Kommentar: Unter Druck - Zwischen Preisschwankungen und Bürokratie
Die weltweite Wirtschaftslage zwingt viele landwirtschaftliche Betriebe zum Umdenken. Preise sind kaum mehr stabil, verlässliche Planung wird zunehmend unmöglich. Steigende Anforderungen, Auflagen und Vorschriften erschweren die Arbeit massiv. Viele Betriebe sehen sich unter diesen Bedingungen nicht mehr in der Lage, wirtschaftlich zu arbeiten. Eine wichtige Alternative zur klassischen Agrarvermarktung ist die Direktvermarktung. Sie bietet Chancen, verlangt jedoch hohe Einsatzbereitschaft und gutes Management. Ob Hofladen, Verkaufsautomat oder Wochenmarkt – die zahlreichen Kundenkontakte bedeuten viel Arbeit. Besonders saisonale Spitzenzeiten, wie aktuell rund um Ostern, erfordern enorme Kraft und Organisation.
Die größte Herausforderung bleibt jedoch die Bürokratie. Statt Direktvermarkter wegen Kleinigkeiten zu kontrollieren oder zu bestrafen, sollte die Politik auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene den Fokus stärker auf die Kontrolle der Herkunft von Lebensmitteln legen. Nur so kann dem Bauernsterben wirksam entgegengewirkt werden.
Die größte Herausforderung bleibt jedoch die Bürokratie. Statt Direktvermarkter wegen Kleinigkeiten zu kontrollieren oder zu bestrafen, sollte die Politik auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene den Fokus stärker auf die Kontrolle der Herkunft von Lebensmitteln legen. Nur so kann dem Bauernsterben wirksam entgegengewirkt werden.
Links zum Thema
- KR Thomas Rinner, Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft
- KR Franz Baumgartner, Gemeinschaft der Kärntner Bäuerinnen und Bauern – Skupnost južnokoroških kmetic in kmetov, SJK
- KR Erich Pachler, Kärntner Bauernbund
- KR Claudia Sucher, Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft
- KR Konrad Kogler, Kärntner Bauernbund
- KR Hansjörg Winkler, Kärntner Bauernbund