Land Kärnten: Vier Maßnahmen zur Unterstützung der Land- und Forstwirtschaft
Milchtransportkostenzuschuss kehrt zurück
500.000 Euro aus Agrarreferat als Entlastung. Antragstellung ab Herbst möglich, Abwicklung über LK-Außenstellen.
Die Milchwirtschaft ist einer der dominierenden Produktionsbereiche der Kärntner Landwirtschaft. Rund 1450 milchliefernde Betriebe tragen jährlich mit mehr als 220.000 t Milch zur Versorgung der Bevölkerung mit diesem Grundnahrungsmittel bei. Das entspricht etwa einem Drittel des gesamten tierischen Produktionswertes in Kärnten. Hinzu kommen auch noch die gegenwärtig stark angestiegenen Energiekosten und sinkenden Produktpreise am Milchmarkt, die vor allem die kleinstrukturierte Milchwirtschaft in Kärnten massiv unter Druck setzen. „Bei den milchliefernden Betrieben in Kärnten handelt es sich in vielen Fällen um kleine bis mittlere Bergbauernhöfe. Mit ihrer Arbeit leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag zur Versorgungssicherheit. Umso mehr freut es mich, dass es gelungen ist, heuer noch die finanziellen Mittel für den Milchtransportzuschuss aufzustellen“, betont Agrarreferent LHStv. Martin Gruber.
Abwicklung über LK-Außenstellen
Ab Herbst stehen Kärntner Milchbäuerinnen und Milchbauern 500.000 Euro aus dem Agrarreferat zur Verfügung. Ziel der Förderung ist es, die Kosten der Eigenanlieferung zu Sammelstellen abzufedern und insbesondere kleine und mittlere Bergbauernhöfe zu unterstützen, bei denen eine Hofabholung aufgrund der geringen Milchmengen wirtschaftlich oft nicht möglich ist. Die Antragstellung wird wie in der Vergangenheit über die LK-Außenstellen in den Bezirken abgewickelt.
„Wir wollen damit die Mehrkosten des Eigentransports ausgleichen und gleichzeitig die Auswirkungen von Milchpreisschwankungen abfedern“, erklärt Gruber. Gleichzeitig leiste die Maßnahme einen wichtigen Beitrag zur Absicherung der Versorgungssicherheit mit heimischen Milchprodukten sowie zur Bewirtschaftung des ländlichen Raums.
Auch LK-Präsident Siegfried Huber freut sich über die Wiedereinführung des Milchtransportzuschusses: „Der Transportkostenzuschuss ist eine treffsichere Unterstützung für die Milchviehbetriebe, um die Mehrkosten in der Produktion bei gleichzeitig sinkenden Abnahmepreisen abzufedern. Danke an Landeshauptmannstellvertreter Gruber, der diese Maßnahme heuer wieder ermöglicht hat.“
Die Milchwirtschaft ist einer der dominierenden Produktionsbereiche der Kärntner Landwirtschaft. Rund 1450 milchliefernde Betriebe tragen jährlich mit mehr als 220.000 t Milch zur Versorgung der Bevölkerung mit diesem Grundnahrungsmittel bei. Das entspricht etwa einem Drittel des gesamten tierischen Produktionswertes in Kärnten. Hinzu kommen auch noch die gegenwärtig stark angestiegenen Energiekosten und sinkenden Produktpreise am Milchmarkt, die vor allem die kleinstrukturierte Milchwirtschaft in Kärnten massiv unter Druck setzen. „Bei den milchliefernden Betrieben in Kärnten handelt es sich in vielen Fällen um kleine bis mittlere Bergbauernhöfe. Mit ihrer Arbeit leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag zur Versorgungssicherheit. Umso mehr freut es mich, dass es gelungen ist, heuer noch die finanziellen Mittel für den Milchtransportzuschuss aufzustellen“, betont Agrarreferent LHStv. Martin Gruber.
Abwicklung über LK-Außenstellen
Ab Herbst stehen Kärntner Milchbäuerinnen und Milchbauern 500.000 Euro aus dem Agrarreferat zur Verfügung. Ziel der Förderung ist es, die Kosten der Eigenanlieferung zu Sammelstellen abzufedern und insbesondere kleine und mittlere Bergbauernhöfe zu unterstützen, bei denen eine Hofabholung aufgrund der geringen Milchmengen wirtschaftlich oft nicht möglich ist. Die Antragstellung wird wie in der Vergangenheit über die LK-Außenstellen in den Bezirken abgewickelt.
