Biomarktbericht 3. Quartal 2026
Bio-Rinder
Die Trockenheit und die angespannte Grundfuttersituation führten im August österreichweit zu vorgezogenen Schlachtungen. Es wurden im Vergleich zum üblichen Niveau etwa doppelt so viele Biokühe und rund 60 % mehr Bioochsen, -kalbinnen und Bio-Jungrinder geschlachtet, was zu großen organisatorischen und logistischen Herausforderungen auf den Schlachtbetrieben führte. Das deutlich höhere Angebot setzte die Preise im Sommer unter Druck, besonders ausgeprägt war der Preisrückgang bei Biokühen. Seit der KW 34 haben sich die Preise wieder stabilisiert. Aktuell beginnt eine dynamische Entwicklung nach oben, die konkreten Preisniveaus unterscheiden sich jedoch je nach Bundesland und Vermarktungsprogramm. Entscheidend für die weitere Entwicklung ist, ob die Trockenheit und Futterknappheit im Herbst nochmals zu größeren Schlachtungen führen wird. Durch den Almabtrieb könnte das Angebot saisonal ebenfalls steigen. (BIO AUSTRIA)
Bio-Milch
Bio - Marktbericht Kärntnermilch
Die Nachfrage von Bioprodukten ist sowohl im Inland als auch im Ausland, vorwiegend Deutschland relativ stabil. Die Dürresituation in ganz Österreich hat die Bäuerinnen und Bauern sehr gefordert. Die Betroffenheit war allerdings in vielen Gebieten sehr unterschiedlich. In manchen Bundesländern gibt es Ausnahmeregelungen für den Zukauf von konventionellem Futter für Biobetriebe. Auch wir in der Kärntnermilch haben die Situation sehr ausführlich diskutiert. Wenn solche Ausnahmeregelungen genehmigt werden, müssen allerdings auch unsere Partner im Lebensmittelhandel mitspielen. Um unseren hohen Standard bei Biowiesenmilch nicht zu gefährden, hat der Verwaltungskörper der Kärntnermilch beschlossen, einen Zukauf von konventionellem Futter nicht zu gestatten. Um dennoch unsere Biobäuerinnen und Biobauern zu unterstützen wurde der Biowiesenmilchzuschlag mit 1. September um 3 Cent netto erhöht. Mit dieser Maßnahme hoffen wir, einen Beitrag für die Ertragssituation der Biobäuerinnen und Biobauern geleistet zu haben. Auf Grund der aktuellen Marktsituation denken wir, dass sich die Milchpreise weiter erholen werden.
Bio – Marktbericht Berglandmilch
Der Aufwärtstrend bei den Absätzen von Biomilchprodukten im heimischen Lebensmittelhandel hat sich im dritten Quartal weiter fortgesetzt. Nach einem etwas schwächeren Start zu Jahresbeginn liegen nun, auflaufend, seit Jahresbeginn bis Anfang September 2026, die Absätze bei den Bio-Milchprodukten über dem Vorjahresniveau.
Nachdem die Bio-Rohmilchanlieferungen bis Jahresmitte deutlich über dem Vorjahr gelegen sind (+6-7%), zeigen sich nun die Auswirkungen der Trockenheit bzw. regional extremen Dürre im Sommer. Die schlechte Grundfuttersituation trifft besonders die Bio-Betriebe. Die Milchanlieferung liegt im Bio-Bereich daher in Österreich seit Juli 2026 deutlich unter dem Vorjahres-Niveau.
Anders ist die Situation im wichtigsten Exportland Deutschland. Dort haben weder die strengeren Weidevorgaben noch die Trockenheit im Sommer zu signifikanten Mengenrückgängen geführt. Entsprechend waren die Biomilchpreise in Deutschland in den letzten Monaten leicht rückläufig. Der Bedarf an österreichischer Biomilch ist in Deutschland entsprechend stabil und nicht weiter wachsend.
Die Biomilchauszahlungspreise der Berglandmilch betragen im Oktober 2026 bis zu brutto 76,61 Cent/kg Bio-Rohmilch.
