Spitzenqualität der Kärntner Noriker Jungstuten
Nach einem straffen Programm mit den verschiedenen, regionalen Stutbuchaufnahmen quer durch Kärnten, wurden bis zum 25. April von den 129 angemeldeten Stuten schlussendlich 117 vorgestellt und in die entsprechende Abteilung des Zuchtbuches eingetragen -erfreuliche Zahlen, welche auch die Rassenstärke des Norikers im Österreichvergleich eindrucksvoll bestätigen.
Beurteilungssystem
Die Stutbuchaufnahme ist eine Exterieurbeurteilung nach einem österreichweiten, festgelegten Beurteilungssystem. Elf Kriterien, vom Typ des Pferdes bis hin zur Bewegung, werden beurteilt und zum Schluss die Wertnote ermittelt. Eine Bewertung von Pferden ist deshalb notwendig, da ohne Beurteilung keine Selektion und in weiterer Folge keine gezielte Anpaarung möglich ist. In Kärnten ist es dem Landes-Pferdezuchtverband und auch der Kommission, welche die Stuten quer durch Kärnten innerhalb von knapp drei Wochen mustert, ein großes Anliegen, jede einzutragende Stute bestmöglich zu begutachten und am Ende ein nachvollziehbares und faires Endergebnis zu bekommen. Dafür nimmt man sich bei den regionalen Aufnahmen viel Zeit für jedes Pferd, welches von allen Seiten im Stand, in der Bewegung und natürlich auch immer am harten Boden begutachtet wird.
Von den oben bereits erwähnten, vorgestellten Stuten qualifizierten sich 32 für das große Finale – die Landesjungstutenschau - bei welchem sich die besten Jungstuten des Eintragungsjahrganges nochmals miteinander messen konnten.
Die Kommission bestehend aus Klaus Jost, Hans Köfler, Wilhelm Popatnig (Rossinger) und Marjan Cik (Obmann LPZV Kärnten) übernahm die Aufgabe, die bereits vorselektierten Stuten am Finaltag nochmals untereinander zu vergleichen und die Reihung festzulegen. Bei jeder regionalen Stutbuchaufnahme wurden die Pferde bereits gemessen (Widerristhöhe, Bandmaß, Brustumfang und Röhrbein) und die Nationale überprüft. Jede Stute wurde im Vorfeld natürlich auch am harten Boden gemustert und an der Hand am Vorführdreieck. Seit Jahren legt Kärnten auch sehr viel Wert auf Fundament und Korrektheit. Diese stetige Arbeit durch unsere Züchterinnen und Züchter kann man in den vergangenen Jahren sehr gut verfolgen. Heuer wurden die Landesschaustuten zu Beginn nochmals am harten Boden gemustert und konnte die Fachjury und das interessierte Publikum Stuten mit durchwegs ziemlich korrektem Fundament bewundern. Stuten eines jeden Noriker Farbschlages konnten sich schlussendlich im Endring platzieren. Heuer wurde bei der Landesschau ein qualitativ sehr hochwertiger Jahrgang vorgestellt.
Von den oben bereits erwähnten, vorgestellten Stuten qualifizierten sich 32 für das große Finale – die Landesjungstutenschau - bei welchem sich die besten Jungstuten des Eintragungsjahrganges nochmals miteinander messen konnten.
Die Kommission bestehend aus Klaus Jost, Hans Köfler, Wilhelm Popatnig (Rossinger) und Marjan Cik (Obmann LPZV Kärnten) übernahm die Aufgabe, die bereits vorselektierten Stuten am Finaltag nochmals untereinander zu vergleichen und die Reihung festzulegen. Bei jeder regionalen Stutbuchaufnahme wurden die Pferde bereits gemessen (Widerristhöhe, Bandmaß, Brustumfang und Röhrbein) und die Nationale überprüft. Jede Stute wurde im Vorfeld natürlich auch am harten Boden gemustert und an der Hand am Vorführdreieck. Seit Jahren legt Kärnten auch sehr viel Wert auf Fundament und Korrektheit. Diese stetige Arbeit durch unsere Züchterinnen und Züchter kann man in den vergangenen Jahren sehr gut verfolgen. Heuer wurden die Landesschaustuten zu Beginn nochmals am harten Boden gemustert und konnte die Fachjury und das interessierte Publikum Stuten mit durchwegs ziemlich korrektem Fundament bewundern. Stuten eines jeden Noriker Farbschlages konnten sich schlussendlich im Endring platzieren. Heuer wurde bei der Landesschau ein qualitativ sehr hochwertiger Jahrgang vorgestellt.
