Ktn. Marktbericht der 34. Woche
EU-Rindermarkt:
Das Angebot an Stieren und Kalbinnen fällt unverändert sehr klein aus, sodass die Preise (+10 Cent) weithin eine steigende Entwicklung zeigen. Die Preise für Schlachtkühe bleiben aufgrund des großen Angebots im Süden hingegen unverändert, heißt es diese Woche von der deutschen VEZG. Aus Frankreich wird berichtet, dass die Schlachthöfe zuletzt wieder etwas mehr Interesse an Rindern zeigten, die Preise aber dennoch weiterhin unter Druck stehen, insbesondere für ausgemusterte Milchkühe. Aus Italien werden steigende Preise für Stiere (+5 Cent), stabile für Kalbinnen und weiter rückläufige für Kühe (-10 Cent) gemeldet.
Stiere und Ochsen:
Das Angebot am heimischen Markt ist weiterhin leicht steigend. Die Nachfrage hiernach ist entsprechend, sodass dieses gut am Markt platziert werden kann, berichtet die ARGE Rind. Die Notierung konnte abermals leicht angehoben werden.
Kühe und Kalbinnen:
Die Vermarktung von Schlachtkühen gestaltet sich am heimischen Markt unverändert schwierig. Die zur Schlachtung angemeldeten Stückzahlen haben nochmals etwas zugenommen, berichtet die ARGE Rind. Da die Notierung letzte Woche bis Ende August fixiert wurde, gibt es in dieser Woche keine preisliche Änderung.
Rinderpreise vom 17. bis 23. August 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,12 | 3,21 | 5,77 | 5,84 |
| Stiere* | 3,12 | 3,21 | 5,77 | 5,84 |
| Kalbinnen | 3,01 | 3,11 | 5,78 | 5,86 |
| Kühe | 1,77 | 2,16 | 3,85 | 4,16 |
| Schlachtkälber | 4,87 | 5,25 | 8,55 | 8,75 |
Alle angeführten Preise sind Nettopreise ab Hof ohne MwSt. und ergeben
sich aus der Entwicklung des Marktgeschehens in Kärnten.
*AMA - Gütesiegelzuschlag unter 20 Monate 15 Cent/kg