Kommentar: Blauzunge ernst nehmen – jetzt handeln
Drehen wir die Uhr ein Jahr zurück, dann hat die LK Kärnten informiert und eindringlich vor einem möglichen Ausbruch der Blauzungenkrankheit gewarnt. Dennoch war die Impfbereitschaft vielerorts – vor allem bei Schafen, die besonders stark betroffen sind – nur mäßig.
Dann schlug die Krankheit ein wie ein Blitz: Der Serotyp 8 erreichte das Gailtal und breitete sich rasend schnell aus. In unserer schnelllebigen Zeit vergessen wir leider ebenso schnell, dass das Frühjahr vor der Tür steht und unsere Tiere bald wieder auf die Weide gehen. Genau deshalb dürfen wir die Blauzungenkrankheit nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Prognose ist eindeutig: Auch im kommenden Sommer und Herbst wird uns dieser Seuchenzug erneut treffen.
Das Land Kärnten hat reagiert und Impfstoff für uns Bäuerinnen und Bauern angekauft. Die Kosten für den Tierarzt sind selbst zu tragen – einen fix ausverhandelten Tarif zwischen Tierärztekammer und Landwirtschaftskammer gibt es nicht, das ist individuell zu klären.
Ich kann als Rinderbauer und Berufskollege nur empfehlen zu impfen. Ich habe es im Vorjahr getan, werde es heuer wieder tun – und bin bislang verschont geblieben.
Das Land Kärnten hat reagiert und Impfstoff für uns Bäuerinnen und Bauern angekauft. Die Kosten für den Tierarzt sind selbst zu tragen – einen fix ausverhandelten Tarif zwischen Tierärztekammer und Landwirtschaftskammer gibt es nicht, das ist individuell zu klären.
Ich kann als Rinderbauer und Berufskollege nur empfehlen zu impfen. Ich habe es im Vorjahr getan, werde es heuer wieder tun – und bin bislang verschont geblieben.