Mona – eine Garantin für die Nachzucht
Seit über 25 Jahren widmet sich Dipl.-Ing. Peter Santer aus St. Stefan/Gail mit vollem Einsatz der Zucht wunderschöner adeliger Norikerpferde. In seinem Besitz steht die braune Stute Mona, nach Taifun Vulkan XIV aus der Meseta-Lora nach Ramsauer Nero X gezogen. Auf Mona gehen sage und schreibe drei gekörte Hengste zurück, die ihr aktueller Besitzer züchtete. Geboren wurde sie am 10. März 2000 im Stall von Johann Stöckl aus Saalfelden am Steinernen Meer. Sie entstammt einer erfolgreichen Salzburger Mutterlinie (mütterlicherseits über Ramsauer Nero X/Elio Vulkan XII gezogen). Väterlicherseits ist Mona nach Taifun Vulkan XIV, einem bewährten Vertreter der Vulkan-Linie, der seine Spuren in vielen Pedigrees hinterließ, über Taschler Diamant IX gezogen.
Erfolge
Bei der Stutbuchaufnahme 2003 präsentierte sich die harmonische und mit viel Kaltblutadel ausgestattete Jungstute von ihrer besten Seite. Mit der Wertnote von 77 Punkten wurde sie ins Zuchtbuch eingetragen. 2004 nahm sie an der ARGE Noriker-Bundesjungstutenschau teil.
Nachzucht
Mona punktete in den letzten Jahren neben Eigenleistung vor allem mit erfolgreicher Nachzucht. Bis 2018 schenkte sie ihrem stolzen Besitzer 13 Fohlen, davon acht Stutfohlen und fünf Hengstfohlen.
- Mira, eine kastanienbraune Tochter des Prämienhengstes Macht Diamant XI erblickte 2004 auf dem Hof Peter Santers das Licht der Welt. 2007 wurde sie mit der Wertnote 7,86 ins Zuchtbuch eingetragen. Sie ahm damit an der Landesjungstutenschau in diesem Jahr teil und erreichte bei der ARGE Noriker-Bundesjungstutenschau in St. Johann im Pongau den vierten Platz unter den Mutterstuten und die Schauklasse 1b. Danach wechselte sie innerhalb von Kärnten den Besitzer, gebar weitere gesunde Fohlen und holte sich den Prämientitel Staatsprämienstute.
- Die 2008 geborene Tochter Miras und des Prämienhengstes Franz Elmar XIII, Moli, Teilnehmerin an der Landesjungstutenschau 2011, erzielte die Wertnote 7,86 und kam beim Finale in den Endring. Sie zeigte bei der Bundesjungstutenschau 2012 in Stadl-Paura ihr Können. Neben zwei Töchtern, die bei der Kärntner Landesjungstutenschau glänzten, gebar sie 2020 ein Hengstfohlen, das der Landes-Pferdezuchtverband ankaufte.
- Der lackschwarze Hengst Regent Nero XIV, Sohn des Prämienhengstes Richtig Nero XIII, errang 2022 bei der ARGE Noriker-Hengstkörung ein positives Körurteil. Aktuell verrichtet er seinen Deckeinsatz für den Kärntner Zuchtverband. 2027 darf man sich auf den ersten Eintragungsjahrgang seiner Nachkommen freuen.
- Eine Generation weiter in der von Peter Santer aufgebauten Mutterlinie findet sich die Rappstute Madonna, Landesschauteilnehmerin 2016. Die Tochter Molis, nach Monaco Nero XIV gezogen, nahm an der Bundesjungstutenschau 2016 (Endringplatzierung – Schauklasse 1b) teil und konnte ihre Mutter in puncto Nachzucht sogar übertrumpfen. 2018 wurde das Hengstfohlen nach Prämienhengst Hiasen Schaunitz XVI des Landes-Pferdezuchtverbandes Kärnten angekauft und 2020 bei der Hengstkörung vorgestellt. Hamlet Schaunitz XVII ergatterte ein positives Körurteil und ist in Kärnten im Deckeinsatz. Bis dahin hatte er über 100 Stuten belegt und erste Nachkommen hervorgebracht.
- 2021 überzeugte Romeo Nero XIV, ein Sohn des Prämienhengstes Richtig Nero XIII aus der Madonna n. Monaco Nero XIV, nach der Aufzucht am Ossiacher Tauern die Körkommission und wurde ins Testhengstbuch eingetragen. Nach absolvierter Hengstleistungsprüfung erfolgte 2024 der Eintrag ins Haupthengstbuch. Er verrichtet den Deckeinsatz in Niederösterreich.
- Mit der Geburt des Stutfohlens Merle im Jahr 2020 steht am Hof Peter Santers bereits die fünfte auf die Stute Mona zurückgehende Generation. Merle, aus der Madonna nach Richtig Nero XIII gezogen, erreichte bei der Landesjungstutenschau eine Endringplatzierung und bei der ARGE Noriker-Bundesjungstutenschau 2024 die Schauklasse 1b. Ihre Nachzucht ist vielversprechend: Ein Junghengst wird als Spekulant für die nächste Körung aufgezogen.
Unterstützung – bei der Vorbereitung von Zuchtveranstaltungen ebenso wie beim Kufenstechen – bekommt Peter Santer vor allem von seiner Frau und seinen beiden Kindern. Den Gailtaler Brauch hält sein Sohn Peter hoch, der wenn möglich, mit eigenen Pferden dort vertreten ist. Mona darf ihre verdiente Pension am Hof der Familie Santer mit einigen ihrer direkten Töchter und Nachfahren verbringen. Der Landes-Pferdezuchtverband Kärnten gratuliert zu den Erfolgen und wünscht viel Züchterglück, Gesundheit, alles Gute für Haus und Hof und die Norikerstute des Jahres 2025.