Schule trifft Bauernhof – ein Erfolgskonzept
Ob Seminarbäuerinnen, Schule am Bauernhof oder Schulmilch: Auch im neuen Schuljahr bringen Kärntens Bäuerinnen und Bauern wieder Landwirtschaft direkt zu den Kindern. „Es ist einfach schön zu beobachten, wie bei ihnen der Funke überspringt“, schildert eine Lehrerin. „Sie kommen mit vielen Fragen und gehen mit ganz neuen Eindrücken nach Hause. Wenn ein Kind danach weiß, woher die Milch kommt oder wie viel Arbeit hinter einem Lebensmittel steckt, dann hat sich der Besuch schon gelohnt.“ Mit dem Schulstart beginnt nicht nur für die Kinder ein neues Schuljahr, sondern auch für die Seminarbäuerinnen, „Schule am Bauernhof“-Betriebe und Schulmilchbauern. Die vielfältigen Angebote der LK Kärnten ermöglichen es, Landwirtschaft in den Schulen mit allen Sinnen zu erleben. Dabei gewinnen sie authentische Einblicke in den bäuerlichen Alltag und die tägliche Arbeit.
Bleibendes Wissen
Auch dieses Jahr stehen wieder knapp 30 Seminarbäuerinnen in ganz Kärnten für Schulklassen im Einsatz. Mit elf Themen liefern sie landwirtschaftliches Wissen direkt in die Klassenzimmer. Dabei geht es nicht nur um Lebensmittel und deren Herkunft, sondern auch um einen bewussten Umgang damit, um Regionalität und Saisonalität. Durch gemeinsames Arbeiten, Schmecken und Ausprobieren wird die Landwirtschaft für die Kinder greifbar. Noch unmittelbarer ist der Kontakt zur Landwirtschaft bei „Schule am Bauernhof“. 25 landwirtschaftliche Betriebe in Kärnten öffnen auch heuer ihre Hoftüren für Schülerinnen und Schüler. Die Kinder können hautnah erleben, welche Aufgaben Bauern tagtäglich übernehmen und wie sie regionale Produkte vom Feld auf den Teller bringen.
Auch Schulmilch ist wieder Teil des Angebots. Sieben Schulmilchbauern versorgen Kärntens Bildungseinrichtungen mit Milch und Milcherzeugnissen aus eigener Produktion. So wird nicht nur ein wertvolles Lebensmittel angeboten, sondern auch die Verbindung zwischen Schule, Kindern und heimischer Landwirtschaft gestärkt. Den gesundheitlichen Wert der Jause sollen frisch geliefertes Obst und Gemüse (Äpfel, Birnen, Karotten, Snackgemüse, Radieschen, Kohlrabi, Erdbeeren und Kirschen) erhöhen. Unterstützt wird diese Aktion durch Förderungen aus EU-Mitteln, teilnehmenden Gemeinden, dem Land Kärnten und dem Agrarreferat des Landes.
Auch Schulmilch ist wieder Teil des Angebots. Sieben Schulmilchbauern versorgen Kärntens Bildungseinrichtungen mit Milch und Milcherzeugnissen aus eigener Produktion. So wird nicht nur ein wertvolles Lebensmittel angeboten, sondern auch die Verbindung zwischen Schule, Kindern und heimischer Landwirtschaft gestärkt. Den gesundheitlichen Wert der Jause sollen frisch geliefertes Obst und Gemüse (Äpfel, Birnen, Karotten, Snackgemüse, Radieschen, Kohlrabi, Erdbeeren und Kirschen) erhöhen. Unterstützt wird diese Aktion durch Förderungen aus EU-Mitteln, teilnehmenden Gemeinden, dem Land Kärnten und dem Agrarreferat des Landes.
Konsumenten von morgen
Hinter allen drei Angeboten steht ein gemeinsames Ziel: Die heimische Landwirtschaft soll für die nächste Generation verständlich, erlebbar und begreifbar werden. Kinder sollen wissen, woher ihre Lebensmittel kommen, wie sie produziert werden und welchen Wert regionale bäuerliche Produkte haben. Denn eines ist klar: Die Kinder von heute sind die Konsumentinnen und Konsumenten von morgen. Was sie früh über Landwirtschaft, Lebensmittel und Regionalität lernen, kann ihre Entscheidungen und ihr Einkaufsverhalten später entscheidend mitprägen.