Ktn. Marktbericht der 29. Woche
EU-Rindermarkt:
Schulferien im ganzen Land und große Hitze, der Absatz von Rindfleisch in den großen Städten ist eingebrochen und die Schlachthöfe reagieren darauf indem sie die Schlachtungen zurückfahren, heißt es diese Woche aus Frankreich. Die Notierungen geben in alle Kategorien rund 10 Cent nach unten. Italien reduziert um 5 Cent für Stiere und Kalbinnen und um 10 Cent für Kühe. Stockende Absatzgeschäfte im Bereich der Schlachtkühe (-25 Cent) bedingen deutliche Preisabschläge, heißt es diese Woche von der deutschen VEZG. Die Stiernotierung bleibt im Norden diesmal unverändert, in Bayern ist von neuerlich -10 Cent die Rede.
Stiere und Ochsen:
Auch der heimische Markt steht unter dem Eindruck einer sehr verhaltenen Nachfrage. Weder im Inland noch im Export konnte genügend Absatz generiert werden, um die anfallenden Mengen unterzubringen, heißt es von der ARGE Rind. Damit heimische Ware am Exportmarkt wieder konkurrenzfähig wird, der Absatz somit nicht ins Stocken gerät, musste eine neuerliche Preissenkung hingenommen werden.
Kühe und Kalbinnen:
Bei den weiblichen Schlachtrindern sind die angebotenen Stückzahlen in der Vorwoche spürbar größer geworden, berichtet die ARGE Rind. Möglicherweise Vorboten für die fortschreitende Trockenheit im Land. Gleichzeitig hat sich die Nachfrage nach Verarbeitungsfleisch am EU-Binnenmarkt merklich verschlechtert. Die Preise für weibliche Schlachtrinder geben diese Woche deutlich nach.
Rinderpreise vom 13. bis 19. Juli 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,03 | 3,13 | 5,62 | 5,69 |
| Stiere* | 3,03 | 3,13 | 5,62 | 5,69 |
| Kalbinnen | 3,01 | 3,11 | 5,78 | 5,86 |
| Kühe | 2,23 | 2,68 | 4,85 | 5,16 |
| Schlachtkälber | 4,87 | 5,25 | 8,55 | 8,75 |
Alle angeführten Preise sind Nettopreise ab Hof ohne MwSt. und ergeben
sich aus der Entwicklung des Marktgeschehens in Kärnten.
*AMA - Gütesiegelzuschlag unter 20 Monate 15 Cent/kg