Zwischen Stall und Schulbank
Bei „Schule am Bauernhof“ ist die Natur direkt da – man kann alles berühren, sehen und riechen“, sagt Martina Körbler mit einem Lächeln. Genau diese unmittelbaren Erlebnisse sind es, die Kinder auf ihrem Betrieb besonders faszinieren.
Die Villacherin begann nach der Matura an der CHS zunächst in einem Notariat zu Arbeiten. Vor allem Verlassenschaften und Kaufverträge hatten es ihr angetan. „Ich habe dort viel rechtliches Wissen mitgenommen, das mir heute sehr zugutekommt“, erzählt sie. 2005 belebte sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Michael den Betrieb ihrer Schwiegereltern wieder. Heute werden dort Noriker-Pferde sowie Tauernschecken-Ziegen gezüchtet. Was einst als Hobby begann, wird mittlerweile auch wirtschaftlich geführt. Auch als kleiner Betrieb kann man sich durch mehrere Diversifizierungsmöglichkeiten einen Arbeitsplatz am Hof sichern.
Neben ihrer Tätigkeit bei „Schule am Bauernhof“ ist Martina auch als Seminarbäuerin unterwegs. Den Unterschied zwischen beiden Aufgabenbereichen beschreibt sie klar: „Am Hof erleben die Kinder Landwirtschaft mit allen Sinnen. In der Schule wiederum sind sie weniger abgelenkt und ich kann sie stärker für die Theorie begeistern.“ Gerade dort entstehen oft überraschende Momente für Kinder – etwa, wenn man erklärt, dass Heumilch von Milchkühen stammt und der Haferdrink aus Hafer entsteht.
Wie nachhaltig Hofbesuche wirken können, zeigt eine besondere Begegnung: Eine Mittelschulklasse besuchte ihren Hof zum Thema Brot. Wie immer führte Martina die Kinder durch Stall, Garten und Haus. Gegen Ende blieb ein Mädchen staunend stehen und fragte schließlich mit großen Augen: „Wie kommt man am besten zu all dem, wie wird man Bäuerin?“
Martina antwortete: „Vor allem braucht es Freude an Natur und Tieren. Als Bäuerin ist man sein eigener Chef, trägt aber auch viel Verantwortung. Flexibilität und Kreativität sind dabei eine der wichtigsten Eigenschaften.“ Und schmunzelnd ergänzte sie: „Manchmal gehört auch ein bisschen Glück dazu: vielleicht das Glück, sich in einen Bauern zu verlieben.“
Die Villacherin begann nach der Matura an der CHS zunächst in einem Notariat zu Arbeiten. Vor allem Verlassenschaften und Kaufverträge hatten es ihr angetan. „Ich habe dort viel rechtliches Wissen mitgenommen, das mir heute sehr zugutekommt“, erzählt sie. 2005 belebte sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Michael den Betrieb ihrer Schwiegereltern wieder. Heute werden dort Noriker-Pferde sowie Tauernschecken-Ziegen gezüchtet. Was einst als Hobby begann, wird mittlerweile auch wirtschaftlich geführt. Auch als kleiner Betrieb kann man sich durch mehrere Diversifizierungsmöglichkeiten einen Arbeitsplatz am Hof sichern.
Neben ihrer Tätigkeit bei „Schule am Bauernhof“ ist Martina auch als Seminarbäuerin unterwegs. Den Unterschied zwischen beiden Aufgabenbereichen beschreibt sie klar: „Am Hof erleben die Kinder Landwirtschaft mit allen Sinnen. In der Schule wiederum sind sie weniger abgelenkt und ich kann sie stärker für die Theorie begeistern.“ Gerade dort entstehen oft überraschende Momente für Kinder – etwa, wenn man erklärt, dass Heumilch von Milchkühen stammt und der Haferdrink aus Hafer entsteht.
Wie nachhaltig Hofbesuche wirken können, zeigt eine besondere Begegnung: Eine Mittelschulklasse besuchte ihren Hof zum Thema Brot. Wie immer führte Martina die Kinder durch Stall, Garten und Haus. Gegen Ende blieb ein Mädchen staunend stehen und fragte schließlich mit großen Augen: „Wie kommt man am besten zu all dem, wie wird man Bäuerin?“
Martina antwortete: „Vor allem braucht es Freude an Natur und Tieren. Als Bäuerin ist man sein eigener Chef, trägt aber auch viel Verantwortung. Flexibilität und Kreativität sind dabei eine der wichtigsten Eigenschaften.“ Und schmunzelnd ergänzte sie: „Manchmal gehört auch ein bisschen Glück dazu: vielleicht das Glück, sich in einen Bauern zu verlieben.“
Landwirtschaft ist Leidenschaft
Das Mädchen ging an diesem Tag jedenfalls mit einem neuen Berufswunsch nach Hause: einmal selbst Landwirtin zu werden.
Und genau deshalb ist die Arbeit der Seminarbäuerinnen sowie der „Schule am Bauernhof“-Betriebe so wichtig. Kinder und Jugendliche erhalten dabei nicht nur Einblicke in die heimische Landwirtschaft, sondern erleben auch, mit wie viel Leidenschaft, Wissen und Verantwortung dahinter gearbeitet wird. Denn nur wenn es gelingt, die nächste Generation für Landwirtschaft und regionale Lebensmittel zu begeistern, bleibt die Verbindung zwischen Bauernhof und Gesellschaft auch in Zukunft lebendig.
Und genau deshalb ist die Arbeit der Seminarbäuerinnen sowie der „Schule am Bauernhof“-Betriebe so wichtig. Kinder und Jugendliche erhalten dabei nicht nur Einblicke in die heimische Landwirtschaft, sondern erleben auch, mit wie viel Leidenschaft, Wissen und Verantwortung dahinter gearbeitet wird. Denn nur wenn es gelingt, die nächste Generation für Landwirtschaft und regionale Lebensmittel zu begeistern, bleibt die Verbindung zwischen Bauernhof und Gesellschaft auch in Zukunft lebendig.