Ktn. Marktbericht der 18. Woche
EU-Rindermarkt:
Schwache Nachfrage und ein zu umfangreiches Angebot bedingen einen weiteren Preisrückgang beim Stier (-20 Cent), heißt es diese Woche von der deutschen VEZG. Knapp verfügbare und gefragte Kühe werden in Deutschland hingegen stabil bewertet. Frankreich (-15 Cent) und Italien (-10 Cent) senken die Stierpreise diese Woche ebenfalls wieder und notieren die Kuhpreise unverändert.
Stiere und Ochsen:
Leider nichts Neues am Rindermarkt. Das Angebot ist nach wie vor erhöht und muss zu einem beträchtlichen Teil im Export abgesetzt werden, da der heimische Markt diese Mengen derzeit nicht aufnehmen kann. Wegen der neuerlichen Preisrücknahmen in Deutschland stehen die Erlöse im Export jedoch anhaltend unter Druck. Dies hat zur Folge, dass die heimische Notierung neuerlich gekürzt werden musste, dabei allerdings wieder für zwei Wochen fixiert wurde, berichtet die ARGE Rind.
Kühe und Kalbinnen:
Im Sog der rückläufigen Stierpreise, mussten auch die Preise für Schlachtkühe und Schlachtkalbinnen ein weiteres Mal reduziert werden.
Rinderpreise vom 27. April bis 3. Mai 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,33 | 3,43 | 6,17 | 6,24 |
| Stiere* | 3,33 | 3,43 | 6,17 | 6,24 |
| Kalbinnen | 3,17 | 3,29 | 6,10 | 6,20 |
| Kühe | 2,33 | 2,80 | 5,07 | 5,38 |
| Schlachtkälber | 4,99 | 5,37 | 8,75 | 8,95 |
Alle angeführten Preise sind Nettopreise ab Hof ohne MwSt. und ergeben
sich aus der Entwicklung des Marktgeschehens in Kärnten.
*AMA - Gütesiegelzuschlag unter 20 Monate 15 Cent/kg