Trockenheit mähen oder abwarten
Viele Betriebsführer fragen sich wegen der Trockenheit, wann denn der richtige Schnittzeitpunkt ist.
Schnitt
Ernte für die Silage sollte nicht später als beim Ähren- bzw. Rispenschieben und beim Heu in der Blüte der Leitgräser erfolgen. Die rechtzeitige Ernte hat auch den Vorteil, dass bei einem darauffolgenden Regen die Grünlandnarbe wieder rasch nachwachsen kann. Wird mit der Ernte zugewartet, so verdorrt der Aufwuchs und die Ertragsverluste können bis zu 100% erreichen und außerdem wird die Fläche für den Folgeaufwuchs verstellt. Wenn später gemäht wird, besteht die Möglichkeit, dass die Kräuter aussamen und sich im Laufe der Zeit zu Unkräutern entwickeln. Der Futterbestand wächst dann wieder gleichmäßig auf und somit steht für den nächsten Schnitt wieder ein gleichmäßig entwickelter Futterbestand zur Verfügung.
Weide
Düngung
Die geplanten Ausbringungstermine sollten aufgrund der Witterung nicht durchgeführt werden, weil die Düngung in trockenen und heißen Phasen folgende Nachteile mit sich bringt:
Humusgehalt im Boden
Der Boden hat dann einen hohen Humusanteil und kann Wasser und Nährstoffe besser speichern. Im Grünland wird ein Humusgehalt von 7,20% erreicht. Der Humusgehalt im Grünland wird im Durchschnitt als mittel eingestuft.
Bekämpfung Gemeiner Rispe, Moos nutzen
Nutzen Sie die Trockenperiode, um zum Beispiel die Gemeine Rispe, das Moos zu bekämpfen. Bei Trockenheit können die Gemeine Rispe und das Moos mit einem Striegel mehrmals herausgestriegelt werden. Bevor es wieder regnet muss unbedingt eine Nachsaat erfolgen. Die Saatstärke muss mindestens 20 kg pro ha betragen.
Aussaat von Saatgut
Bei Trockenheit sollte logischerweise keine Nachsaat oder Neuanlage von Futterbeständen durchgeführt werden. Denn das Saatgut bzw. der Keimling überstehen die langen Trockenphasen nicht.
Schnitt
Ernte für die Silage sollte nicht später als beim Ähren- bzw. Rispenschieben und beim Heu in der Blüte der Leitgräser erfolgen. Die rechtzeitige Ernte hat auch den Vorteil, dass bei einem darauffolgenden Regen die Grünlandnarbe wieder rasch nachwachsen kann. Wird mit der Ernte zugewartet, so verdorrt der Aufwuchs und die Ertragsverluste können bis zu 100% erreichen und außerdem wird die Fläche für den Folgeaufwuchs verstellt. Wenn später gemäht wird, besteht die Möglichkeit, dass die Kräuter aussamen und sich im Laufe der Zeit zu Unkräutern entwickeln. Der Futterbestand wächst dann wieder gleichmäßig auf und somit steht für den nächsten Schnitt wieder ein gleichmäßig entwickelter Futterbestand zur Verfügung.
Weide
- Koppelweiden sind besser für trockene Bedingungen geeignet
- Optimale Bestandshöhe 10 bis 20 cm
- Tiefere Wurzelausbildung
- Verringerte Bodenverdunstung durch Beschattung
Düngung
Die geplanten Ausbringungstermine sollten aufgrund der Witterung nicht durchgeführt werden, weil die Düngung in trockenen und heißen Phasen folgende Nachteile mit sich bringt:
- Ammoniakemissionen
- Futterverschmutzung
- Verätzungsschäden beim Futterbestand
Humusgehalt im Boden
Der Boden hat dann einen hohen Humusanteil und kann Wasser und Nährstoffe besser speichern. Im Grünland wird ein Humusgehalt von 7,20% erreicht. Der Humusgehalt im Grünland wird im Durchschnitt als mittel eingestuft.
Bekämpfung Gemeiner Rispe, Moos nutzen
Nutzen Sie die Trockenperiode, um zum Beispiel die Gemeine Rispe, das Moos zu bekämpfen. Bei Trockenheit können die Gemeine Rispe und das Moos mit einem Striegel mehrmals herausgestriegelt werden. Bevor es wieder regnet muss unbedingt eine Nachsaat erfolgen. Die Saatstärke muss mindestens 20 kg pro ha betragen.
Aussaat von Saatgut
Bei Trockenheit sollte logischerweise keine Nachsaat oder Neuanlage von Futterbeständen durchgeführt werden. Denn das Saatgut bzw. der Keimling überstehen die langen Trockenphasen nicht.