Deutliches Zeichen gegen den Tierärztemangel
Bereits zum fünften Mal wird in Kärnten der Vorbereitungskurs für den Aufnahmetest zum Veterinärmedizinstudium an der Veterinärmedizinischen Universität Wien abgehalten. Der Kurs soll jungen Menschen helfen, sich optimal auf die anspruchsvolle Prüfung vorzubereiten und gleichzeitig dem drohenden Mangel an Nutztierärztinnen und -ärzten entgegenzuwirken. Besonders erfreulich: Die Teilnahmegebühren für Kinder landwirtschaftlicher Betriebsführerinnen und Betriebsführer werden größtenteils übernommen. Ursachen für den zunehmenden Mangel an Nutztierärztinnen und -ärzten in den ländlichen Regionen Kärntens sind unter anderem zahlreiche bevorstehende Pensionierungen, die begrenzte Anzahl an Studienplätzen sowie die Tatsache, dass sich viele angehende Veterinärmedizinerinnen und -mediziner später auf den Kleintierbereich konzentrieren. Dies stellt die tierärztliche Versorgung landwirtschaftlicher Betriebe vor große Herausforderungen. Um dem entgegenzuwirken, bieten das Ländliche Fortbildungsinstitut Kärnten (LFI), die Landwirtschaftskammer Kärnten sowie das Agrarreferat des Landes Kärnten auch heuer einen Vorbereitungskurs für den Aufnahmetest zum Diplomstudium Veterinärmedizin/Nutztiere an der Veterinärmedizinischen Universität Wien an. Das bewährte Kursformat unterstützt insbesondere junge Praktikerinnen und Praktiker, die eine berufliche Spezialisierung im Nutztierbereich anstreben, auf ihrem Weg ins Studium.
Gezielte Unterstützung
Der Weg ins Veterinärmedizinstudium ist anspruchsvoll. Der Aufnahmetest gilt als herausfordernd, nicht zuletzt aufgrund der umfangreichen Prüfungsinhalte in den Fächern Biologie, Chemie und Physik sowie der stark begrenzten Zahl an Studienplätzen. Viele Interessierte bereiten sich über mehrere Monate intensiv auf die Prüfung vor. Eine gezielte Unterstützung kann dabei einen wichtigen Vorteil im Aufnahmeprozess darstellen. Der mehrtägige Vorbereitungskurs im Bildungshaus Schloss Krastowitz setzt genau hier an. Prüfungsrelevante Inhalte werden strukturiert aufbereitet, komplexe Zusammenhänge verständlich erklärt und typische Aufgabenstellungen gemeinsam besprochen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten wertvolle Hinweise zum optimalen Testablauf sowie zu effektiven Lernstrategien. Ergänzend stehen Lernunterlagen und ein kompaktes Skript zur Verfügung, das die Nachbereitung des Stoffes erleichtert. Einen Mehrwert bieten Erfahrungsberichte von Studierenden sowie praktizierenden Tierärztinnen und Tierärzten, die Einblicke in den Studienalltag geben und über Herausforderungen informieren.
Mehr als Fachwissen
Neben der inhaltlichen Vorbereitung spielt die persönliche Komponente eine wichtige Rolle. Der Kurs bringt motivierte junge Menschen mit ähnlichen Zielen zusammen. Der Austausch untereinander wird von vielen ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern als bereichernd und motivierend beschrieben. Nicht selten entstehen bereits hier Kontakte, die später im Studium weiterbestehen. Die Rückmeldungen der Absolventinnen Sophie Gritzner aus Malta und Hanna Sacherer aus Keutschach zeigen, dass vor allem die strukturierte Aufbereitung des umfangreichen Lernstoffs als große Unterstützung empfunden wird. Der Kurs helfe dabei, einen klaren Überblick zu gewinnen, Unsicherheiten abzubauen und gezielt in die vertiefende Lernphase zu starten.
Vorteil für LK-Mitglieder
Der Kurs wird heuer an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden im Juni, nämlich am 20. und 21. sowie am 27. und 28. Juni 2026 abgehalten. Die Kosten für die Teilnahme werden für Kinder landwirtschaftlicher Betriebsführerinnen und Betriebsführer mit Hauptwohnsitz in Kärnten größtenteils vom LFI Kärnten, von der LK Kärnten und vom Agrarreferat des Landes Kärnten übernommen.
