Ktn. Marktbericht der 20. Woche
EU-Rindermarkt:
Das Angebot an Schlachtrindern übersteigt die Nachfrage aktuell deutlich, berichtet diese Woche die deutsche VEZG. Stiere (-30 Cent), Kalbinnen (-30 Cent) und Kühe (-15 Cent), der deutsche Markt verliert neuerlich kräftig.
Stiere und Ochsen:
Keinerlei Entspannung am heimischen Markt erkennbar. Das Angebot ist nach wie vor größer als der inländische Bedarf. Die notwendigen Exporte erzielen nicht jene Erlöse, die notwendig wären, um die Abwärtsspirale zu stoppen. Die Notierung gibt abermals deutlich nach.
Kühe und Kalbinnen:
Die Hoffnung, dass ein knappes Angebot an weiblichen Schlachtrindern die Stierpreise stabilisieren könnte, hat sich zerschlagen, da aktuell deutlich mehr Kühe und Kalbinnen zur Schlachtung gelangen und das nicht nur in Österreich als erwartet. Im Sog der Stierpreise drückt es folglich auch die Notierungen für Kühe und Kalbinnen weiter nach unten.
Rinderpreise vom 11. bis 17. Mai 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,22 | 3,32 | 5,97 | 6,04 |
| Stiere* | 3,22 | 3,32 | 5,97 | 6,04 |
| Kalbinnen | 3,04 | 3,15 | 5,85 | 5,95 |
| Kühe | 2,24 | 2,69 | 4,87 | 5,18 |
| Schlachtkälber | 4,99 | 5,37 | 8,75 | 8,95 |
Alle angeführten Preise sind Nettopreise ab Hof ohne MwSt. und ergeben
sich aus der Entwicklung des Marktgeschehens in Kärnten.
*AMA - Gütesiegelzuschlag unter 20 Monate 15 Cent/kg