„Wir wollen damit die Mehrkosten des Eigentransports ausgleichen und gleichzeitig die Auswirkungen von Milchpreisschwankungen abfedern“, erklärt Gruber. Gleichzeitig leiste die Maßnahme einen wichtigen Beitrag zur Absicherung der Versorgungssicherheit mit heimischen Milchprodukten sowie zur Bewirtschaftung des ländlichen Raums.
Auch LK-Präsident Siegfried Huber freut sich über die Wiedereinführung des Milchtransportzuschusses: „Der Transportkostenzuschuss ist eine treffsichere Unterstützung für die Milchviehbetriebe, um die Mehrkosten in der Produktion bei gleichzeitig sinkenden Abnahmepreisen abzufedern. Danke an Landeshauptmannstellvertreter Gruber, der diese Maßnahme heuer wieder ermöglicht hat.“
Versicherungspaket für Unwetter und Tierseuchen
Land und Bund übernehmen 55 % der Versicherungsprämie, Land setzt rund 5 Mio. Euro.
Um die Kärntner Bäuerinnen und Bauern bei der Absicherung gegen Risiken wie Hitze, Dürre, Hagel oder Starkregen zu unterstützen, setzen das Land Kärnten und der Bund auch in diesem Jahr auf ein umfassendes Versicherungspaket.
„In den vergangenen Jahren haben extreme Wettereignisse, aber auch Tierseuchen, enorme Schäden in der heimischen Landwirtschaft verursacht. Umso wichtiger ist es, unseren Bäuerinnen und Bauern bei der Absicherung gegen diese Risiken zur Seite zu stehen“, betont LHStv. Martin Gruber.
2025 wurden Schäden in der Kärntner Landwirtschaft in der Höhe von rund 40 Mio. Euro über dieses Modell der Risikoausfallsversicherung abgedeckt.
Risikovorsorge stärken
Ziel der Maßnahme ist es, die eigenverantwortliche Risikovorsorge in der Landwirtschaft weiter zu stärken. Siegfried Huber: „Die zunehmenden Extremwetterereignisse machen eine Risikovorsorge für bäuerliche Betriebe heute wichtiger denn je. Dank der sichergestellten Prämienförderung bleibt die Absicherung für die Bäuerinnen und Bauern auch heuer leistbar.“ Bund und Länder übernehmen dabei insgesamt 55 % der anfallenden Versicherungsprämien, sodass die landwirtschaftlichen Betriebe lediglich 45 % selbst finanzieren müssen.
Das Land Kärnten stellt dafür 2026 einen Beitrag von rund 5 Mio. Euro bereit. Das Versicherungspaket deckt Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen durch Hagel, Frost, Dürre, Sturm sowie starke oder anhaltende Regenfälle ab. Darüber hinaus umfasst die Förderung auch Versicherungen gegen Schäden an landwirtschaftlichen Nutztieren, die durch Tierseuchen oder Tierkrankheiten verursacht werden. Die Abwicklung erfolgt wieder direkt über die Österreichische Hagelversicherung und die Vereinigte Tierversicherung.
Um die Kärntner Bäuerinnen und Bauern bei der Absicherung gegen Risiken wie Hitze, Dürre, Hagel oder Starkregen zu unterstützen, setzen das Land Kärnten und der Bund auch in diesem Jahr auf ein umfassendes Versicherungspaket.
„In den vergangenen Jahren haben extreme Wettereignisse, aber auch Tierseuchen, enorme Schäden in der heimischen Landwirtschaft verursacht. Umso wichtiger ist es, unseren Bäuerinnen und Bauern bei der Absicherung gegen diese Risiken zur Seite zu stehen“, betont LHStv. Martin Gruber.
2025 wurden Schäden in der Kärntner Landwirtschaft in der Höhe von rund 40 Mio. Euro über dieses Modell der Risikoausfallsversicherung abgedeckt.
Risikovorsorge stärken
Ziel der Maßnahme ist es, die eigenverantwortliche Risikovorsorge in der Landwirtschaft weiter zu stärken. Siegfried Huber: „Die zunehmenden Extremwetterereignisse machen eine Risikovorsorge für bäuerliche Betriebe heute wichtiger denn je. Dank der sichergestellten Prämienförderung bleibt die Absicherung für die Bäuerinnen und Bauern auch heuer leistbar.“ Bund und Länder übernehmen dabei insgesamt 55 % der anfallenden Versicherungsprämien, sodass die landwirtschaftlichen Betriebe lediglich 45 % selbst finanzieren müssen.
