Stutbuchaufnahme: Generation von morgen auf dem Prüfstand
Die Haflinger Stutbuchaufnahme fand an der LFS Stiegerhof in Gödersdorf statt. Der Freilauf, welcher die Bewertung der Stuten in den letzten Jahren sehr positiv beeinflusst hat, hat sich auch heuer wieder bewährt. Mit dieser Möglichkeit haben die Stuten die beste Chance, ihr Bewegungspotenzial zu präsentieren.
Heuer wurde der Kommission ein qualitativ sehr hochwertiger Jahrgang vorgestellt. Vorgestellt wurden 27 dreijährige Stuten, neun vierjährige Stuten (inklusive einer Nachbewertung) und sechs ältere Stuten. Gerichtet wurden die 42 Stuten von Mario Niederdorfer, Mag. Wilhelm Popatnig, Thomas Striedner und Stefanie Wuzella (GF LPZV Kärnten).
Die Exterieurbeurteilung ist einer der wichtigsten Tage für eine zukünftige Zuchtstute, denn ein ambitionierter Züchter arbeitet ab der Geburt seines Fohlens genau auf diesen Tag hin. An diesem Tag erhält die Jungstute die Wertnote für ihr Exterieur, welche sie ein Leben lang begleiten und auch bei den zukünftigen Nachkommen im Pedigree verewigt sein wird. Je besser die Jungstuten im Vorfeld auf diese verschiedenen Aufgaben vorbereitet werden, desto leichter fällt auch an diesem Tag die Vorstellung und dies wirkt sich nur positiv auf die Beurteilung aus.
Immer öfter fällt auch auf, dass viele Jungstuten oder auch teilweise schon ältere Stuten zugekauft werden, um in der Zucht eingesetzt zu werden. Hier möchten wir nochmals festhalten, dass der Zuchtverband gerne für alle Fragen im Vorfeld betreffend Ankauf, Zuchtberatung oder auch Vorbereitung zu den verschiedensten Veranstaltungen gerne ein Ansprechpartner für alle Züchterinnen und Züchter sowie Neueinsteiger ist.
Die Stutbuchaufnahme ist eine Exterieurbeurteilung nach einem österreichweit festgelegten Beurteilungssystem. Neben dem Exterieur werden auch die Korrektheit des Bewegungsablaufes und die beiden Grundgangarten Schritt und Trab bewertet und am Ende wird eine Wertnote errechnet. Bei jeder Stutbuchaufnahme werden die Pferde gemessen (Widerristhöhe, Bandmaß, Brustumfang und Rohrbein) und die Nationale überprüft. Nachdem die Stuten im Freilauf beurteilt und die Korrektheit und das Fundament am harten Boden gemustert werden, folgt die Präsentation der Stuten am Vorführdreieck. Eine Bewertung von Pferden ist deshalb notwendig, da ohne Beurteilung keine Selektion und in weiterer Folge keine gezielte Anpaarung möglich ist. Die Eintragung der Jungstuten in die Hauptabteilungen des geltenden Zuchtbuches ist die Grundlage für den weiteren Einsatz als Zuchtstute. Für den weiteren Einsatz im Reit- und Fahrsport sowie als Freizeitpferd sind ein funktioneller Körperbau, ein korrektes Fundament, raumgreifende Bewegungen und ein gutes Interieur notwendig.
Heuer wurde der Kommission ein qualitativ sehr hochwertiger Jahrgang vorgestellt. Vorgestellt wurden 27 dreijährige Stuten, neun vierjährige Stuten (inklusive einer Nachbewertung) und sechs ältere Stuten. Gerichtet wurden die 42 Stuten von Mario Niederdorfer, Mag. Wilhelm Popatnig, Thomas Striedner und Stefanie Wuzella (GF LPZV Kärnten).
Die Exterieurbeurteilung ist einer der wichtigsten Tage für eine zukünftige Zuchtstute, denn ein ambitionierter Züchter arbeitet ab der Geburt seines Fohlens genau auf diesen Tag hin. An diesem Tag erhält die Jungstute die Wertnote für ihr Exterieur, welche sie ein Leben lang begleiten und auch bei den zukünftigen Nachkommen im Pedigree verewigt sein wird. Je besser die Jungstuten im Vorfeld auf diese verschiedenen Aufgaben vorbereitet werden, desto leichter fällt auch an diesem Tag die Vorstellung und dies wirkt sich nur positiv auf die Beurteilung aus.
Immer öfter fällt auch auf, dass viele Jungstuten oder auch teilweise schon ältere Stuten zugekauft werden, um in der Zucht eingesetzt zu werden. Hier möchten wir nochmals festhalten, dass der Zuchtverband gerne für alle Fragen im Vorfeld betreffend Ankauf, Zuchtberatung oder auch Vorbereitung zu den verschiedensten Veranstaltungen gerne ein Ansprechpartner für alle Züchterinnen und Züchter sowie Neueinsteiger ist.
