Schafe im Herbst auf den Winter vorbereiten
Vor dem Einstallen ist zunächst die Klauenbeschaffenheit zu überprüfen. Es kann je nach Untergrund der Weide ein Pflegeschnitt bzw. leichte Korrektur von Überwuchs oder Deformationen erforderlich sein. In jedem Fall müssen Fremdkörper und Erde entfernt werden. Förderlich für die Klauengesundheit ist ein gelegentliches Klauenbad.
Je nach Rasse kann es sinnvoll sein die Schafe zweimal im Jahr zu scheren. Die größeren Schafhalter scheren ihre Schafe mittlerweile im Herbst und somit bei saisonalen Rassen vor der Ablammperiode, idealerweise drei Monate vor der kältesten Zeit. Dies hat mehrere Vorteile. Die Tiere fühlen sich wohler und auch das Stallklima wird merklich verbessert. Außerdem wird die Kontrolle des Futter- und Gesundheitszustandes erleichter und nach der Geburt ist das Euter für die Säuglämmer besser zugänglich. Besonders in den ersten Wochen muss der Liegebereich gut eingestreut sein. Ektoparasiten werden somit effektiv entfernt. Werden die Tiere nicht geschoren, kann eine Behandlung mit speziellem Kontaktinsktiziden gegen Haarlinge, Läuse und Räudemilben notwendig sein.
Innen-/Endoparasiten werden manchmal auch als "Weide-Parasiten" bezeichnet, da ihre infektiösen Stadien von den Tieren überwiegend beim Weidegang aufgenommen werden.
Endoparasiten (Magen-Darm-Würmer, Lungenwürmer, Leberegel) können ihre Wirtstiere massiv schäden. Sie entziehen dem Tier Nährstoffe was zu starken Gesundheitsschäden führt. Es kommt in Folge zu leistungsdepressionen wie geringe Milchleistung und geringe Mastleistung. Es kann sogar zu Todesfällen, vor allem bei Lämmern kommen.
Je nach Rasse kann es sinnvoll sein die Schafe zweimal im Jahr zu scheren. Die größeren Schafhalter scheren ihre Schafe mittlerweile im Herbst und somit bei saisonalen Rassen vor der Ablammperiode, idealerweise drei Monate vor der kältesten Zeit. Dies hat mehrere Vorteile. Die Tiere fühlen sich wohler und auch das Stallklima wird merklich verbessert. Außerdem wird die Kontrolle des Futter- und Gesundheitszustandes erleichter und nach der Geburt ist das Euter für die Säuglämmer besser zugänglich. Besonders in den ersten Wochen muss der Liegebereich gut eingestreut sein. Ektoparasiten werden somit effektiv entfernt. Werden die Tiere nicht geschoren, kann eine Behandlung mit speziellem Kontaktinsktiziden gegen Haarlinge, Läuse und Räudemilben notwendig sein.
Innen-/Endoparasiten werden manchmal auch als "Weide-Parasiten" bezeichnet, da ihre infektiösen Stadien von den Tieren überwiegend beim Weidegang aufgenommen werden.
Endoparasiten (Magen-Darm-Würmer, Lungenwürmer, Leberegel) können ihre Wirtstiere massiv schäden. Sie entziehen dem Tier Nährstoffe was zu starken Gesundheitsschäden führt. Es kommt in Folge zu leistungsdepressionen wie geringe Milchleistung und geringe Mastleistung. Es kann sogar zu Todesfällen, vor allem bei Lämmern kommen.
In jedem Fall sollten im Herbst Kotproben genommen und untersucht werden.
Nach der Kotprobenuntersuchung erfolgt - falls erforderlich - eine gezielte Behandlung gegen die Innenparasiten. In Absprache mit dem Tierarzt bzw. der Tierärztin ist bei der Behandlung gegen Magen-Darm- und Lungenwürmer jährlich ein Wechsel der in den Mitteln vorhandenen Wirkstoffe vorzunehmen (Levamisole/Benzimidazole/Makrozyklische Laktone oder andere).
Neben guter Stallhygiene muss ferner für ein gesundes, trockenes Stallklima gesorgt werden. Ungünstig für Schafe sind vor allem warme, feuchte, dunkle und schlecht belüftete Unterkünfste, welche Wohlbefinden und Leistung beeinträchtigen und Krankheiten fördern.
Wenn betrieblich möglich, sollten Schafe auch an kalten Wintertagen Auslauf nach draußen haben. Dadurch wird der Gesundheitszustand gefestigt und die Abhärtung der Tiere gefördert.
Nach der Kotprobenuntersuchung erfolgt - falls erforderlich - eine gezielte Behandlung gegen die Innenparasiten. In Absprache mit dem Tierarzt bzw. der Tierärztin ist bei der Behandlung gegen Magen-Darm- und Lungenwürmer jährlich ein Wechsel der in den Mitteln vorhandenen Wirkstoffe vorzunehmen (Levamisole/Benzimidazole/Makrozyklische Laktone oder andere).
Neben guter Stallhygiene muss ferner für ein gesundes, trockenes Stallklima gesorgt werden. Ungünstig für Schafe sind vor allem warme, feuchte, dunkle und schlecht belüftete Unterkünfste, welche Wohlbefinden und Leistung beeinträchtigen und Krankheiten fördern.
Wenn betrieblich möglich, sollten Schafe auch an kalten Wintertagen Auslauf nach draußen haben. Dadurch wird der Gesundheitszustand gefestigt und die Abhärtung der Tiere gefördert.
Ganzjährige Freilandhaltung
Gut bewollte Tiere besitzen eine hohe Kältetoleranz, die frische Luft fördert die Tiergesundheit. Unter bestimmten Voraussetzungen ist also eine ganzjährige Weidehaltung möglich:
- Die letzte Schur muss mindestens vier Monate vor der kalten Jahreszeit liegen
- Eine Ablammung im Freien ohne Witterungsschutz darf während der kalten Jahreszeit nicht erfolgen.
- Die regelmäßige Kontrolle der Tiere (in der Regel einmal am Tag) ist wichtig. Dabei sit auch die Körperkondition der Tiere zu achten.
- Auf eine bedarfs- und wiederkäuergerechte Fütterung/Futtervorlage ist gerade im Winter zu achten.
- Die ganzjährige Weidehaltung von Schafen erfordert ein Witterungsschutz. Problematisch ist nicht die Kälte, sondern hoher Niederschlag und hohe Windgeschwindigkeiten. Um Wärmeverluste zu vermeiden, muss den Tieren ein trockener (hoch gelegener) und geschützer Liegeplatz zur Verfügung gestellt werden.