Traktor statt Panzer
Immer wieder kommt es auf bäuerlichen Betrieben zu unvorhersehbaren Notfällen wie Tod, schweren Krankheiten oder Unfällen, wodurch oft die Existenz des Betriebes auf dem Spiel steht. Um die bäuerlichen Familien in dieser Zeit zu unterstützen, ihnen die Zeit zu geben, sich neu zu orientieren oder für die notwendige Heilung Raum zu schaffen bzw. die Ausbildungszeit der Nachfolger zu überbrücken, werden Zivildiener auf diesen Betrieben eingesetzt. Diese Zivildiener sind in der Lage, durch ihre Ausbildung und die vorhandenen Kenntnisse (oftmals abgeschlossene Facharbeiterausbildung nach Besuch einer landwirtschaftlichen Fachschule, aber zumindest von einem aktiven land- und forstwirtschaftlichen Betrieb stammend und im Besitz des Traktorführerscheins) den Ausfall der Familienarbeitskraft am Betrieb bestmöglich zu kompensieren.
Wie bekomme ich einen Zivildiener?
Betriebe, die glauben, die Voraussetzungen für einen Zivildienereinsatz zu erfüllen, melden sich bei der örtlich zuständigen Außenstelle. Durch den Außenstellenleiter wird dann die Erhebung vorgenommen. Danach werden die Betriebe durch den Einsatzleiter und Zivildienstverantwortlichen kontaktiert , und es wird die Möglichkeit des Einsatzes sowie die weitere Vorgangsweise vereinbart. Die Landwirtschaftskammer Kärnten hat ein jährliches Kontingent von 15 Zivildienern zur Verfügung, diese werden dann nach Dringlichkeit und Verfügbarkeit zugeteilt.
Wie werde ich Zivildiener?
Nach Feststellung der Tauglichkeit bei der Stellungskommission ist vom Wehrpflichtigen der Zivildienstantrag beim Militärkommando zu stellen. Nach kurzer Zeit erhält der Antragsteller die Verständigung, als Zivildiener angenommen zu sein. Dann ist es unbedingt nötig, möglichst rasch mit dem Zivildienstbeauftragten der LK Kärnten, Ing. Wilfried Mödritscher (0463/5858-3510), Kontakt aufzunehmen, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen bzw. sich für den geplanten Einrückungstermin vormerken zu lassen.
Achtung: Wie oben angeführt, ist das Kontingent begrenzt. Wenn dieses ausgeschöpft ist, können keine weiteren Zivildiener aufgenommen werden, daher wird eine möglichst frühzeitige Bewerbung empfohlen.
Wie bekomme ich einen Zivildiener?
Betriebe, die glauben, die Voraussetzungen für einen Zivildienereinsatz zu erfüllen, melden sich bei der örtlich zuständigen Außenstelle. Durch den Außenstellenleiter wird dann die Erhebung vorgenommen. Danach werden die Betriebe durch den Einsatzleiter und Zivildienstverantwortlichen kontaktiert , und es wird die Möglichkeit des Einsatzes sowie die weitere Vorgangsweise vereinbart. Die Landwirtschaftskammer Kärnten hat ein jährliches Kontingent von 15 Zivildienern zur Verfügung, diese werden dann nach Dringlichkeit und Verfügbarkeit zugeteilt.
Wie werde ich Zivildiener?
Nach Feststellung der Tauglichkeit bei der Stellungskommission ist vom Wehrpflichtigen der Zivildienstantrag beim Militärkommando zu stellen. Nach kurzer Zeit erhält der Antragsteller die Verständigung, als Zivildiener angenommen zu sein. Dann ist es unbedingt nötig, möglichst rasch mit dem Zivildienstbeauftragten der LK Kärnten, Ing. Wilfried Mödritscher (0463/5858-3510), Kontakt aufzunehmen, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen bzw. sich für den geplanten Einrückungstermin vormerken zu lassen.
Achtung: Wie oben angeführt, ist das Kontingent begrenzt. Wenn dieses ausgeschöpft ist, können keine weiteren Zivildiener aufgenommen werden, daher wird eine möglichst frühzeitige Bewerbung empfohlen.
Leistungen der LK, Vergütung und mehr
Die Zivildiener werden bei Dienstantritt von der LK Kärnten mit der nötigen Arbeits- und Schutzkleidung ausgestattet und in einer zehntägigen Einschulung in der FAST Ossiach, der LFS Stiegerhof und mit einem Traktor- und Pkw-Fahrsicherheitstraining beim ÖAMTC auf ihre Einsätze vorbereitet. Die Einrückungstermine sind zweimal im Jahr, am 1. März und am 1. September.
Der Zivildienst dauert nach aktueller Rechtslage neun Monate, in dieser Zeit sind die Zivildiener in der Regel auf mehreren Betrieben im Einsatz. Die Betriebe haben für eine entsprechende Unterbringung und Verpflegung der Zivildiener zu sorgen. Von der LK Kärnten bekommen die Einsatzbetriebe einen Kostenersatz von 3,10 Euro/Arbeitsstunde verrechnet.
Der Zivildienst dauert nach aktueller Rechtslage neun Monate, in dieser Zeit sind die Zivildiener in der Regel auf mehreren Betrieben im Einsatz. Die Betriebe haben für eine entsprechende Unterbringung und Verpflegung der Zivildiener zu sorgen. Von der LK Kärnten bekommen die Einsatzbetriebe einen Kostenersatz von 3,10 Euro/Arbeitsstunde verrechnet.
Zahlen und Fakten
- Aktuell im Einsatz: zwölf Zivildiener
- Einsatzbetriebe aktuell: 18 (zum Teil im wöchentlichen Wechsel), jährlich bis zu 40 Betriebe mit Einsatzzeiten
- Zivildienstdauer: neun Monate, Ausweitung auf elf Monate in Diskussion
- Arbeitszeit: 45 h/Woche (Montag bis Freitag)
- Voraussetzungen: Traktorführerschein und Bezug zur Land- und Forstwirtschaft
Kontakt: Ing. Wilfried Mödritscher, wilfried.moedritscher@lk-kaernten.at, Tel. 0463/58 58-3510