Landessiegerstuten 2026
"Rassetypisch mit viel Kaltblutadel, harmonisch und ausdrucksstark", so begann die Beschreibung der Siegerstute. Wanda, eine formschöne dunkelbraune Jungstute konnte bereits bei ihrem ersten Auftritt in Egg bei Hermagor die Kommission von sich überzeugen. Bergauf konstruiert, sehr weiblich, mit viel Charme und sehr guter Körperharmonie ausgestattet, sicherte sich die vierjährige Wanda, nach Prämienhengst Vasal Vulkan XVI über Eiger Nero XII gezogen, den verdienten Landessieg. Die 165 cm (Rohrbein 24 cm) große, mit korrektem Fundament und guter Bewegungsmechanik im Schritt und im Trab ausgestattete Jungstute stammt aus der Zucht und steht auch im Besitz von Marcel Widemair, St. Stefan/Gailtal. Wanda erhielt an diesem Tag für die hervorragende Präsentation die ausgezeichnete Wertnote von 8,14, Bewertungsklasse 1b und die verdiente Siegerschärpe.
Den Titel 1. Landesreservesiegerin 2026 holte sich an diesem Tag eine Dunkelfuchsstute Ricki. Sie stammt aus der Zucht von Leo Moser, Tamsweg, und steht im Besitz von Manfred Moser, Feistritz/Gail. Die gut geschlossene, sehr rassetypische und mit dem gewünschten Kaliber ausgestattete dreijährige Stute ist eine Tochter des Bastian Nero XVI über Prämienhengst Gastein Diamant XIV gezogen und misst 165 cm mit einem Rohrbein von 23,5 cm. Sie besticht mit einer schönen Oberlinie und verfügt über eine taktsichere Schrittbewegung. Die elastische Trabbewegung mit guter Beinarbeit und viel Schub aus der Hinterhand rundet die Vorzüge dieser Jungstute ab. Mit einer gelungenen Präsentation durfte sich der stolze Besitzer über eine Wertnote von 8,09, Bewertungsklasse 1b-, freuen.
Die dritte Siegerstute an diesem Tag, dunkelkastanienbraun gefärbt, macht das Siegerpodest komplett. Mit einer Wertnote von 8,05, Bewertungsklasse 1b-, sicherte sich eine weitere dreijährige Stute die 2. Landesreservesiegerschärpe. Melli, eine typvolle, kalibrige und elegante Jungstute, mit sehr guten Körperverbindungen ausgestattet, ist eine Tochter des Prämienhengstes Mönch Nero XV über Prämienhengst Hain Vulkan XVII gezogen. Züchter und Besitzer ist Michael Lilg, Weißensee. Die 163 cm große Stute mit einem Rohrbein von 23 cm besitzt ein korrektes, trockenes Fundament und punktete auch mit ihrer Gangmechanik im Schritt und im Trab.
Ohne unsere fleißigen Helfer im Hintergrund wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich. Ein Dank an den Pferdezuchtverein K12 St. Veit/Glan unter Obmann Reinhard Gesson, caRINDthia ZVB eGen und Geschäftsführer Ing. Ernst Lagger sowie an die Zuchtrichter.
