Mit Jungsauen zu mehr Leistung
Die Wirtschaftlichkeit in der Schweinehaltung wird von einer Reihe unterschiedlicher Faktoren beeinflusst. Neben Kriterien wie Fütterung, Management, Stallklima usw. hat auch die Genetik einen entscheidenden Einfluss auf den Ferkelproduktions- sowie den Mastbetrieb. Nicht nur der Eber, auch die Jungsau entscheidet über die Ferkel von morgen. Gut geführte Ferkelproduktionsbetriebe remontieren jährlich rund ein Drittel des Schweinebestandes. Die neu eingegliederten Jungsauen sollen dabei nicht nur die Altsauen ersetzen, sondern in der Regel auch eine bessere Leistung bringen. Der Österreichische Schweinezuchtverband übernimmt hierfür diese Aufgabe. Züchten heißt, Nachkommen zu erzeugen, die im Durchschnitt besser als ihre Eltern sind.
Zuchtziel
Um den Anforderungen verschiedenster Marktteilnehmer gerecht zu werden, bedarf es in der Zucht eines klar definierten Zuchtziels. Stehen beispielsweise in der Ferkelproduktion Kriterien wie Fruchtbarkeit und Ferkelvitalität im Vordergrund, so sind in der Mast vor allem Tageszunahmen und Magerfleischprozente (MFA %) von entscheidender Bedeutung. Diese unterschiedlichen Anforderungen werden in einem Gesamtzuchtwert je Rasse definiert. Mehr als 100.000 Würfe pro Jahr aus ganz Österreich werden für die Berechnung der Zuchtwerte für die Fruchtbarkeit bei Edelschwein und Landrasse genutzt. Das Zuchtziel erfasst nicht nur die Fruchtbarkeit, sondern auch die Wurfqualität. Hierfür werden jährlich rund 50.000 Ferkel einzeln gewogen, die Streuung der Geburtsgewichte je Wurf berechnet und die Würfe hinsichtlich der Vitalität beurteilt. Die Kombination dieser drei Merkmale zu einem Wurfvitalitätsindex garantiert eine optimale Ferkelanzahl mit hoher Wurfqualität. Die neu eingegliederte Jungsau beeinflusst nicht nur die Fruchtbarkeitsleistung des Betriebes, sondern auch die Tageszunahmen der Ferkel in der Jugend und in weiterer Folge auch in der Mast.
Umfangreiche Prüfungen im Feld, aber auch in der Station liefern hier die Datenbasis für eine möglichst genaue Zuchtwertschätzung. Rund 3000 Vollgeschwister von Herdbuchzuchttieren werden jährlich in der Österreichischen Schweineprüfanstalt gemästet. In diesem Abschnitt werden Daten wie Tageszunahmen und Futterverwertung erhoben. Anschließend werden die Tiere geschlachtet und feinzerlegt. Durch die Zerlegung werden Daten wie MFA %, Fleischfülle (Karreefläche usw.) und Fleischqualität (pH-Wert, intramuskuläres Fett usw.) erfasst.
Umfangreiche Prüfungen im Feld, aber auch in der Station liefern hier die Datenbasis für eine möglichst genaue Zuchtwertschätzung. Rund 3000 Vollgeschwister von Herdbuchzuchttieren werden jährlich in der Österreichischen Schweineprüfanstalt gemästet. In diesem Abschnitt werden Daten wie Tageszunahmen und Futterverwertung erhoben. Anschließend werden die Tiere geschlachtet und feinzerlegt. Durch die Zerlegung werden Daten wie MFA %, Fleischfülle (Karreefläche usw.) und Fleischqualität (pH-Wert, intramuskuläres Fett usw.) erfasst.
