Ktn. Marktbericht der 39. Woche
EU-Rindermarkt:
Am deutschen Rindermarkt werden Stiere (+5 Cent) diese Woche fester und weibliche Schlachtrinder mit unveränderten Preisen bewertet, berichtet die VEZG. Neuerlich deutlich besser läuft es in Bayern (Stier: +10 Cent), wodurch die Preise nun wieder mit dem Norden gleichgezogen haben, binnen einem Monat also 50 Cent aufgeholt haben. Kleine Anstiege bei den Stierpreisen werden diese Woche auch aus Italien (+5 Cent) und Frankreich (+3 Cent) gemeldet.
Stiere und Ochsen:
Das Angebot am heimischen Markt zeigt sich gegenüber den Vorwochen unverändert. Die Vermarktung läuft zügig, was hauptsächlich am gut laufenden Inlandsmarkt liegt, berichtet die ARGE Rind. Die Notierung konnte neuerlich angehoben werden.
Kühe und Kalbinnen:
Am heimischen Markt ist das Angebot an Schlachtkühen neuerlich zurückgegangen und mittlerweile sogar merklich unter Vorjahresniveau gesunken. Binnen kurzer Zeit haben sich also die Verhältnisse am Markt umgekehrt. Dieses knappe Angebot trifft auf eine zufriedenstellende Nachfrage, heißt es von der ARGE Rind, sodass die Preise weiter zulegen.
Rinderpreise vom 21. bis 27. September 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,29 | 3,39 | 6,09 | 6,16 |
| Stiere* | 3,29 | 3,39 | 6,09 | 6,16 |
| Kalbinnen | 3,11 | 3,21 | 5,98 | 6,06 |
| Kühe | 1,99 | 2,39 | 4,33 | 4,59 |
| Schlachtkälber | 4,99 | 5,37 | 8,75 | 8,95 |
Alle angeführten Preise sind Nettopreise ab Hof ohne MwSt. und ergeben
sich aus der Entwicklung des Marktgeschehens in Kärnten.
*AMA - Gütesiegelzuschlag unter 20 Monate 28 Cent/kg