Das Land Kärnten stellt dafür 2026 einen Beitrag von rund 5 Mio. Euro bereit. Das Versicherungspaket deckt Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen durch Hagel, Frost, Dürre, Sturm sowie starke oder anhaltende Regenfälle ab. Darüber hinaus umfasst die Förderung auch Versicherungen gegen Schäden an landwirtschaftlichen Nutztieren, die durch Tierseuchen oder Tierkrankheiten verursacht werden. Die Abwicklung erfolgt wieder direkt über die Österreichische Hagelversicherung und die Vereinigte Tierversicherung.
Unterstützung bei Investitionen
750.000 Euro als Zinszuschuss des Landes bei Agrarinvestitionskrediten beschlossen.
Die Kärntner Landesregierung stellt gemeinsam mit dem Bund auch in den Jahren 2026 und 2027 umfangreiche Mittel für Zinszuschüsse zu Agrarinvestitionskrediten bereit. Insgesamt stehen dafür bis zu 750.000 Euro zur Verfügung.
Agrarinvestitionskredite können bei teilnehmenden Banken beantragt werden und werden durch Zinszuschüsse von Bund und Land unterstützt. Ziel ist es, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe zu stärken, Produktionsbedingungen zu verbessern und hohe Standards bei Tierwohl, Hygiene sowie Lebensmittelqualität langfristig abzusichern.
Schwerpunkt: Hofübernehmer
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Junglandwirtinnen und Junglandwirten. Über spezielle Konsolidierungskredite erhalten Betriebsübernehmerinnen und Betriebsübernehmer Unterstützung bei der finanziellen Stabilisierung von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben. „Die Hofübernahme ist eine der wichtigsten Weichenstellungen für die Zukunft eines Betriebes. Gerade junge Menschen brauchen in dieser Phase verlässliche Unterstützung. Mit den Konsolidierungskrediten erleichtern wir Betriebsübernahmen“, hält Agrarreferent LHStv. Gruber fest.
LK-Präsident Siegfried Huber ergänzt: „Die Beibehaltung der Ausfinanzierung des Agrarinvestitionskredites ist ein wichtiges Zeichen für unsere Bäuerinnen und Bauern, sie stärkt ihre Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit und sichert ihre Weiterentwicklung.“
Die Kärntner Landesregierung stellt gemeinsam mit dem Bund auch in den Jahren 2026 und 2027 umfangreiche Mittel für Zinszuschüsse zu Agrarinvestitionskrediten bereit. Insgesamt stehen dafür bis zu 750.000 Euro zur Verfügung.
Agrarinvestitionskredite können bei teilnehmenden Banken beantragt werden und werden durch Zinszuschüsse von Bund und Land unterstützt. Ziel ist es, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe zu stärken, Produktionsbedingungen zu verbessern und hohe Standards bei Tierwohl, Hygiene sowie Lebensmittelqualität langfristig abzusichern.
Schwerpunkt: Hofübernehmer
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Junglandwirtinnen und Junglandwirten. Über spezielle Konsolidierungskredite erhalten Betriebsübernehmerinnen und Betriebsübernehmer Unterstützung bei der finanziellen Stabilisierung von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben. „Die Hofübernahme ist eine der wichtigsten Weichenstellungen für die Zukunft eines Betriebes. Gerade junge Menschen brauchen in dieser Phase verlässliche Unterstützung. Mit den Konsolidierungskrediten erleichtern wir Betriebsübernahmen“, hält Agrarreferent LHStv. Gruber fest.
LK-Präsident Siegfried Huber ergänzt: „Die Beibehaltung der Ausfinanzierung des Agrarinvestitionskredites ist ein wichtiges Zeichen für unsere Bäuerinnen und Bauern, sie stärkt ihre Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit und sichert ihre Weiterentwicklung.“
Tourismusförderung für Urlaub am Bauernhof
140.000 Euro des Landes für Weiterentwicklung des Angebots, Qualitätssicherung und neue Projekte.
Die Kärntner Landesregierung hat in ihrer jüngsten Regierungssitzung auch die Förderung des Landesverbandes „Urlaub am Bauernhof Kärnten“ für das Jahr 2026 beschlossen. Aus dem Tourismusreferat werden dafür 140.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Mittel dienen der Weiterentwicklung des Angebots, der Qualitätssicherung, der Vermarktung sowie der Umsetzung neuer Projekte im bäuerlichen Tourismus.
