Ktn. Marktbericht der 4. Woche
EU-Rindermarkt:
Das Angebot an Schlachtrindern am deutschen Markt fortgesetzt stetig nachgefragt, heißt es diese Woche von der VEZG. Besonders gefragte Schlachtkühe verzeichnen dabei weitere Anstiege (+5 Cent), während Stiere und Kalbinnen nun stabil bewertet werden.
Stiere und Ochsen:
Am heimischen Markt ist das Angebot nach wie vor knapp. Die Nachfrage ist weiterhin gut, da nach wie vor, nach dem gut verlaufenen Weihnachtsgeschäft, Lagerbestände wieder aufgefüllt werden, berichtet die ARGE Rind. Die Bestellungen des Lebensmitteleinzelhandels gehen derweil jedoch zurück, was als Anzeichen für einen aktuell eher schwächelnden Verkauf gedeutet werden kann. Die ARGE Rind empfiehlt daher,schlachtfertige Stiere unbedingt jetzt zu vermarkten, da die Preisspitze vorerst erreicht sein dürfte.
Kühe und Kalbinnen:
Das Angebot an Schlachtkühen ist am heimischen Markt nach wie vor nicht besonders umfangreich. Die Nachfrage gleichzeitig sehr gut, insbesondere im Export in die Schweiz, berichtet die ARGE Rind. Die Preise für Schlachtkühe steigen weiter an. Kalbinnen können im Sog der Kühe preislich ebenfalls etwas zulegen.
Rinderpreise vom 19. bis 25. Jänner 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,83 | 3,94 | 7,09 | 7,16 |
| Stiere* | 3,83 | 3,94 | 7,09 | 7,16 |
| Kalbinnen | 3,48 | 3,60 | 6,70 | 6,80 |
| Kühe | 2,39 | 2,86 | 5,19 | 5,50 |
| Schlachtkälber | 5,50 | 5,91 | 9,65 | 9,85 |
Alle angeführten Preise sind Nettopreise ab Hof ohne MwSt. und ergeben
sich aus der Entwicklung des Marktgeschehens in Kärnten.
*AMA - Gütesiegelzuschlag unter 20 Monate 17 Cent/kg