Neue LK-Broschüre gibt Beispielrationen bei Grundfutterknappheit
Auf vielen Betrieben ist das Grundfutter aufgrund der anhaltenden Trockenheit knapp geworden. Jene Futtermittel, die für eine artgerechte Ernährung von Wiederkäuern unverzichtbar sind, können am Markt oft nur eingeschränkt und mit erheblichem Aufwand zugekauft werden. Zusätzlich stellt die teilweise deutlich verminderte Qualität der auf den Betrieben verfügbaren Grundfuttermittel, insbesondere der Maissilage, die Tierhalter vor große Herausforderungen.
Um dennoch eine bedarfsgerechte Versorgung der Tiere mit Energie, Eiweiß, Mineralstoffen und sonstigen fütterungsrelevanten Faktoren sicherzustellen, sind vielerorts Anpassungen der Fütterungsstrategie notwendig. Expertinnen und Experten der Landwirtschaftskammern haben deshalb praxisnahe Beispielrationen erarbeitet, die trotz schwieriger Rahmenbedingungen eine leistungsgerechte und wiederkäuergerechte Fütterung ermöglichen, die sich in der betrieblichen Praxis rasch umsetzen lässt. Die Maßnahmen sind in der Broschüre "Futterknappheit meistern" zusammengefasst.
Um dennoch eine bedarfsgerechte Versorgung der Tiere mit Energie, Eiweiß, Mineralstoffen und sonstigen fütterungsrelevanten Faktoren sicherzustellen, sind vielerorts Anpassungen der Fütterungsstrategie notwendig. Expertinnen und Experten der Landwirtschaftskammern haben deshalb praxisnahe Beispielrationen erarbeitet, die trotz schwieriger Rahmenbedingungen eine leistungsgerechte und wiederkäuergerechte Fütterung ermöglichen, die sich in der betrieblichen Praxis rasch umsetzen lässt. Die Maßnahmen sind in der Broschüre "Futterknappheit meistern" zusammengefasst.
Stroh als Reserve
In Zeiten ausgeprägter Grundfutterknappheit bleibt auf vielen Betrieben häufig nur Stroh als verfügbare Grundfutterkomponente. Es kann oftmals in größeren Mengen am eigenen Betrieb erzeugt oder regional zugekauft werden und stellt damit eine wichtige Reserve in der Futterversorgung dar.
Zwar weist Stroh im Vergleich zu hochwertigem Grundfutter einen deutlich geringeren Nährstoffgehalt auf, dieser Nachteil kann jedoch durch eine gezielte Ergänzung der Ration ausgeglichen werden. Gleichzeitig bietet der hohe Strukturgehalt von Stroh wesentliche Vorteile für die Pansenfunktion und die Wiederkäuergerechtheit der Fütterung. Dadurch können Nährstoffdefizite über andere Futtermittel kompensiert werden, ohne die notwendige Strukturversorgung der Tiere zu vernachlässigen. Richtig eingesetzt leistet Stroh somit einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung von Rationen in Jahren mit Futtermangel.
Zwar weist Stroh im Vergleich zu hochwertigem Grundfutter einen deutlich geringeren Nährstoffgehalt auf, dieser Nachteil kann jedoch durch eine gezielte Ergänzung der Ration ausgeglichen werden. Gleichzeitig bietet der hohe Strukturgehalt von Stroh wesentliche Vorteile für die Pansenfunktion und die Wiederkäuergerechtheit der Fütterung. Dadurch können Nährstoffdefizite über andere Futtermittel kompensiert werden, ohne die notwendige Strukturversorgung der Tiere zu vernachlässigen. Richtig eingesetzt leistet Stroh somit einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung von Rationen in Jahren mit Futtermangel.
Futtermittelqualität entscheidend
Die anhaltende Trockenheit hat vielerorts zu deutlichen Qualitäts- und Ertragseinbußen bei Grünland und Silomais geführt. Vor allem Maisbestände weisen häufig eine schwache oder unvollständige Kolbenbildung auf, wodurch Energiegehalt und Futterwert sinken.
Für eine sichere und bedarfsgerechte Rationsgestaltung ist eine Futteruntersuchung besonders empfehlenswert. Neben der Weender Analyse sollten auch Mineralstoffe und Spurenelemente bestimmt werden, um die tatsächliche Futterqualität exakt beurteilen zu können.
Empfohlen wird die Analyse im Futtermittellabor Rosenau (www.futtermittellabor.at) der LK Niederösterreich.
Für eine sichere und bedarfsgerechte Rationsgestaltung ist eine Futteruntersuchung besonders empfehlenswert. Neben der Weender Analyse sollten auch Mineralstoffe und Spurenelemente bestimmt werden, um die tatsächliche Futterqualität exakt beurteilen zu können.
Empfohlen wird die Analyse im Futtermittellabor Rosenau (www.futtermittellabor.at) der LK Niederösterreich.