„Urlaub am Bauernhof“ hat sich in den letzten 35 Jahren als starke Marke im Kärntner Tourismus etabliert und sichert gerade in ländlichen Gebieten wertvolle Arbeitsplätze. Sie stellt eine wichtige Säule für den heimischen Tourismus und für regionale Wirtschaftskreisläufe dar und wird seit vielen Jahren aus dem Tourismus- und dem Agrarreferat des Landes unterstützt. Der Landesverband umfasst derzeit 465 qualitätsgeprüfte Betriebe mit insgesamt 5244 Betten und ist damit die größte freiwillige Angebotsgruppe im Kärntner Tourismus. Im Jahr 2025 wurden an die 786.600 Nächtigungen erzielt, was rund 6 % aller Nächtigungen in Kärnten entspricht. „Die jährliche touristische Wertschöpfung, die Urlaub am Bauernhof schafft, liegt bei rund 80 Millionen Euro. Das zeigt deutlich, wie positiv sich die Marke entwickelt und welche Bedeutung sie im ländlichen Raum einnimmt“, unterstreicht Tourismusreferent LR Sebastian Schuschnig.
Um den sich wandelnden Anforderungen der Gäste sowie aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen gerecht zu werden, entwickelt Urlaub am Bauernhof seine Angebote kontinuierlich weiter und setzt dabei bewusst auf innovative Konzepte und Zukunftsthemen. Vor diesem Hintergrund wurde für das Jahr 2026 das neue Schwerpunktprojekt „Urlaub am Bauernhof macht Sinn“ ins Leben gerufen. Dieses soll den Trend, Urlaub mit persönlicher Weiterentwicklung zu verbinden, aufgreifen und die Bedeutung der Arbeit und Zeit am Hof in den Mittelpunkt rücken.
Die Kärntner Landesregierung hat in ihrer jüngsten Regierungssitzung auch die Förderung des Landesverbandes „Urlaub am Bauernhof Kärnten“ für das Jahr 2026 beschlossen. Aus dem Tourismusreferat werden dafür 140.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Mittel dienen der Weiterentwicklung des Angebots, der Qualitätssicherung, der Vermarktung sowie der Umsetzung neuer Projekte im bäuerlichen Tourismus.
„Urlaub am Bauernhof“ hat sich in den letzten 35 Jahren als starke Marke im Kärntner Tourismus etabliert und sichert gerade in ländlichen Gebieten wertvolle Arbeitsplätze. Sie stellt eine wichtige Säule für den heimischen Tourismus und für regionale Wirtschaftskreisläufe dar und wird seit vielen Jahren aus dem Tourismus- und dem Agrarreferat des Landes unterstützt. Der Landesverband umfasst derzeit 465 qualitätsgeprüfte Betriebe mit insgesamt 5244 Betten und ist damit die größte freiwillige Angebotsgruppe im Kärntner Tourismus. Im Jahr 2025 wurden an die 786.600 Nächtigungen erzielt, was rund 6 % aller Nächtigungen in Kärnten entspricht. „Die jährliche touristische Wertschöpfung, die Urlaub am Bauernhof schafft, liegt bei rund 80 Millionen Euro. Das zeigt deutlich, wie positiv sich die Marke entwickelt und welche Bedeutung sie im ländlichen Raum einnimmt“, unterstreicht Tourismusreferent LR Sebastian Schuschnig.
Um den sich wandelnden Anforderungen der Gäste sowie aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen gerecht zu werden, entwickelt Urlaub am Bauernhof seine Angebote kontinuierlich weiter und setzt dabei bewusst auf innovative Konzepte und Zukunftsthemen. Vor diesem Hintergrund wurde für das Jahr 2026 das neue Schwerpunktprojekt „Urlaub am Bauernhof macht Sinn“ ins Leben gerufen. Dieses soll den Trend, Urlaub mit persönlicher Weiterentwicklung zu verbinden, aufgreifen und die Bedeutung der Arbeit und Zeit am Hof in den Mittelpunkt rücken.
"Wir wollen damit die Mehrkosten des Eigentransports ausgleichen und die Milchpreisschwankungen abfedern."
LHStv. Martin Gruber
LHStv. Martin Gruber
"Der Transportkostenzuschuss ist eine treffsichere Unterstützung für die Milchviehbetriebe."
LK-Präsident Siegfried Huber
LK-Präsident Siegfried Huber