Die mit Abstand meiste Biomilchmenge wird in Sonderprojekten veredelt. Hier liegt der Auszahlungspreis bei netto 62,50 Cent/kg, für Bio-Heumilch beträgt der Auszahlungspreis netto 67,80 Cent/kg.
Bei Fragen zur Biorinderhaltung wenden Sie sich an das Biozentrum Kärnten unter 0463/5850 5412 oder 5418.
Die Nachfrage von Bioprodukten ist sowohl im Inland als auch im Ausland, vorwiegend Deutschland relativ stabil. Die Dürresituation in ganz Österreich hat die Bäuerinnen und Bauern sehr gefordert. Die Betroffenheit war allerdings in vielen Gebieten sehr unterschiedlich. In manchen Bundesländern gibt es Ausnahmeregelungen für den Zukauf von konventionellem Futter für Biobetriebe. Auch wir in der Kärntnermilch haben die Situation sehr ausführlich diskutiert. Wenn solche Ausnahmeregelungen genehmigt werden, müssen allerdings auch unsere Partner im Lebensmittelhandel mitspielen. Um unseren hohen Standard bei Biowiesenmilch nicht zu gefährden, hat der Verwaltungskörper der Kärntnermilch beschlossen, einen Zukauf von konventionellem Futter nicht zu gestatten. Um dennoch unsere Biobäuerinnen und Biobauern zu unterstützen wurde der Biowiesenmilchzuschlag mit 1. September um 3 Cent netto erhöht. Mit dieser Maßnahme hoffen wir, einen Beitrag für die Ertragssituation der Biobäuerinnen und Biobauern geleistet zu haben. Auf Grund der aktuellen Marktsituation denken wir, dass sich die Milchpreise weiter erholen werden.
Bio – Marktbericht Berglandmilch
Der Aufwärtstrend bei den Absätzen von Biomilchprodukten im heimischen Lebensmittelhandel hat sich im dritten Quartal weiter fortgesetzt. Nach einem etwas schwächeren Start zu Jahresbeginn liegen nun, auflaufend, seit Jahresbeginn bis Anfang September 2026, die Absätze bei den Bio-Milchprodukten über dem Vorjahresniveau.
Nachdem die Bio-Rohmilchanlieferungen bis Jahresmitte deutlich über dem Vorjahr gelegen sind (+6-7%), zeigen sich nun die Auswirkungen der Trockenheit bzw. regional extremen Dürre im Sommer. Die schlechte Grundfuttersituation trifft besonders die Bio-Betriebe. Die Milchanlieferung liegt im Bio-Bereich daher in Österreich seit Juli 2026 deutlich unter dem Vorjahres-Niveau.
Anders ist die Situation im wichtigsten Exportland Deutschland. Dort haben weder die strengeren Weidevorgaben noch die Trockenheit im Sommer zu signifikanten Mengenrückgängen geführt. Entsprechend waren die Biomilchpreise in Deutschland in den letzten Monaten leicht rückläufig. Der Bedarf an österreichischer Biomilch ist in Deutschland entsprechend stabil und nicht weiter wachsend.
Die Biomilchauszahlungspreise der Berglandmilch betragen im Oktober 2026 bis zu brutto 76,61 Cent/kg Bio-Rohmilch.
Die mit Abstand meiste Biomilchmenge wird in Sonderprojekten veredelt. Hier liegt der Auszahlungspreis bei netto 62,50 Cent/kg, für Bio-Heumilch beträgt der Auszahlungspreis netto 67,80 Cent/kg.
Bei Fragen zur Biorinderhaltung wenden Sie sich an das Biozentrum Kärnten unter 0463/5850 5412 oder 5418.
Bio-Lämmermarkt
Aktuell gibt es bei den Bio-Lämmern über die Ja! Natürlich Vermarktungsschiene (REWE) eine gute Nachfrage, der Auszahlungspreis liegt aktuell bei 8,41 Euro/kg SG netto. Die Gewichtsunter- und Obergrenzen liegen bei 15 kg-25 kg SG kalt, Alter max. 6 Monate. Lieferbetriebe werden gesucht.