Im heurigen Aufnahmejahr wurden der Kommission qualitätsvolle, durchwegs gut herausgebrachte und im guten Pflege- und Futterzustand stehende Stuten präsentiert. 32 Stuten erhielten eine Wertnote von über 7,7 und haben somit die erste Voraussetzung für den Titel Verbandsprämien- oder Staatsprämienstute erfüllt. Das sind rund 27,4 % aller vorgestellten Stuten. Glückwunsch auch den heurigen Landessiegerstuten und den Teilnehmern der Landesjungstutenschau sowie allen Teilnehmern der Noriker Stutbuchaufnahme 2026.
Die Ergebnislisten und weitere Fotos auf www.pferde-kaerntenaustria.at
Den Titel 1. Landesreservesiegerin 2026 holte sich an diesem Tag eine Dunkelfuchsstute Ricki. Sie stammt aus der Zucht von Leo Moser, Tamsweg, und steht im Besitz von Manfred Moser, Feistritz/Gail. Die gut geschlossene, sehr rassetypische und mit dem gewünschten Kaliber ausgestattete dreijährige Stute ist eine Tochter des Bastian Nero XVI über Prämienhengst Gastein Diamant XIV gezogen und misst 165 cm mit einem Rohrbein von 23,5 cm. Sie besticht mit einer schönen Oberlinie und verfügt über eine taktsichere Schrittbewegung. Die elastische Trabbewegung mit guter Beinarbeit und viel Schub aus der Hinterhand rundet die Vorzüge dieser Jungstute ab. Mit einer gelungenen Präsentation durfte sich der stolze Besitzer über eine Wertnote von 8,09, Bewertungsklasse 1b-, freuen.
Die dritte Siegerstute an diesem Tag, dunkelkastanienbraun gefärbt, macht das Siegerpodest komplett. Mit einer Wertnote von 8,05, Bewertungsklasse 1b-, sicherte sich eine weitere dreijährige Stute die 2. Landesreservesiegerschärpe. Melli, eine typvolle, kalibrige und elegante Jungstute, mit sehr guten Körperverbindungen ausgestattet, ist eine Tochter des Prämienhengstes Mönch Nero XV über Prämienhengst Hain Vulkan XVII gezogen. Züchter und Besitzer ist Michael Lilg, Weißensee. Die 163 cm große Stute mit einem Rohrbein von 23 cm besitzt ein korrektes, trockenes Fundament und punktete auch mit ihrer Gangmechanik im Schritt und im Trab.
Ohne unsere fleißigen Helfer im Hintergrund wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich. Ein Dank an den Pferdezuchtverein K12 St. Veit/Glan unter Obmann Reinhard Gesson, caRINDthia ZVB eGen und Geschäftsführer Ing. Ernst Lagger sowie an die Zuchtrichter.
Im heurigen Aufnahmejahr wurden der Kommission qualitätsvolle, durchwegs gut herausgebrachte und im guten Pflege- und Futterzustand stehende Stuten präsentiert. 32 Stuten erhielten eine Wertnote von über 7,7 und haben somit die erste Voraussetzung für den Titel Verbandsprämien- oder Staatsprämienstute erfüllt. Das sind rund 27,4 % aller vorgestellten Stuten. Glückwunsch auch den heurigen Landessiegerstuten und den Teilnehmern der Landesjungstutenschau sowie allen Teilnehmern der Noriker Stutbuchaufnahme 2026.
Die Ergebnislisten und weitere Fotos auf www.pferde-kaerntenaustria.at
Zuchtüberblick
- Farben vorgestellter Stuten: Rappe 48, Braun 26, Fuchs 21, Tiger 11, Mohrenkopf sechs, Schecke fünf
- Linien vorgestellter Stuten: Nero 35, Diamant neun, Vulkan 44, Schaunitz 16, Elmar 13
- Durchschnittsmaße: Stockmaß 162 cm, Rohrbein 23,2 cm
Stutbuchaufnahme
Der Landes-Pferdezuchtverband Kärnten schuf heuer wieder die Möglichkeit für jeden interessierten Züchter, die regionalen Stutbuchaufnahmen bestmöglich verfolgen zu können, indem von jeder vorgestellten Stute ein Bild auf der Homepage des Zuchtverbandes tagesaktuell ergänzt wurde.