Ktn. Marktbericht der 42. Woche
EU-Rindermarkt:
Der deutschen Schlachtrindermarkt wird weiterhin als relativ knapp versorgt beschrieben, wobei dies im Norden deutlich mehr ausgeprägt zu sein scheint als im Süden. Die VEZG hebt diese Woche die Notierungen für Stiere (+15 Cent), Kalbinnen (+5 Cent) und Kühe (+5 Cent) an. Aus Italien werden diese Woche unveränderte Schlachtviehpreise gemeldet. Zu viele magere Tiere, heißt es einmal mehr aus Frankreich. In Folge der Dürre müssen viele Landwirte Tiere verkaufen, um die Bestände an die Futtervorräte für den Winter anzupassen. Anhaltend unter Druck sind daher die Kuhpreise (-10 Cent), während die Preise für Stiere stabil bleiben.
Stiere und Ochsen:
Am heimischen Markt wurden in den letzten beiden Wochen doch spürbar mehr Tiere geschlachtet als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im Großen und Ganzen entspricht das Angebot damit der Nachfrage, berichtet die ARGE Rind. Die Preise bleiben weiterhin unverändert.
Kühe und Kalbinnen:
Saisonal bedingt ist das Angebot an Schlachtkühen am heimischen Markt leicht steigend. Dennoch gelingt es diese Mengen vollständig am Markt zu platzieren, berichtet die ARGE Rind. Seitens der Schlachtbranche wird dennoch Druck auf die Preise aufgebaut, da sich, wegen der Rücknahmen in zahlreichen europäischen Ländern, die Lage in der Exportvermarktung eingetrübt hat. Die ARGE Rind hat die Notierung für Kühe und Kalbinnen ausgesetzt.
Rinderpreise vom 12. bis 18. Oktober 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,29 | 3,39 | 6,09 | 6,16 |
| Stiere* | 3,29 | 3,39 | 6,09 | 6,16 |
| Kalbinnen | 3,11 | 3,21 | 5,98 | 6,06 |
| Kühe | 2,01 | 2,41 | 4,38 | 4,64 |
| Schlachtkälber | 5,16 | 5,55 | 9,05 | 9,25 |
Alle angeführten Preise sind Nettopreise ab Hof ohne MwSt. und ergeben
sich aus der Entwicklung des Marktgeschehens in Kärnten.
*AMA - Gütesiegelzuschlag unter 20 Monate 28 Cent/kg