Holzbau braucht den Wald von morgen
Für Kärnten ist diese Entwicklung eine große Chance, denn viele dieser Projekte haben ihren Ursprung im regional bewirtschafteten Wald. Einer der Menschen, die diese Entwicklung seit Jahren mitgestalten, ist Prof. Dipl.-Ing. Dr. Richard Woschitz. Der international tätige Tragwerksplaner und Geschäftsführer der Woschitz Group leitet seit Kurzem die neue Stiftungsprofessur für innovativen und nachhaltigen Holzbau an der FH Kärnten in Spittal an der Drau. Ziel der Professur ist es, Forschung, Wirtschaft und Ausbildung enger miteinander zu verbinden und praxisnahe Lösungen für die Bauwende zu entwickeln.
Woschitz war an zahlreichen international beachteten Projekten beteiligt, darunter das „HOHO Wien“, eines der bekanntesten Holzhochhäuser Europas. Schon früh setzte er sich mit der Frage auseinander, wie Holz effizienter, intelligenter und ressourcenschonender eingesetzt werden kann. Dabei geht es längst nicht mehr nur um klassische Holzbauten, sondern um digitale Planung, modulare Systeme, Hybridbauweisen und die Wiederverwendung von Materialien.
Woschitz war an zahlreichen international beachteten Projekten beteiligt, darunter das „HOHO Wien“, eines der bekanntesten Holzhochhäuser Europas. Schon früh setzte er sich mit der Frage auseinander, wie Holz effizienter, intelligenter und ressourcenschonender eingesetzt werden kann. Dabei geht es längst nicht mehr nur um klassische Holzbauten, sondern um digitale Planung, modulare Systeme, Hybridbauweisen und die Wiederverwendung von Materialien.
Chance für den Forst
Gerade für die Forstwirtschaft ist diese Entwicklung von besonderer Bedeutung. Denn der moderne Holzbau erfordert nicht nur große Mengen an Holz, sondern zunehmend auch unterschiedliche Holzqualitäten und neue Materiallösungen. In Forschung und Praxis wird intensiv daran gearbeitet, verschiedenste Holzarten für moderne Anwendungen nutzbar zu machen.
Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen der Materialeffizienz und Ressourcennutzung. Holz soll künftig möglichst intelligent eingesetzt werden, genau dort, wo seine jeweiligen Eigenschaften optimal genutzt werden können. Forschungsthemen wie Strukturoptimierung, hybride Bauteile aus Neu- und Altholz sowie die effiziente Nutzung unterschiedlicher Holzarten spielen dabei eine immer größere Rolle.
Dadurch entstehen auch neue Chancen für Baumarten, die bisher teilweise weniger im Fokus standen. Klimafitte Wälder werden künftig eine größere Vielfalt an Holzarten hervorbringen , und genau diese Vielfalt könnte auch für die Bauwirtschaft zunehmend interessant werden. Forschungsergebnisse zeigen bereits heute, dass viele unterschiedliche Holzarten technisch nutzbar gemacht werden können, wenn Planung, Konstruktion und Materialeinsatz intelligent aufeinander abgestimmt werden.
Für Kärnten ergeben sich daraus große Perspektiven entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Waldbesitzer über die Sägeindustrie bis hin zu Forschung, Holzbau und international tätigen Unternehmen. Die Verbindung zwischen Wald, Forschung und innovativem Bauen wird damit immer wichtiger.
Die neue Stiftungsprofessur an der FH Kärnten soll genau hier ansetzen: Sie versteht Holz nicht nur als traditionellen Baustoff, sondern als strategischen Zukunftswerkstoff einer nachhaltigen Bauwirtschaft.
Der moderne Holzbau beginnt dabei nicht erst auf der Baustelle. Er beginnt im Wald – mit nachhaltiger Bewirtschaftung, regionaler Wertschöpfung und der Bereitschaft, neue Wege zu gehen.
Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen der Materialeffizienz und Ressourcennutzung. Holz soll künftig möglichst intelligent eingesetzt werden, genau dort, wo seine jeweiligen Eigenschaften optimal genutzt werden können. Forschungsthemen wie Strukturoptimierung, hybride Bauteile aus Neu- und Altholz sowie die effiziente Nutzung unterschiedlicher Holzarten spielen dabei eine immer größere Rolle.
Dadurch entstehen auch neue Chancen für Baumarten, die bisher teilweise weniger im Fokus standen. Klimafitte Wälder werden künftig eine größere Vielfalt an Holzarten hervorbringen , und genau diese Vielfalt könnte auch für die Bauwirtschaft zunehmend interessant werden. Forschungsergebnisse zeigen bereits heute, dass viele unterschiedliche Holzarten technisch nutzbar gemacht werden können, wenn Planung, Konstruktion und Materialeinsatz intelligent aufeinander abgestimmt werden.
Für Kärnten ergeben sich daraus große Perspektiven entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Waldbesitzer über die Sägeindustrie bis hin zu Forschung, Holzbau und international tätigen Unternehmen. Die Verbindung zwischen Wald, Forschung und innovativem Bauen wird damit immer wichtiger.
Die neue Stiftungsprofessur an der FH Kärnten soll genau hier ansetzen: Sie versteht Holz nicht nur als traditionellen Baustoff, sondern als strategischen Zukunftswerkstoff einer nachhaltigen Bauwirtschaft.
Der moderne Holzbau beginnt dabei nicht erst auf der Baustelle. Er beginnt im Wald – mit nachhaltiger Bewirtschaftung, regionaler Wertschöpfung und der Bereitschaft, neue Wege zu gehen.