Ktn. Marktbericht der 9. Woche
EU-Rindermarkt:
Es lässt sich nicht genau ausmachen, inwiefern der abermalige Wittereinbruch in der Vorwoche die Anlieferung von Schlachtrindern behindert hat, aber unterm Strich fallen die Schlachtzahlen in Deutschland neuerlich niedriger aus. Gleichzeitig werden insbesondere Schlachtkühe zügig nachgefragt, sodass sich für diese wieder höhere Preise (+5 Cent) durchsetzen ließen, berichtet die VEZG. Für Stiere und Kalbinnen werden stabile Preise genannt.
Stiere und Ochsen:
Im Vergleich zu den Vorwochen zeigt sich das Angebot am heimischen Markt nun wieder rückläufig, berichtet die ARGE Rind. Die Nachfrage befindet sich derweil in einer für die Jahreszeit typisch schwächeren Phase. Die Preise konnten dennoch stabil gehalten werden.
Kühe und Kalbinnen:
Bei den Schlachtkühen ist das Angebot am heimischen Markt ebenfalls nicht mehr ganz so drängend, wie in den vergangenen Wochen. Gleichzeitig zeigt sich die Nachfrage wieder etwas lebhafter, berichtet die ARGE Rind. Bei den Schlachthöfen besteht dennoch erheblicher Widerstand gegen eine Umkehrung der jüngsten Preisabschläge. Kühe und Kalbinnen notieren unverändert.
Rinderpreise vom 23. Februar bis 1. März 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,79 | 3,90 | 7,02 | 7,09 |
| Stiere* | 3,79 | 3,90 | 7,02 | 7,09 |
| Kalbinnen | 3,45 | 3,57 | 6,63 | 6,73 |
| Kühe | 2,36 | 2,83 | 5,14 | 5,45 |
| Schlachtkälber | 5,39 | 5,79 | 9,45 | 9,65 |