Ktn. Marktbericht der 10. Woche
EU-Rindermarkt:
Vor drei Wochen lagen die Schlachtzahlen bei den Stieren in Deutschland noch 20% über Vorjahresniveau, aktuell liegen sie 15% darunter. Insbesondere im Süden spekulieren wohl viele Mäster noch mit einem Preisanstieg vor Ostern. Teilweise, so wie in Bayern (+6 Cent), auch mit Erfolg. Im Norden ist, trotz des kleinen Angebots, hingeben bislang kein Anstieg durchzusetzen.
Stiere und Ochsen:
Das Angebot am heimischen Markt zeigt sich gegenüber der Vorwoche kaum verändert, berichtet die ARGE Rind. Voriges Jahr um diese Zeit hat das Angebot hingegen zu steigen begonnen, ehe es dann zwei Wochen vor Ostern wieder nachgegeben hat. Heuer ist Ostern um zwei Woche früher, die verbleibende Zeit für die Schlachthöfe ihren Bedarf zu decken wird also allmählich knapp. Aktuell gelingt dies nicht flächendeckend, heißt es von der ARGE Rind. Die Notierung konnte in der Folge leicht nach oben gesetzt werden.
Kühe und Kalbinnen:
Bei den Schlachtkühen ist das Angebot nach fünf Wochen mit recht hohen Stückzahlen wieder relativ deutlich zurückgegangen. Die Nachfrage hat gleichzeitig Impulse erfahren, insbesondere der Export läuft wieder besser, berichtet die ARGE Rind. Die Kuhpreise legen etwas zu.
Rinderpreise vom 2. bis 8. März 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,82 | 3,93 | 7,07 | 7,14 |
| Stiere* | 3,82 | 3,93 | 7,07 | 7,14 |
| Kalbinnen | 3,45 | 3,57 | 6,63 | 6,73 |
| Kühe | 2,38 | 2,85 | 5,17 | 5,48 |
| Schlachtkälber | 5,39 | 5,79 | 9,45 | 9,65 |
Alle angeführten Preise sind Nettopreise ab Hof ohne MwSt. und ergeben
sich aus der Entwicklung des Marktgeschehens in Kärnten.
*AMA - Gütesiegelzuschlag unter 20 Monate 17 Cent/kg