Vom Holzmarkt bis zur Forstförderung
LK-Präsident Siegfried Huber ging in seiner Begrüßung auf den recht einseitigen Beitrag über den Wald in einer großen Kärntner Tageszeitung ein und brach seine Lanze für die aktive Bewirtschaftung der Wälder und die Verwendung von Holz. „Holzverwendung wirkt dreimal klimaverbessernd: Der Wald bindet Kohlenstoff, der wiederum in Holzprodukten langfristig gespeichert wird, und Holz kann fossile und CO2-intensive Materialien ersetzen. Holz ist unser wichtigster Verbündeter im Kampf gegen die Klimaverschlechterung. Auch der Wald selbst profitiert durch die Pflege, denn diese fördert gesunde und klimafitte Bestände“, erklärte Huber. Er nahm auch zur 380kV-Leitung Stellung, wobei mit den Verhandlungen begonnen wurde.
Faire Preise gefordert
„Kärnten ist von der Gebirgsforstwirtschaft geprägt, die höhere Erntekosten als anderswo bedingt, weshalb wir dringendst faire Preise brauchen“, so Forstausschussobmann Walter Rainer Hochsteiner. Die Sägerundholzpreise liegen derzeit inflationsbereinigt unter dem Niveau vor der Krise, was unbefriedigend sei und die Außernutzungstellung fördere, gab Hochsteiner zu bedenken. Anhand von Fotos aus dem eigenen Betrieb zeigte er anschaulich, wie wichtig rechtzeitige Pflegeeingriffe und Waldhygiene seien. „Aber nicht nur die Motorsäge, sondern auch die Büchse ist ein ganz wesentliches Werkzeug bei der Bewirtschaftung der Wälder“, betonte Hochsteiner. Er zeigte tolle Fotos von Naturverjüngungen mit Tanne und anderen wertvollen Mischbaumarten, die es bei ihm im Wald gibt und die ohne Schutz aufkommen.
LFD Dipl.-Ing. Christian Matitz, Dipl.-Ing. Johannes Kircher sowie ihre Kolleginnen und Kollegen beleuchteten im Hauptreferat die Forstförderung in Kärnten mit den beiden Förderschienen Waldfonds und LE 23–27. „Die Hauptaufgaben der forstlichen Förderung sind die Sicherung der Multifunktionalität und Nachhaltigkeit von Wäldern durch Unterstützung bei Waldumbau, Forstschutz, Wiederaufforstung und die Förderung der Biodiversität sowie der wirtschaftlichen Stabilität der Waldbesitzer. Sie umfasst Maßnahmen wie Forstwege, Forschung, Bildung und die Erhaltung genetischer Ressourcen, um den Wald als wichtigen öffentlichen Raum zu erhalten und zu entwickeln.“ Mit dieser KI-Definition der Forstförderung stiegen sie in die umfangreiche Thematik ein und schafften es, Licht in das Dunkel des Förderlabyrinths zu bringen. Es wurde anschaulich erklärt, welche Maßnahmen förderbar sind, welche Schwerpunkte in Kärnten festgelegt wurden und wie die Förderanträge zu stellen sind.
Sämtliche Informationen zur Forstförderung in Kärnten finden Sie auf der Homepage des Landes Kärnten unter www.ktn.gv.at.
LFD Dipl.-Ing. Christian Matitz, Dipl.-Ing. Johannes Kircher sowie ihre Kolleginnen und Kollegen beleuchteten im Hauptreferat die Forstförderung in Kärnten mit den beiden Förderschienen Waldfonds und LE 23–27. „Die Hauptaufgaben der forstlichen Förderung sind die Sicherung der Multifunktionalität und Nachhaltigkeit von Wäldern durch Unterstützung bei Waldumbau, Forstschutz, Wiederaufforstung und die Förderung der Biodiversität sowie der wirtschaftlichen Stabilität der Waldbesitzer. Sie umfasst Maßnahmen wie Forstwege, Forschung, Bildung und die Erhaltung genetischer Ressourcen, um den Wald als wichtigen öffentlichen Raum zu erhalten und zu entwickeln.“ Mit dieser KI-Definition der Forstförderung stiegen sie in die umfangreiche Thematik ein und schafften es, Licht in das Dunkel des Förderlabyrinths zu bringen. Es wurde anschaulich erklärt, welche Maßnahmen förderbar sind, welche Schwerpunkte in Kärnten festgelegt wurden und wie die Förderanträge zu stellen sind.
Sämtliche Informationen zur Forstförderung in Kärnten finden Sie auf der Homepage des Landes Kärnten unter www.ktn.gv.at.
Die Entwicklungen auf den internationalen Holzmärkten wurden von den Vertretern der Holz- und Sägeindustrie, Komm.-Rat Mag. Herbert Jöbstl, Dipl.-Ing. Markus Schmölzer, Dipl.-Ing. (FH) Rainer Handl, FM Dipl.-Ing. Markus Honsig-Erlenburg und GF Jürgen Winkler, beleuchtet. Der Holzbau sei der wichtigste Treiber für die Holzindustrie. 2023 und 2024 gab es weltweit einen massiven Einbruch der Baubeginne. 2025 zeigte sich ein gemischtes Bild – in Österreich, Deutschland, Frankreich und im Vereinigten Königreich stieg die Zahl der Baugenehmigungen leicht an, während es in Asien und den USA schwierig blieb. Die Talsohle in der Baubranche dürfte aber insgesamt durchschritten sein. Der Holzbau gewann weiter an Marktanteilen, weshalb es eine leichte Nachfragebelebung gab. Künftig werde auch mehr Flexibilität im Einsatz von anderen Holzarten neben der Fichte notwendig werden. Die Forschung laufe diesbezüglich auf Hochtouren.
Kärntner Forstsituation
Der Landesforstdirektor und die Bezirksforstinspektoren lieferten ein übersichtliches Bild über die forstliche Situation in Kärnten gesamt sowie in den einzelnen Bezirken. Matitz zeigte anhand einer Grafik die Verbissproblematik im Schutzwald, in den flächenwirtschaftlichen Projektgebieten in Oberkärnten erhoben, auf. Gerade in diesen Waldbereichen sei das Aufkommen der Naturverjüngung und vor allem das Durchkommen von Mischbaumarten ganz wesentlich. Die Zusammenarbeit zwischen Forst und Jagd funktioniere gut, man müsse aber unbedingt dranbleiben.
Herzliche Gratulation den Gewinnern, denen unfallfreie Arbeitsstunden gewünscht werden, und ein großes Dankeschön an die Sponsoren BergBaumschulen Peter Jöbstl, Hasslacher Hermagor, Hasslacher Norica Timber, Klade Group, LWG Klagenfurt, Offner Holz, Papierholz Austria, Stora Enso und Waldverband Kärnten!
Herzliche Gratulation den Gewinnern, denen unfallfreie Arbeitsstunden gewünscht werden, und ein großes Dankeschön an die Sponsoren BergBaumschulen Peter Jöbstl, Hasslacher Hermagor, Hasslacher Norica Timber, Klade Group, LWG Klagenfurt, Offner Holz, Papierholz Austria, Stora Enso und Waldverband Kärnten!
Gewinner der Motorsägen
Daniel Duller, Prebl; Bgm. Peter Ebner, Stall; Johann Jonas Drussnitzer, Weißenstein; Oliver Franz Hudritsch, Althofen; Benjamin Bucher, Steindorf; Valentin Erschen, Globasnitz; Max Wenig, St. Margarethen; Anton Obernosterer, Lesachtal; Lukas Rauter, Egg; und Johann Schaar, Hermagor