Ktn. Marktbericht der 6. Woche
EU-Rindermarkt:
Die Schlachtzahlen am deutschen Rindermarkt haben, nach einer starken Woche davor, in der Vorwoche wieder den Rückwärtsgang eingelegt. In der Folge können sich die Preise nun wieder meist behaupten. Insgesamt tut man sich aktuell jedoch etwas schwer, die Marktlage zu beurteilen, da die Angebotsmengen von Woche zu Woche so stark schwanken. In Frankreich bleibt der bestimmende Faktor am Rindermarkt hingegen das knappe Angebot, sodass die Preise in allen Kategorien weiterhin leichte Zugewinne verzeichnen.
Stiere und Ochsen:
Am heimischen Markt liegt das Angebot nach wie vor unter Vorjahresniveau. Dennoch berichtet die ARGE Rind davon, dass nicht mit allen Abnehmern eine Einigung zu unveränderten Notierungen erreicht werden konnte.
Kühe und Kalbinnen:
Bei den weiblichen Schlachtrindern lag das Angebot in den vergangenen beiden Wochen etwas über Vorjahresniveau, dabei jedoch ziemlich genau im Schnitt der Jahre 2023 und 2024. Die Nachfrage zeigt sich derweil weiterhin gut. Die Preise bleiben unverändert.
Rinderpreise vom 2. bis 8. Februar 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,86 | 3,97 | 7,14 | 7,21 |
| Stiere* | 3,86 | 3,97 | 7,14 | 7,21 |
| Kalbinnen | 3,51 | 3,63 | 6,75 | 6,85 |
| Kühe | 2,43 | 2,91 | 5,29 | 5,60 |
| Schlachtkälber | 5,39 | 5,79 | 9,45 | 9,65 |
Alle angeführten Preise sind Nettopreise ab Hof ohne MwSt. und ergeben
sich aus der Entwicklung des Marktgeschehens in Kärnten.
*AMA - Gütesiegelzuschlag unter 20 Monate 17 Cent/kg