Spannungsfeld Wald: Nutzen, Bewirtschaftung und Schutz
Der Wald prägt unsere Kulturlandschaft und hat in Kärnten einen Anteil von rd. 62%. Die Waldbewirtschaftung gibt über 18.000 Beschäftigten in mehr als 3.000 Kärntner Betrieben und Unternehmen Arbeit. Sie ist auch Einkommensquelle für die Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer - 96% des Kärntner Waldes befinden sich in Privat- und davon mehr als 70% in bäuerlichem Besitz.
Neben der nachhaltigen Bereitstellung erneuerbarer Rohstoffe und der Sicherung von Arbeitsplätzen sorgt der Wald für sauberes Trinkwasser, wirkt als Klimaregulator und schützt vor allem im ländlichen Raum Siedlungsgebiete vor Naturkatastrophen.
Neben der nachhaltigen Bereitstellung erneuerbarer Rohstoffe und der Sicherung von Arbeitsplätzen sorgt der Wald für sauberes Trinkwasser, wirkt als Klimaregulator und schützt vor allem im ländlichen Raum Siedlungsgebiete vor Naturkatastrophen.
Außernutzungsstellung: der falsche Weg
Die Außernutzungsstellung von Waldflächen durch z.B. politische Maßnahmen hätte schwerwiegende Folgen für die Wirtschaftsleistung und den Arbeitsmarkt in ganz Europa. Die Studie des Forschungsinstituts Econmove GmbH macht die umfangreiche Bedeutung der Forst- und Holzwirtschaft für die österreichische Wirtschaft eindrucksvoll sichtbar. Im gesamten Wertschöpfungsnetzwerk der Forst- und Holzwirtschaft wird, inklusive vor- und nachgelagerten Branchen, eine Wertschöpfung von 43,1 Mrd. Euro pro Jahr erwirtschaftet.
Das entspricht einem Anteil von 10% an der Wirtschaftsleistung des Landes: Jeder zehnte in Österreich erwirtschaftete Euro hängt folglich unmittelbar oder mittelbar am Rohstoff Holz. Zudem sind 444.000 Arbeitsplätze, also jeder elfte, auf die Forst- und Holzwirtschaft zurückzuführen.
Dr. Anna Kleissner von Econmove GmbH referiert bei der Abendveranstaltung zum Walderlebnistag am 10. Juni im Haus der Architektur in Klagenfurt zu diesem Thema.
Das entspricht einem Anteil von 10% an der Wirtschaftsleistung des Landes: Jeder zehnte in Österreich erwirtschaftete Euro hängt folglich unmittelbar oder mittelbar am Rohstoff Holz. Zudem sind 444.000 Arbeitsplätze, also jeder elfte, auf die Forst- und Holzwirtschaft zurückzuführen.
Dr. Anna Kleissner von Econmove GmbH referiert bei der Abendveranstaltung zum Walderlebnistag am 10. Juni im Haus der Architektur in Klagenfurt zu diesem Thema.
Holzverwendung verbessert CO2-Bilanz
Der Wald selbst speichert kein CO2, sondern bindet lediglich den im CO2 enthaltenen Kohlenstoff im Holz der Bäume und im Waldboden. Die Speicherkapazität eines Waldes steigt mit seinem Alter, jedoch ist sie begrenzt, da sich die Gefahren für Krankheiten, Insektenbefall und Sturmschäden ebenfalls erhöhen. Bäume sterben und brechen zusammen, und geben so wieder CO2 an die Atmosphäre ab. Bei einer energetischen Nutzung des Holzes als Brennstoff wird das CO2 genauso an die Atmosphäre abgegeben, im Holzerzeugnis (Bauwerk, Möbelstück, etc.) aber wird es gespeichert, solange das Produkt in Verwendung ist.
Der größte Beitrag liegt jedoch darin, dass Holz andere Bau- und Brennstoffe ersetzen kann. Da die Emissionen, die bei der Herstellung, Nutzung und Entsorgung von Holzmaterialien entstehen, niedriger sind als jene CO2-Emissionen, die beim Einsatz und bei der Herstellung beispielsweise von Beton und Stahl anfallen, können dadurch beträchtliche Emissionsmengen vermieden werden.
Die Holzverwendung ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Die vereinbarten Klimaziele erfordern einen verstärkten Holzbau und den Ersatz fossiler Energieträger durch erneuerbare.
Der größte Beitrag liegt jedoch darin, dass Holz andere Bau- und Brennstoffe ersetzen kann. Da die Emissionen, die bei der Herstellung, Nutzung und Entsorgung von Holzmaterialien entstehen, niedriger sind als jene CO2-Emissionen, die beim Einsatz und bei der Herstellung beispielsweise von Beton und Stahl anfallen, können dadurch beträchtliche Emissionsmengen vermieden werden.
Die Holzverwendung ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Die vereinbarten Klimaziele erfordern einen verstärkten Holzbau und den Ersatz fossiler Energieträger durch erneuerbare.
Fair play für die Bewirtschaftung
Mit der Waldbewirtschaftung werden die Rahmenbedingungen wie Wege, Vielfalt an Waldstrukturen usw. geschaffen, die von den vielen Erholungsuchenden geschätzt werden. Unumgänglich ist das Einhalten der forstgesetzlichen Bestimmungen, die ein Betreten des Waldes zu Erholungszwecken gestatten, alles darüber Hinausgehende aber an die Zustimmung des Grundeigentümers/der Grundeigentümerin binden. Damit können Nutzungskonflikte vermieden und ein friedliches Nebeneinander möglich gemacht werden.
Walderlebnistag am 11. Juni
Zur "Woche des Waldes 2026“ findet am Donnerstag, den 11. Juni, der Walderlebnistag am Messegelände in Klagenfurt statt.
Die Veranstaltung wird von der Bezirkshauptmannschaft Klagenfurt Land - Bezirksforstinspektion - gemeinsam mit dem Kärntner Forstverein sowie Partnern der Forst- und Holzwirtschaft organisiert. Von 8 - 13 Uhr werden zahlreiche Informationen zur Bedeutung des Waldes, seiner Bewirtschaftung und der Holzwirtschaft des Bezirkes geboten. Aussteller der Region präsentieren ihre Produkte und Leistungen. Bei geführten Rundgängen erhalten angemeldete Schüler und Schülerinnen gezielte Informationen.
Die Veranstaltung wird von der Bezirkshauptmannschaft Klagenfurt Land - Bezirksforstinspektion - gemeinsam mit dem Kärntner Forstverein sowie Partnern der Forst- und Holzwirtschaft organisiert. Von 8 - 13 Uhr werden zahlreiche Informationen zur Bedeutung des Waldes, seiner Bewirtschaftung und der Holzwirtschaft des Bezirkes geboten. Aussteller der Region präsentieren ihre Produkte und Leistungen. Bei geführten Rundgängen erhalten angemeldete Schüler und Schülerinnen gezielte Informationen.