Medaillenregen für Kärntens Fleischkunst vom Bauernhof
Wenn 269 Medaillen an einem Abend vergeben werden, dann ist das ein klares Zeichen dafür, dass das Niveau in der bäuerlichen Direktvermarktung hoch ist. 269 Medaillen sind kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter Qualitätsarbeit am Hof.
Insgesamt haben sich 85 Fleischdirektvermarkter aus ganz Kärnten sowie knapp über die Landesgrenzen hinaus dem Wettbewerb gestellt und wurden am 22. April im Rahmen der Prämierungsfeier im Bildungshaus Schloss Krastowitz ausgezeichnet. Die Produkte wurden zuvor von einer geschulten Fachjury genau unter die Lupe genommen. Unter der Leitung von Dr. Franz Siegfried Wagner wurde nach international anerkannten Kriterien bewertet. Die sensorische Rückmeldung ist sowohl für langjährige Profis als auch für Neueinsteiger wertvoll. Sie ist eine Bestätigung der Qualität, aber auch eine Möglichkeit, seine Produkte noch weiter zu verbessern und weiterzuentwickeln.
"Für uns ist das eine super Standortbestimmung“, erzählt ein junger Hofübernehmer. "Man sieht, wo man steht und wo man noch besser werden kann.“ Was viele außerhalb der Landwirtschaft oft unterschätzen: Hinter einem prämierten Produkt steckt weit mehr als ein gutes Rezept. Es ist ein Zusammenspiel aus Fütterung, Aufzucht, Haltung und Verarbeitung. Genau das macht die Direktvermarktung anspruchsvoll - aber auch so interessant. "Von der Aufzucht bis zur Verarbeitung passiert alles am Hof. Wenn man dann eine Auszeichnung bekommt, weiß man: Der Weg stimmt“, sagt eine prämierte Produzentin. "Die wichtigste Voraussetzung für einen guten Speck ist eine hohe Fleischqualität. Diese entsteht nur, wenn es den Tieren gut geht und sie mit bestem Futter gefüttert werden. Und ganz wichtig ist auch eine stressfreie Schlachtung. Jedes Familienmitglied ist bei uns am Hof für einen dieser Arbeitsbereiche verantwortlich. Wir sind ein eingespieltes Team, und nur zusammen ist dies möglich“, erklärt Johannes Rohrer, Junglandwirt und Fleischermeister, der an diesem Abend mit den meisten Goldmedaillen und einem Kategoriesieg nach Hause ging.
Insgesamt haben sich 85 Fleischdirektvermarkter aus ganz Kärnten sowie knapp über die Landesgrenzen hinaus dem Wettbewerb gestellt und wurden am 22. April im Rahmen der Prämierungsfeier im Bildungshaus Schloss Krastowitz ausgezeichnet. Die Produkte wurden zuvor von einer geschulten Fachjury genau unter die Lupe genommen. Unter der Leitung von Dr. Franz Siegfried Wagner wurde nach international anerkannten Kriterien bewertet. Die sensorische Rückmeldung ist sowohl für langjährige Profis als auch für Neueinsteiger wertvoll. Sie ist eine Bestätigung der Qualität, aber auch eine Möglichkeit, seine Produkte noch weiter zu verbessern und weiterzuentwickeln.
"Für uns ist das eine super Standortbestimmung“, erzählt ein junger Hofübernehmer. "Man sieht, wo man steht und wo man noch besser werden kann.“ Was viele außerhalb der Landwirtschaft oft unterschätzen: Hinter einem prämierten Produkt steckt weit mehr als ein gutes Rezept. Es ist ein Zusammenspiel aus Fütterung, Aufzucht, Haltung und Verarbeitung. Genau das macht die Direktvermarktung anspruchsvoll - aber auch so interessant. "Von der Aufzucht bis zur Verarbeitung passiert alles am Hof. Wenn man dann eine Auszeichnung bekommt, weiß man: Der Weg stimmt“, sagt eine prämierte Produzentin. "Die wichtigste Voraussetzung für einen guten Speck ist eine hohe Fleischqualität. Diese entsteht nur, wenn es den Tieren gut geht und sie mit bestem Futter gefüttert werden. Und ganz wichtig ist auch eine stressfreie Schlachtung. Jedes Familienmitglied ist bei uns am Hof für einen dieser Arbeitsbereiche verantwortlich. Wir sind ein eingespieltes Team, und nur zusammen ist dies möglich“, erklärt Johannes Rohrer, Junglandwirt und Fleischermeister, der an diesem Abend mit den meisten Goldmedaillen und einem Kategoriesieg nach Hause ging.