WICHTIG: Auf zeitgerechte Anmeldung beim SZZV Kärnten unter 0463/5850 1531 ist zu achten.
WICHTIG: Auf zeitgerechte Anmeldung beim SZZV Kärnten unter 0463/5850 1531 ist zu achten.
Bio - Schweinemarkt
Die Entwicklung am Bioschweinemarkt bleibt weiterhin erfreulich stabil und zeigt eine anhaltend positive Dynamik. Die Nachfrage nach Bioschweinefleisch bewegt sich nach wie vor auf einem hohen Niveau, die Absatzlage gestaltet sich durchgehend zufriedenstellend. Die Nachfrage nach Bioschweinefleisch bewegt sich nach wie vor auf einem hohen Niveau und auch die Absatzlage gestaltet sich durchgehend zufriedenstellend. Die Unausgeglichenheit zwischen Ferkelnachfrage und -versorgung hat sich etwas verbessert, mit dem Zugang eines größeren Zuchtbetriebs in der Steiermark können ab Jahreswechsel auch bis Kärnten Ferkel geliefert werden. Nach wie vor gilt: um weiteres Wachstum zu ermöglichen, werden neue Betriebe gesucht – sowohl in der Schweinemast als auch insbesondere in der Ferkelproduktion.
Am 4.11.2026 findet in Kärnten ein Bioschwein Austria LieferantInnentreffen statt. Nähere Details dazu im kommenden Newsletter bzw. in einer gesonderten Aussendung.
Interessierte Landwirtinnen und Landwirte, die in die Bioschweinehaltung einsteigen möchten oder Fragen zu Produktionsmöglichkeiten und Vermarktung haben, können sich für Auskünfte sowie für Vermittlungsanfragen an das Biozentrum Kärnten wenden. Tel.: 0463/5850-5416.
Am 4.11.2026 findet in Kärnten ein Bioschwein Austria LieferantInnentreffen statt. Nähere Details dazu im kommenden Newsletter bzw. in einer gesonderten Aussendung.
Interessierte Landwirtinnen und Landwirte, die in die Bioschweinehaltung einsteigen möchten oder Fragen zu Produktionsmöglichkeiten und Vermarktung haben, können sich für Auskünfte sowie für Vermittlungsanfragen an das Biozentrum Kärnten wenden. Tel.: 0463/5850-5416.
Bio - Direktvermarktung
Bio-Gemüsepreise
Fenchel 8,80/kg
Mangold 8,35/kg
Zucchini 5,80/kg
Tomaten 6,20-8,60/kg
Schlangengurke 2,85/Stk.
Paprika 8,20 – 12,40/kg
Fisolen 10,40/kg
Kartoffel 2,30 – 2,75/kg
Weißkraut 3,60/kg
Brokkoli 9,40/kg
Kohl 3,90/kg
Zwiebel gelb 3,15/kg
Zwiebel rot 3,70/kg
Knoblauch 22,30/kg
div. Pilze 21-30/kg
Rucola 34,80/kg
div. Blattsalate 2,57 -2,65/Stk.
Rote Rübe 3,75/kg
Karotten 2,99/kg
Süßkartoffel 7,10/kg
Bei Fragen zur Biodirektvermarktung wenden Sie sich an das Biozentrum Kärnten: 0463/5850 5417.
Fenchel 8,80/kg
Mangold 8,35/kg
Zucchini 5,80/kg
Tomaten 6,20-8,60/kg
Schlangengurke 2,85/Stk.
Paprika 8,20 – 12,40/kg
Fisolen 10,40/kg
Kartoffel 2,30 – 2,75/kg
Weißkraut 3,60/kg
Brokkoli 9,40/kg
Kohl 3,90/kg
Zwiebel gelb 3,15/kg
Zwiebel rot 3,70/kg
Knoblauch 22,30/kg
div. Pilze 21-30/kg
Rucola 34,80/kg
div. Blattsalate 2,57 -2,65/Stk.
Rote Rübe 3,75/kg
Karotten 2,99/kg
Süßkartoffel 7,10/kg
Bei Fragen zur Biodirektvermarktung wenden Sie sich an das Biozentrum Kärnten: 0463/5850 5417.