Glanzleistung der Kärntner Fleischrinderzüchter
Der Genostar-Fleischrindertag Mitte März war für Veranstalter und Aussteller mit fast 100 Ausstellern aus sieben Bundesländern und 139 gemeldeten Tieren ein voller Erfolg. Die Rassenvielfalt der Fleisch- und Generhaltungsrassen wurde durch zwölf vertretene Rassen eindrucksvoll dargestellt. Kärntner Züchter überzeugten auf ganzer Linie und holten sich den Gesamtchampion und Reservechampion bei Fleckvieh Fleisch weiblich, Pinzgauer weiblich, Kärntner Blondvieh weiblich, den Gesamtchampion bei Fleckvieh Fleisch männlich, den Gesamtreservesieg Charolais männlich, den Gesamtreservesieg Schottisches Hochlandrind weiblich sowie weitere Gruppenerfolge bei allen Rassen.
Die beiden Preisrichter Gerry Ernst aus Luxemburg und Uwe Harstel aus Deutschland verstanden es perfekt, dem Publikum die rassetypischen Eigenschaften näherzubringen. Der fachliche Hintergrund ihrer Entscheidungen wurde eindrucksvoll erklärt, wodurch auch Besucher außerhalb der Fleischrinderzucht die Möglichkeit hatten, die Ergebnisse nachzuvollziehen.
Die ausgestellte Qualität der Rassen untermauerte die hohe Qualität und den Stellenwert der Zucht von Fleisch- und Generhaltungsrassen in Österreich.
Die beiden Preisrichter Gerry Ernst aus Luxemburg und Uwe Harstel aus Deutschland verstanden es perfekt, dem Publikum die rassetypischen Eigenschaften näherzubringen. Der fachliche Hintergrund ihrer Entscheidungen wurde eindrucksvoll erklärt, wodurch auch Besucher außerhalb der Fleischrinderzucht die Möglichkeit hatten, die Ergebnisse nachzuvollziehen.
Die ausgestellte Qualität der Rassen untermauerte die hohe Qualität und den Stellenwert der Zucht von Fleisch- und Generhaltungsrassen in Österreich.
Charolais
Stark waren die Charolaiszüchter am Genostar-Fleischrindertag vertreten, 30 Tiere kämpften in neun Gruppen um Gruppensiege und anschließend um den Gesamtsieg. Schon bei den Gruppenentscheidungen der weiblichen Charolais konnten die Kärntner Züchter mit ihren sechs ausgestellten Tieren gleich einen Gruppensieg und vier Gruppenreservesiege erzielen. Rhapsodie (Vater: Horace) von Christoph Theuermann aus St. Andrä/Lavanttal konnte in der zweiten Gruppe den Sieg erzielen.
Trotzdem muss man neidlos anerkennen, dass auch die anderen Bundesländer ausgezeichnete Zuchtarbeit leisten: So konnten wir in den Finalentscheidungen bei den weiblichen Siegertieren nicht vorne mitmischen, die Titel gingen in die Steiermark und nach Niederösterreich. Hingegen konnten gleich zwei Kärntner bei den männlichen Charolais vorne mitmischen. Schlussendlich entschied sich aber der Preisrichter für den jüngsten Stier aus dem Zuchtbetrieb Thaler aus der Steiermark. Reservesieger wurde Ulitmo CCE von Johann Ebner aus Himmelberg. In der Endauswahl der letzten drei war auch Timmy von Gerald Maizinger ebenfalls aus Himmelberg mit dabei.
Trotzdem muss man neidlos anerkennen, dass auch die anderen Bundesländer ausgezeichnete Zuchtarbeit leisten: So konnten wir in den Finalentscheidungen bei den weiblichen Siegertieren nicht vorne mitmischen, die Titel gingen in die Steiermark und nach Niederösterreich. Hingegen konnten gleich zwei Kärntner bei den männlichen Charolais vorne mitmischen. Schlussendlich entschied sich aber der Preisrichter für den jüngsten Stier aus dem Zuchtbetrieb Thaler aus der Steiermark. Reservesieger wurde Ulitmo CCE von Johann Ebner aus Himmelberg. In der Endauswahl der letzten drei war auch Timmy von Gerald Maizinger ebenfalls aus Himmelberg mit dabei.
Original Pinzgauer
Äußerst stark präsentierten sich die Original Pinzgauer in zwei Kalbinnen-Gruppen. In der jüngeren Gruppe konnten sich Familie Schnitzer aus Himmelberg mit ihren zwei Kalbinnen durchsetzen. Sira, eine Linus-Tochter, gewann vor Balea, einer Gustl-Tochter.
In der Gruppe der älteren Kalbinnen ging der Sieg an die schwarze Vertreterin der Pinzgauer. Belinda (Vater: Gordon) von Peter Alexander Gleissner aus Reichenau siegte vor zwei Gilmor-Töchtern aus dem Zuchtbetrieb Fleischhacker aus Bodensdorf.
In der Gesamtentscheidung konnte sich die Kalbin Sira von Horst Schnitzer vor Balea von Peter Gleissner durchsetzen.
In der Gruppe der älteren Kalbinnen ging der Sieg an die schwarze Vertreterin der Pinzgauer. Belinda (Vater: Gordon) von Peter Alexander Gleissner aus Reichenau siegte vor zwei Gilmor-Töchtern aus dem Zuchtbetrieb Fleischhacker aus Bodensdorf.
In der Gesamtentscheidung konnte sich die Kalbin Sira von Horst Schnitzer vor Balea von Peter Gleissner durchsetzen.
Fleckvieh Fleisch
Die Kategorie Fleckvieh Fleisch Kärnten ist in Österreich weiterhin tonangebend. Bei den Kalbinnen siegte die äußerst elegante Kalbin Sammlung (Vater: Hoffnung) der Familie Rass aus St. Georgen/Lavanttal vor zwei Erebor-Töchtern der LFS Althofen.
Bei den Stieren setzte sich der Kärntner Vertreter gegen zwei Oberösterreicher durch. Der äußerst gut bemuskelte, sehr lange Stier Vinzenz (Vater: Viktor) Klaus Bergners aus St. Salvator konnte sich hier klar durchsetzen.
Bei den Stieren setzte sich der Kärntner Vertreter gegen zwei Oberösterreicher durch. Der äußerst gut bemuskelte, sehr lange Stier Vinzenz (Vater: Viktor) Klaus Bergners aus St. Salvator konnte sich hier klar durchsetzen.
Kärntner Blondvieh
Sehr erfreulich ist – und für viel positiven Gesprächsstoff sorgt - die erstmalige Teilnahme bei einem Fleischrindertag in der Steiermark der Rasse Kärntner Blondvieh. Hier konnte sich Wolfgang Trippolt aus St. Andrä/Lavanttal mit Kalbin Grüffelina vor unseren zwei steirischen Zuchtbetrieben, Caroline Strassegger aus Birkfeld mit Kalbin Bella und Wolfgang Holzer aus Langenwang mit Kalbin Baldea, durchsetzen.
Schottisches Hochlandrind
Sehr stark präsentierte sich auch der Kärntner Ausstellungsbetrieb Raunig/Salbrechter aus St. Veit/Glan mit seinen Tieren der Rasse Schottisches Hochlandrind. Mit Kalbin Zirbe vom Kraigerberg gelang der Gruppenreservesieg.
Kalbin Una Dubh 2nd sicherte sich den Gruppensieg und im Finale auch den Gesamtreservesieg.
Kalbin Una Dubh 2nd sicherte sich den Gruppensieg und im Finale auch den Gesamtreservesieg.