Kärntnermilch wächst trotz schwierigen Marktumfelds
Trotz herausfordernder Marktbedingungen konnte die Kärntnermilch im Geschäftsjahr 2025 ihre wirtschaftliche Entwicklung fortsetzen. Wie bei der Generalversammlung berichtet wurde, erhöhte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 9,6 % auf 135,49 Mio. Euro. Die Exportquote lag bei 25,41 %. Von der positiven Entwicklung profitierten auch die Milchbäuerinnen und Milchbauern. Der durchschnittliche Auszahlungspreis stieg im Vergleich zu 2024 um 13,8 % auf 55,76 Cent netto je kg Milch, bei 4,2 % Fett und 3,4 % Eiweiß.
Das Ergebnis vor Steuern lag bei minus 123.000 Euro. Ziel bleibe – so Petschar – weiterhin wirtschaftlichen Erfolg mit regionaler Verantwortung, höchster Qualität und nachhaltiger Entwicklung zu verbinden, aber auch die Einkommenssituation der Bäuerinnen und Bauern im Blick zu behalten.
Gleichzeitig verweist das Unternehmen auf steigende Kosten, einen intensiven Wettbewerb sowie niedrige internationale Milch- und Käsenotierungen. Die Rahmenbedingungen für die Milchwirtschaft bleiben damit weiterhin anspruchsvoll. Die Kärntnermilch fordert deshalb auch eine sachliche und faire Diskussion über Lebensmittelpreise und faire Wertschöpfung entlang der gesamten Produktionskette.
Das Ergebnis vor Steuern lag bei minus 123.000 Euro. Ziel bleibe – so Petschar – weiterhin wirtschaftlichen Erfolg mit regionaler Verantwortung, höchster Qualität und nachhaltiger Entwicklung zu verbinden, aber auch die Einkommenssituation der Bäuerinnen und Bauern im Blick zu behalten.
Gleichzeitig verweist das Unternehmen auf steigende Kosten, einen intensiven Wettbewerb sowie niedrige internationale Milch- und Käsenotierungen. Die Rahmenbedingungen für die Milchwirtschaft bleiben damit weiterhin anspruchsvoll. Die Kärntnermilch fordert deshalb auch eine sachliche und faire Diskussion über Lebensmittelpreise und faire Wertschöpfung entlang der gesamten Produktionskette.
Investitionen
Investiert wurde vor allem in die Weiterentwicklung des Unternehmensstandortes. Gemeinsam mit der Kelag Energie und Wärme entsteht ein Biomassekraftwerk, das künftig den vollständigen Ersatz von Erdgas ermöglichen soll. Rund 25 % des Strombedarfs deckt bereits die bestehende Photovoltaikanlage.
Weitere Schwerpunkte waren die Erweiterung des Spezialmilch-Tanklagers, die Digitalisierung betrieblicher Abläufe sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz.
Die Kärntnermilch verarbeitete im vergangenen Jahr 128,78 Mio. kg Rohmilch. Insgesamt lieferten 884 Milchbäuerinnen und Milchbauern ihre Milch an das Unternehmen, darunter 213 Bio- bzw. Biowiesenmilchbetriebe. Rund 30 % der verarbeiteten Milchmenge entfielen auf den Biowiesenmilchbereich. Die Kärntnermilch beschäftigt derzeit 209 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 100 % der Milch stammt aus Kärntens kleinstrukturiertem Berggebiet.
Weitere Schwerpunkte waren die Erweiterung des Spezialmilch-Tanklagers, die Digitalisierung betrieblicher Abläufe sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz.
Die Kärntnermilch verarbeitete im vergangenen Jahr 128,78 Mio. kg Rohmilch. Insgesamt lieferten 884 Milchbäuerinnen und Milchbauern ihre Milch an das Unternehmen, darunter 213 Bio- bzw. Biowiesenmilchbetriebe. Rund 30 % der verarbeiteten Milchmenge entfielen auf den Biowiesenmilchbereich. Die Kärntnermilch beschäftigt derzeit 209 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 100 % der Milch stammt aus Kärntens kleinstrukturiertem Berggebiet.
Qualitätsstandards
Im Qualitätsbereich wurde das AMA-Programm „Tierhaltung Plus“ vollständig umgesetzt. Zudem bestätigte ein unangekündigtes IFS-Audit die hohen Qualitätsstandards des Unternehmens. Auch bei internationalen Produktbewertungen war die Kärntnermilch erfolgreich. Der Biowiesenmilch-Rahmkäse wurde beim AMA-Käsekaiser 2025 als bester Biokäse Österreichs ausgezeichnet. Weitere Spitzenplatzierungen erreichten Produkte des Unternehmens bei der „Internationalen Käsiade“, bei Qualitätsbewertungen in Slowenien sowie bei den „World Cheese Awards“.