Zuchtwert
Ein weiterer wichtiger Schritt in der modernen Tierzucht ist die genomische Zuchtwertschätzung. Durch die zusätzliche Nutzung von Genominformationen können Tiere bereits als Ferkel genauer hinsichtlich ihres genetischen Potenzials beurteilt werden. Dadurch wird es möglich, besonders wertvolle Zuchttiere gezielter auszuwählen und den Zuchtfortschritt zu beschleunigen. Trotz umfangreicher Erhebungen aller Daten und bester Zuchtwerte bleibt das Einzeltier mit der Eigenleistung im Fokus.
Alle zum Verkauf angebotenen Zuchttiere werden im Rahmen einer Selektion von einem Zuchtwart gewogen und beurteilt. Nur Tiere mit einem passenden Gesäuge (mindestens 7/7 Zitzen), einem korrekten Fundament und entsprechenden Tageszunahmen werden für den Zuchteinsatz zugelassen. Eine leistungsfähige Herde kann wesentlich zur Wirtschaftlichkeit des Betriebes beitragen. Mehr geborene und aufgezogene Ferkel je Sau, eine gute Fruchtbarkeit sowie leistungsstarke und robuste Tiere erhöhen die biologische Leistung. Gleichzeitig können gute Mast- und Schlachtleistungen zu einer besseren Vermarktung beitragen. Planen Sie daher Ihren Jungsauenzukauf sorgfältig und nach Möglichkeit auch langfristig. So kann sich auch der Züchter rechtzeitig an Kundenwünschen und vor allem an Lieferterminen orientieren.
Unsere Züchter setzen für die Jungsauenproduktion die aktuell besten Edelschwein- bzw. Landrasseeber ein. Besprechen Sie im Vorfeld, welche Kriterien für Sie und Ihren Betrieb wichtig sind. Nur so kann der Züchter mit der entsprechenden Anpaarung rechtzeitig reagieren.
Alle zum Verkauf angebotenen Zuchttiere werden im Rahmen einer Selektion von einem Zuchtwart gewogen und beurteilt. Nur Tiere mit einem passenden Gesäuge (mindestens 7/7 Zitzen), einem korrekten Fundament und entsprechenden Tageszunahmen werden für den Zuchteinsatz zugelassen. Eine leistungsfähige Herde kann wesentlich zur Wirtschaftlichkeit des Betriebes beitragen. Mehr geborene und aufgezogene Ferkel je Sau, eine gute Fruchtbarkeit sowie leistungsstarke und robuste Tiere erhöhen die biologische Leistung. Gleichzeitig können gute Mast- und Schlachtleistungen zu einer besseren Vermarktung beitragen. Planen Sie daher Ihren Jungsauenzukauf sorgfältig und nach Möglichkeit auch langfristig. So kann sich auch der Züchter rechtzeitig an Kundenwünschen und vor allem an Lieferterminen orientieren.
Unsere Züchter setzen für die Jungsauenproduktion die aktuell besten Edelschwein- bzw. Landrasseeber ein. Besprechen Sie im Vorfeld, welche Kriterien für Sie und Ihren Betrieb wichtig sind. Nur so kann der Züchter mit der entsprechenden Anpaarung rechtzeitig reagieren.
Fazit
Wer gezielt hochwertige Jungsauen zukauft, kann moderne Genetik schneller in seine Herde integrieren. Dadurch lassen sich Fruchtbarkeit, Ferkelzahl, Mast- und Schlachtleistung sowie Robustheit verbessern - und damit langfristig die Leistung und Wirtschaftlichkeit des Betriebes steigern.
Info: In Kärnten beschäftigen sich derzeit fünf Betriebe mit der Schweinezucht. Bei Interesse melden Sie sich bitte direkt beim Zuchtbetrieb bzw. beim zuständigen Zuchtwart Ing. Andreas Mak, Tel. 0463/58 50-15 05.
Info: In Kärnten beschäftigen sich derzeit fünf Betriebe mit der Schweinezucht. Bei Interesse melden Sie sich bitte direkt beim Zuchtbetrieb bzw. beim zuständigen Zuchtwart Ing. Andreas Mak, Tel. 0463/58 50-15 05.