Mercosur: Importstopp wegen Antibiotika
Nachdem das Mercosur-Freihandelsabkommen zwischen der EU und Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay am 1. Mai vorläufig in Kraft getreten ist, hat die EU nun Brasilien aus der Liste der zugelassenen Fleischexporteure entfernt, da in der Rindermast Antibiotika als Wachstumsförderer eingesetzt werden.
Das ist eine Praxis, die in der EU seit Jahrzehnten strikt verboten ist. Betroffen von dem Importstopp sind auch Hühnerfleisch, Pferdefleisch, Eier und Honig. Brasilien müsse nachweisen, dass die EU-Vorgaben zum Einsatz solcher Substanzen während der gesamten Lebenszeit der Tiere eingehalten würden, hieß es. Wenn Brasilien nun nicht drastisch nachbessert, gilt ab 3. September ein faktisches Importverbot für brasilianisches Fleisch und andere tierische Produkte.
Das ist eine Premiere in der Geschichte der EU."Endlich greift die EU-Kommission unsere Forderung auf, nämlich dass Importe von Produkten in die EU verboten werden sollen, die mit Substanzen und Produktionsweisen hergestellt worden sind, die unsere Betriebe nicht verwenden dürfen. Nichts ärgert unsere Bäuerinnen und Bauern mehr, als wenn sie selbst höchste Standards einhalten müssen, diese aber für Einfuhren nicht gelten", unterstreicht LKÖ-Präsident Josef Moosbrugger.
Das ist eine Praxis, die in der EU seit Jahrzehnten strikt verboten ist. Betroffen von dem Importstopp sind auch Hühnerfleisch, Pferdefleisch, Eier und Honig. Brasilien müsse nachweisen, dass die EU-Vorgaben zum Einsatz solcher Substanzen während der gesamten Lebenszeit der Tiere eingehalten würden, hieß es. Wenn Brasilien nun nicht drastisch nachbessert, gilt ab 3. September ein faktisches Importverbot für brasilianisches Fleisch und andere tierische Produkte.
Das ist eine Premiere in der Geschichte der EU."Endlich greift die EU-Kommission unsere Forderung auf, nämlich dass Importe von Produkten in die EU verboten werden sollen, die mit Substanzen und Produktionsweisen hergestellt worden sind, die unsere Betriebe nicht verwenden dürfen. Nichts ärgert unsere Bäuerinnen und Bauern mehr, als wenn sie selbst höchste Standards einhalten müssen, diese aber für Einfuhren nicht gelten", unterstreicht LKÖ-Präsident Josef Moosbrugger.