Nitrosegase am Silo - Folge der Trockenheit
Nach längerer Trockenheit kann sich in Silomais und anderen Futterpflanzen Nitrat anreichern. Ursache ist, dass die Pflanze unter Trockenstress den aufgenommenen Stickstoff in Form von Nitrat schlechter zu Aminosäuren und Proteinen umbauen kann. Beim anschließenden Silieren wird dieses Nitrat teilweise zu Stickstoffoxiden umgesetzt. Dabei können gefährliche nitrose Gase, insbesondere Stickstoffdioxid (NO₂), entstehen.
Stickstoffdioxid kann als orange- bis rotbraune, stechend riechende Gaswolke sichtbar werden. Bei geringerer Konzentration ist es jedoch oft nicht erkennbar. Die größte Gefahr besteht in den ersten Tagen nach dem Einsilieren, besonders während der ersten 24 bis 72 Stunden. Die Bildung von Stickstoffdioxid nimmt danach in der Regel deutlich ab, jedoch können - abhängig von Siliergut, Nitratgehalt und Belüftung - über mehrere Wochen gefährliche Gaskonzentrationen auftreten. Als vorsorgliche Sicherheitsregel sollten unnötige Arbeiten nach dem Abdecken am Silo in den ersten vier bis sechs Wochen vermieden werden.
Stickstoffdioxid dringt tief in die Atemwege ein und kann dort schwere Entzündungen verursachen. Husten, Atemnot und Brustschmerz können unmittelbar auftreten, sich aber auch erst nach mehreren Stunden deutlich entwickeln. In schweren Fällen kann es zu einem lebensbedrohlichen Lungenödem führen.
Stickstoffdioxid kann als orange- bis rotbraune, stechend riechende Gaswolke sichtbar werden. Bei geringerer Konzentration ist es jedoch oft nicht erkennbar. Die größte Gefahr besteht in den ersten Tagen nach dem Einsilieren, besonders während der ersten 24 bis 72 Stunden. Die Bildung von Stickstoffdioxid nimmt danach in der Regel deutlich ab, jedoch können - abhängig von Siliergut, Nitratgehalt und Belüftung - über mehrere Wochen gefährliche Gaskonzentrationen auftreten. Als vorsorgliche Sicherheitsregel sollten unnötige Arbeiten nach dem Abdecken am Silo in den ersten vier bis sechs Wochen vermieden werden.
Stickstoffdioxid dringt tief in die Atemwege ein und kann dort schwere Entzündungen verursachen. Husten, Atemnot und Brustschmerz können unmittelbar auftreten, sich aber auch erst nach mehreren Stunden deutlich entwickeln. In schweren Fällen kann es zu einem lebensbedrohlichen Lungenödem führen.
Wichtige Maßnahmen
Kohlendioxid und Stickstoffdioxid sind schwerer als die Luft. Sie können sich daher vor allem in tiefer gelegenen und schlecht belüfteten Bereichen sammeln. Deshalb darf man sich bei Verdacht auf nitrose Gase keinesfalls auf die Siloabdeckung setzen oder legen. Wirft die Plane Blasen, dürfen diese nicht betreten, angehoben oder angestochen werden. Eine sorgfältige Siloabdichtung ist für die Silagequalität zwar unverzichtbar, verhindert die Bildung von Stickstoffdioxid aber nicht.
Treten orange- oder rotbraune Gase aus dem Silo aus, ist der Bereich unverzüglich abzusperren. Menschen und Tiere müssen ferngehalten, gefährdete Personen gewarnt und nötigenfalls in Sicherheit gebracht werden. Bei sichtbarem Gasaustritt sollte die Feuerwehr verständigt werden. Niemals darf jemand ohne Atemschutz in einen gefährdeten Bereich gehen - auch nicht, um eine andere Person zu retten.
Nach möglichem Einatmen von Stickstoffdioxid sind sofort frische Luft aufzusuchen und medizinische Hilfe zu veranlassen. Bei Augen- oder Hautkontakt sollte reichlich mit Wasser gespült und kontaminierte Kleidung entfernt werden. Da sich schwere Lungenschäden verzögert entwickeln können, ist nach jeder relevanten NO₂-Exposition eine umgehende ärztliche Abklärung notwendig - auch wenn anfangs nur geringe oder gar keine Beschwerden bestehen.
Treten orange- oder rotbraune Gase aus dem Silo aus, ist der Bereich unverzüglich abzusperren. Menschen und Tiere müssen ferngehalten, gefährdete Personen gewarnt und nötigenfalls in Sicherheit gebracht werden. Bei sichtbarem Gasaustritt sollte die Feuerwehr verständigt werden. Niemals darf jemand ohne Atemschutz in einen gefährdeten Bereich gehen - auch nicht, um eine andere Person zu retten.
Nach möglichem Einatmen von Stickstoffdioxid sind sofort frische Luft aufzusuchen und medizinische Hilfe zu veranlassen. Bei Augen- oder Hautkontakt sollte reichlich mit Wasser gespült und kontaminierte Kleidung entfernt werden. Da sich schwere Lungenschäden verzögert entwickeln können, ist nach jeder relevanten NO₂-Exposition eine umgehende ärztliche Abklärung notwendig - auch wenn anfangs nur geringe oder gar keine Beschwerden bestehen.