Tradition trifft Moderne
Gerade die junge Generation denkt oft besonders unternehmerisch. Sie verbindet traditionelles Wissen mit neuen Ideen und ist bereit, neue Wege zu gehen. Junglandwirt Thomas Kerschbaumer hat heuer erstmalig seine eigens kreierten "Wurstdukaten" auf den Prüfstand geschickt. Im Zuge seines Studiums hat er das Produkt entwickelt und am elterlichen Betrieb in die Praxis umgesetzt. Der Arbeitsaufwand in der Direktvermarktung darf natürlich nicht schöngeredet werden. Deshalb ist die Prämierungsfeier vor allem eines: eine Bühne für Wertschätzung. "Die Auszeichnungen sind das Ergebnis harter Arbeit und konsequenter Qualitätsorientierung“, betont Petra Pobaschnig, Obfrau des Direktvermarkterverbands. "Sie zeigen, was bäuerliche Betriebe täglich leisten und das zahlt sich, wie man an den Ergebnissen sieht, aus.“
Branchentreffpunkt
Die Prämierungsfeier war zugleich ein Treffpunkt der Branche. Der Austausch untereinander wird immer wichtiger. Gerade für die junge Generation ist dieser Blick über den eigenen Tellerrand bzw. ein Blick vor die eigene Stalltür entscheidend. Erfahrungen werden weitergegeben, Ideen diskutiert, und nicht selten entstehen daraus neue Ansätze für den eigenen Betrieb. Das ist gegenseitiger Respekt unter Berufskollegen und Berufskolleginnen. Anerkennung und Gratulationen überbrachten unter anderem LK-Präsident Siegfried Huber, LK-Vizepräsidentin und Landesbäuerin Astrid Brunner, LK-Vizepräsident Roman Linder und LAbg. Stefanie Ofner. Sie gratulierten den Betrieben persönlich und überreichten für jedes ausgezeichnete Produkt Urkunden und Medaillen. Aber viele nahmen von diesem Abend nicht nur eine Medaille mit nach Hause, sondern auch neue Motivation und konkrete Impulse für die Weiterentwicklung ihrer Produktpalette. Stiftspfarrer DDr. Christian Stromberger rundete die Prämierungsfeier gekonnt mit humorvollen Anekdoten zum Thema Fleisch und Genuss ab. Am Ende bleibt ein klarer Eindruck: Die Direktvermarktung ist längst mehr als ein Zusatzstandbein. Sie ist für viele Betriebe, vor allem für kleinstrukturierte Direktvermarkter, ein zukunftsfähiger Weg, Wertschöpfung am Hof zu halten und gleichzeitig die eigene Handschrift sichtbar zu machen. Oder, wie es ein junger Preisträger zum Abschluss treffend formuliert: "Es ist viel Arbeit, keine Frage. Aber wennst siehst, was möglich ist, dann machst erst recht weiter.“
Kategoriesieger
Den feierlichen Abschluss bildete die Kür der Kategoriesieger - jener Produkte, die in ihrer Kategorie besonders herausragten und die Jury auf ganzer Linie überzeugten:
Kategorie Brühwürste: Rudolf Spieß aus Feldkirchen mit dem Produkt "Selcher"
Kategorie Kochwürste: Siegrid Rogatsch aus Steindorf mit dem Produkt "Streichwurst"
Kategorie Kochpökelware: Johannes Rohrer aus Lind im Drautal mit dem Produkt "Schinken im Pfeffermantel"
Kategorie Fleischaufstrich: Claudia Thurner aus Egg mit dem Produkt "Sasaka"
Kategorie Bauchspeck: Thomas Lippe aus Poggersdorf mit dem Produkt "Bauchspeck"
Kategorie Karreespeck: Familie Krall aus Brückl mit dem Produkt "Karreespeck"
Kategorie Schinkenspeck: Hofladen Dobernig aus Grafenstein mit dem Produkt "Schinkenspeck"
Kategorie Seitenspeck: Adolf und Maria Mussnig aus Baldramsdorf mit dem Produkt "Seitenspeck"
Kategorie Osso Collo: Karl Egger aus Spittal mit dem Produkt "Osso Collo"
Kategorie Luftgetrocknet: Thomas Tauchhammer aus Arriach mit dem Produkt "Hauswürstel luftgetrocknet"
Kategorie Salami: Gerhard und Jennifer Wassermann aus Gmünd mit dem Produkt "Paprikasalami"
Kategorie Hauswürste: Thomas Unterweger aus Bad Kleinkirchheim mit dem Produkt "Hauswürste"
Kategorie Spezialitäten: Roland und Thomas Kerschbaumer aus Zlan mit dem Produkt "Wurstdukaten"
Kategorie Brühwürste: Rudolf Spieß aus Feldkirchen mit dem Produkt "Selcher"
Kategorie Kochwürste: Siegrid Rogatsch aus Steindorf mit dem Produkt "Streichwurst"
Kategorie Kochpökelware: Johannes Rohrer aus Lind im Drautal mit dem Produkt "Schinken im Pfeffermantel"
Kategorie Fleischaufstrich: Claudia Thurner aus Egg mit dem Produkt "Sasaka"
Kategorie Bauchspeck: Thomas Lippe aus Poggersdorf mit dem Produkt "Bauchspeck"
Kategorie Karreespeck: Familie Krall aus Brückl mit dem Produkt "Karreespeck"
Kategorie Schinkenspeck: Hofladen Dobernig aus Grafenstein mit dem Produkt "Schinkenspeck"
Kategorie Seitenspeck: Adolf und Maria Mussnig aus Baldramsdorf mit dem Produkt "Seitenspeck"
Kategorie Osso Collo: Karl Egger aus Spittal mit dem Produkt "Osso Collo"
Kategorie Luftgetrocknet: Thomas Tauchhammer aus Arriach mit dem Produkt "Hauswürstel luftgetrocknet"
Kategorie Salami: Gerhard und Jennifer Wassermann aus Gmünd mit dem Produkt "Paprikasalami"
Kategorie Hauswürste: Thomas Unterweger aus Bad Kleinkirchheim mit dem Produkt "Hauswürste"
Kategorie Spezialitäten: Roland und Thomas Kerschbaumer aus Zlan mit dem Produkt "Wurstdukaten"