Richtpreise für Silomais 2026
Silomais ab Stamm
Aufgrund der mangelnden Futtervorräte sollte beim Verkauf aus Solidaritätsgründen nicht die Aussage gelten „Angebot und Nachfrage regeln den Preis“, sondern in erster Linie entscheidet die Qualität des Silomaises den Verkaufspreis.
Aufgrund der Dürre wird und wurde der Silomais wesentlich früher geerntet, als üblich. Ansonsten gilt der Silomais sollte nicht in der Milchreife geerntet werden, weil es hier zu einer starken Bildung von Essigsäure bei der Vergärung kommt. Ist der Silomais zu trocken, mehr als 35 % TS, so kann er nur schwer verdichtet werden und es entstehen Schimmelnester im Silo. Daher sollte der Silomais Ende Teigreife bis Beginn Kornreife geerntet werden.
Beim Ernteprozess müssen auf jeden Fall mehrere Fuhren abgewogen werden und nach dem Gewicht der Frischmasse verrechnet werden, dadurch kann die Abrechnung korrekt erfolgen. Die Hektarpauschalsätze für den Verkauf von Silomais sind nicht empfehlenswert, weil die Erträge geschätzt werden und die heurige Ertragssituation sehr unterschiedlich ist. Für die Erntekosten sollten die üblichen Maschinenringpreise herangezogen werden. Bei den dürregeschädigten Silomais sind Abschläge zu tätigen, je nach Schädigungsgrad in Prozent. Die aktuellen Silomaispreise ab Stamm sind aus der Tabelle zu entnehmen. Wo bereits Körnermais steht, der keine weitere Entwicklung mehr erwarten lässt, kann dessen Nutzung als Silomais ebenfalls sinnvoll sein. Die Abdeckung des Grobfutterbedarfs geht in einem solchen Jahr klar vor der Energiegewinnung.
Aufgrund der Dürre wird und wurde der Silomais wesentlich früher geerntet, als üblich. Ansonsten gilt der Silomais sollte nicht in der Milchreife geerntet werden, weil es hier zu einer starken Bildung von Essigsäure bei der Vergärung kommt. Ist der Silomais zu trocken, mehr als 35 % TS, so kann er nur schwer verdichtet werden und es entstehen Schimmelnester im Silo. Daher sollte der Silomais Ende Teigreife bis Beginn Kornreife geerntet werden.
Beim Ernteprozess müssen auf jeden Fall mehrere Fuhren abgewogen werden und nach dem Gewicht der Frischmasse verrechnet werden, dadurch kann die Abrechnung korrekt erfolgen. Die Hektarpauschalsätze für den Verkauf von Silomais sind nicht empfehlenswert, weil die Erträge geschätzt werden und die heurige Ertragssituation sehr unterschiedlich ist. Für die Erntekosten sollten die üblichen Maschinenringpreise herangezogen werden. Bei den dürregeschädigten Silomais sind Abschläge zu tätigen, je nach Schädigungsgrad in Prozent. Die aktuellen Silomaispreise ab Stamm sind aus der Tabelle zu entnehmen. Wo bereits Körnermais steht, der keine weitere Entwicklung mehr erwarten lässt, kann dessen Nutzung als Silomais ebenfalls sinnvoll sein. Die Abdeckung des Grobfutterbedarfs geht in einem solchen Jahr klar vor der Energiegewinnung.
Richtpreise Heu und Grummet
Der Kärntner Raufuttermarkt befindet sich im Juni 2026 in einer angespannten Versorgungssituation. Ursache sind die Witterungsbedingungen des Frühjahrs 2026 mit wechselhaften Niederschlägen sowohl in den Tallagen als auch in den Berggebieten. Die ersten und weiteren Schnitte verzeichnen Ertragseinbußen von bis zu 70 %. Die Nachfrage nach Zukaufs-Futter steigt entsprechend, während die Verfügbarkeit in Österreich derzeit als gering einzustufen ist.
Die Erzeugerpreise für Heu und Grummet liegen je nach Qualität zwischen 190 € und 220 € pro Tonne ab Hof, inklusive Mehrwertsteuer.
Die Erzeugerpreise für Heu und Grummet liegen je nach Qualität zwischen 190 € und 220 € pro Tonne ab Hof, inklusive Mehrwertsteuer.
Richt- und Orientierungspreise Stroh lose ab Feld
Auf Basis der Erhebung bei Maschinenring und Strohhändler werden die Preisempfehlungen für „lose ab Feld“ veröffentlicht. Dabei handelt es sich um Richtpreise, die auf der aktuellen Marktsituation basieren. Zu den nachstehend angeführten Preisen kommen die Kosten für Pressen und Transport hinzu.
Die angeführten Preise verstehen sich daher als unverbindliche Orientierungshilfe.
Die angeführten Preise verstehen sich daher als unverbindliche Orientierungshilfe.
Bei feuchter oder schlechter Qualität sowie bei starker Verunkrautung können Preisabschläge von bis zu 50 % vorgenommen werden. Die Höhe des Abschlags richtet sich nach dem tatsächlichen Zustand und der Verwertbarkeit des Strohs. Für die Preisgestaltung ist auch noch zu beachten, dass
Hektarpreise gesondert zu vereinbaren sind ebenso wie die Kosten für Pressen und Transport.
Hektarpreise gesondert zu vereinbaren sind ebenso wie die Kosten für Pressen und Transport.
Orientierungspreis (inkl. MwSt.) für trockenes, loses Stroh ab Feld
| Strohart | Preis pro Tonne |
| Gerstenstroh | € 100,00 – 105,00 |
| Weizen-, Roggen- und Haferstroh | € 78,00 – 83,00 |
| Triticale-Stroh | € 78,00 – 83,00 |
LK-Service Futtermittel-Plattform
Mit der Onlinefuttermittelplattform bietet die Landwirtschaftskammer Kärnten den Bäuerinnen und Bauern eine Hilfestellung für den Zu- sowie Verkauf von Futtermitteln.