamt 500 Euro ausgezeichnet.
Es handelte sich dabei um folgende Videos:
Es handelte sich dabei um folgende Videos:
- LFS St. Andrä: Sich optimal auf die Waldarbeit vorbereiten
- Agrar HAK: Gemeinsam sind wir stark – unser Schutzwald
- Agrar HAK: Achtung Lawine
Waldgeschichten
Die Initiative „Waldgeschichten“ wurde geboren, da oft jene über das Thema Wald diskutieren, die eigentlich keinen unmittelbaren Bezug dazu haben. Mit den Waldgeschichten konnten die Waldbesitzer ihre fachkundige Sicht der Dinge mit einer Vielzahl von Perspektiven vor den Vorhang holen und der breiten Öffentlichkeit unter www.waldgeschichten.com zugänglich machen.
„Waldgeschichten“ ist eine gemeinsame Initiative der LKÖ, der Waldverbände und der Land&Forst-Betriebe. Dies gibt Waldbesitzern die Möglichkeit, anderen – vor allem branchenfremden – Menschen einen persönlichen und authentischen Einblick in ihre Arbeitswelt zu geben und die österreichischen Wälder in ihrer Vielfalt und Bedeutung erlebbar zu machen.
„Waldgeschichten“ ist eine gemeinsame Initiative der LKÖ, der Waldverbände und der Land&Forst-Betriebe. Dies gibt Waldbesitzern die Möglichkeit, anderen – vor allem branchenfremden – Menschen einen persönlichen und authentischen Einblick in ihre Arbeitswelt zu geben und die österreichischen Wälder in ihrer Vielfalt und Bedeutung erlebbar zu machen.