Die Stutbuchaufnahme ist eine Exterieurbeurteilung nach einem österreichweit festgelegten Beurteilungssystem. Neben dem Exterieur werden auch die Korrektheit des Bewegungsablaufes und die beiden Grundgangarten Schritt und Trab bewertet und am Ende wird eine Wertnote errechnet. Bei jeder Stutbuchaufnahme werden die Pferde gemessen (Widerristhöhe, Bandmaß, Brustumfang und Rohrbein) und die Nationale überprüft. Nachdem die Stuten im Freilauf beurteilt und die Korrektheit und das Fundament am harten Boden gemustert werden, folgt die Präsentation der Stuten am Vorführdreieck. Eine Bewertung von Pferden ist deshalb notwendig, da ohne Beurteilung keine Selektion und in weiterer Folge keine gezielte Anpaarung möglich ist. Die Eintragung der Jungstuten in die Hauptabteilungen des geltenden Zuchtbuches ist die Grundlage für den weiteren Einsatz als Zuchtstute. Für den weiteren Einsatz im Reit- und Fahrsport sowie als Freizeitpferd sind ein funktioneller Körperbau, ein korrektes Fundament, raumgreifende Bewegungen und ein gutes Interieur notwendig.
Landessiegerstute 2026
Schon vom ersten Anblick an begeistert hat die dreijährige Jungstute Thalisia. Die Avalon-Tochter überzeugte schon beim Freilauf mit ihrer Modernität, viel Chic und überragendem Bewegungspotenzial. Die ausdrucksstarke und formschöne Jungstute stammt aus der Zucht und steht auch im Besitz von Ing. Manfred Lientschnig, Arnoldstein. Thalisia ist mütterlicherseits aus der Staatsprämienstute Tatienne nach Stano gezogen, welche selbst 2016 die Landessiegerschärpe tragen durfte. Somit holte Thalisia nun den zweiten Landessiegertitel in den Zuchtstall von Ing. Manfred Lientschnig. Sie punktete an diesem Tag vor allem mit einem harmonischen Seitenaufriss und sehr guter Bewegungsmechanik im Schritt und im Trab (beide Einzelkriterien wurden mit einer Note von 9,0 und mehr beurteilt). Die 150 cm große Fuchsstute erreichte mit einer hervorragenden Vorstellung eine Note von 8,18 und die begehrte Siegerschärpe.
1. Landesreservesiegerstute 2026
Ganz knapp dahinter platzierte sich eine weitere dreijährige Jungstute. Fräulein Finnja, gezogen nach Sturmkönig aus der Staatsprämienstute Fee nach Prämienhengst Adonis, stammt aus der Zucht und steht im Besitz von Dr. Andreas Zettl, Bad St. Leonhard/Lav. Die moderne, gut aufgemachte und mit viel Körperharmonie ausgestattete Jungstute präsentierte sich von ihrer besten Seite und überzeugte mit viel Weiblichkeit und Charme. Modern konstruiert misst Fräulein Finnja 150 cm und überzeugte weiters mit einem korrekten Fundament und guter Bewegungsmechanik. Sie sicherte sich somit die ausgezeichnete Wertnote von 8,14 und den zweiten Platz an diesem Tag.
2. Landesreservesiegerstute 2026
Über die Wertnote von 8,09 und den 2. Landesreservesieg darf sich die ZG Grilc-Kokovica, Bleiburg, mit ihrer Amadea GK freuen. Die mit sehr guten Körperverbindungen ausgestattete und elegante Tochter des Avalon aus der Staatsprämienstute Ariane nach Prämienhengst Belando gezogen hat ein Stockmaß von 150 cm. Beeindrucken konnte Amadea GK vor allem mit ihrer Bewegungsmechanik. Schreitend und taktsicher im Schritt, zeigte sie einen schwungvollen, ausbalancierten, elastischen und mit einem sehr aktiven Hinterbein ausgestatteten Trab. Herzlichen Glückwunsch auch zu dieser Jungstute.
Schön zu sehen, dass alle drei Landessiegerstuten von ihren Züchtern selbst aufgezogen und auch vorgestellt wurden. Die bestbewerteten Jungstuten der Landesjungstutenschau sind ebenfalls alle aus Kärntner Zucht.
Dankeschön an die Verantwortlichen der LFS Stiegerhof mit Direktor Ing. Anton Freit-hofnig, für die Bereitstellung der Anlage sowie an die fleißigen Helfer des Pferdezuchtvereines K14 Villach, unter Obmann Michael Körbler, für die Vorbereitungen und die Durchführung.
Von den 42 vorgestellten Stuten erhielten 19 eine Wertnote von über 7,7 und haben somit die erste Voraussetzung für den Titel Verbands- oder Staatsprämienstute erfüllt, das sind 45,2 % und unterstreicht einmal mehr die Qualität.
Schön zu sehen, dass alle drei Landessiegerstuten von ihren Züchtern selbst aufgezogen und auch vorgestellt wurden. Die bestbewerteten Jungstuten der Landesjungstutenschau sind ebenfalls alle aus Kärntner Zucht.
Dankeschön an die Verantwortlichen der LFS Stiegerhof mit Direktor Ing. Anton Freit-hofnig, für die Bereitstellung der Anlage sowie an die fleißigen Helfer des Pferdezuchtvereines K14 Villach, unter Obmann Michael Körbler, für die Vorbereitungen und die Durchführung.
Von den 42 vorgestellten Stuten erhielten 19 eine Wertnote von über 7,7 und haben somit die erste Voraussetzung für den Titel Verbands- oder Staatsprämienstute erfüllt, das sind 45,2 % und unterstreicht einmal mehr die Qualität.
Info: Die Ergebnislisten und weitere Fotos auf www.pferde-kaerntenaustria.at