„Um weiterhin eine hohe Tiergesundheit und Versorgungssicherheit garantieren zu können, bedarf es motivierter junger Menschen, die sich der Arbeit mit Nutztieren verschreiben wollen. Die erste Herausforderung auf diesem Weg stellt der Aufnahmetest zum Studium dar. Mit dem Vorbereitungskurs wollen wir ihnen auch heuer helfen, diese Herausforderung zu meistern“, kommentiert Agrarreferent LHStv. Martin Gruber das Angebot.
„Unsere Betriebe sind auf eine verlässliche und flächendeckende tierärztliche Betreuung angewiesen. Damit diese Betreuung auch in Zukunft sichergestellt ist, unterstützen wir mit diesem Kurs auch in diesem Jahr wieder gezielt junge Kärntnerinnen und Kärntner, die von einem Bauernhof stammen, in ihren ersten Schritten zur Ausbildung zum Tierarzt“, betont LK-Präsident Siegfried Huber.
Info: Vorbereitungskurs für den Aufnahmetest für das Diplomstudium Veterinärmedizin an der Vetmed Wien
„Um weiterhin eine hohe Tiergesundheit und Versorgungssicherheit garantieren zu können, bedarf es motivierter junger Menschen, die sich der Arbeit mit Nutztieren verschreiben wollen. Die erste Herausforderung auf diesem Weg stellt der Aufnahmetest zum Studium dar. Mit dem Vorbereitungskurs wollen wir ihnen auch heuer helfen, diese Herausforderung zu meistern“, kommentiert Agrarreferent LHStv. Martin Gruber das Angebot.
„Unsere Betriebe sind auf eine verlässliche und flächendeckende tierärztliche Betreuung angewiesen. Damit diese Betreuung auch in Zukunft sichergestellt ist, unterstützen wir mit diesem Kurs auch in diesem Jahr wieder gezielt junge Kärntnerinnen und Kärntner, die von einem Bauernhof stammen, in ihren ersten Schritten zur Ausbildung zum Tierarzt“, betont LK-Präsident Siegfried Huber.
Info: Vorbereitungskurs für den Aufnahmetest für das Diplomstudium Veterinärmedizin an der Vetmed Wien
Drei Fragen an…
…Sophie Gritzner und Hanna Sacherer, erfolgreiche Absolventinnen des Aufnahmetests, die vorher den Vorbereitungskurs besuchten.
Was hat Sie motiviert, Veterinärmedizin zu studieren?
Sophie Gritzner: Auf 1300 m Höhe bewirtschaften wir eine kleine Landwirtschaft am Maltaberg, wo wir neben einigen Pferden auch Ochsen, Schafe und Hühner halten. Dank unserer kleinen Landwirtschaft habe ich das große Glück, schon von klein auf im Kontakt mit Tieren sein zu dürfen. Die Begeisterung und der Bezug zu Tieren war bei mir schon immer da, und an dem Wunsch, einmal Tierärztin zu werden, habe ich bis jetzt festgehalten. Der große Tierärztemangel bei uns in Kärnten hat mich noch mehr dazu motiviert, meinen Kindheitstraum zu verwirklichen.
Hanna Sacherer: Seit meinem zehnten Lebensjahr war für mich klar: Eines Tages möchte ich Tierärztin werden. Tiere haben schon immer einen großen Platz in meinem Leben eingenommen, ich war stets daran interessiert, wie man ihnen helfen kann. Zwei verschiedene Sommerpraktika bei zwei sehr engagierten Tierärztinnen (Kleintierpraxis und Geflügel) haben mich zusätzlich überzeugt und motiviert, dieses Studium in Angriff zu nehmen.
Was hat Sie motiviert, Veterinärmedizin zu studieren?
Sophie Gritzner: Auf 1300 m Höhe bewirtschaften wir eine kleine Landwirtschaft am Maltaberg, wo wir neben einigen Pferden auch Ochsen, Schafe und Hühner halten. Dank unserer kleinen Landwirtschaft habe ich das große Glück, schon von klein auf im Kontakt mit Tieren sein zu dürfen. Die Begeisterung und der Bezug zu Tieren war bei mir schon immer da, und an dem Wunsch, einmal Tierärztin zu werden, habe ich bis jetzt festgehalten. Der große Tierärztemangel bei uns in Kärnten hat mich noch mehr dazu motiviert, meinen Kindheitstraum zu verwirklichen.
Hanna Sacherer: Seit meinem zehnten Lebensjahr war für mich klar: Eines Tages möchte ich Tierärztin werden. Tiere haben schon immer einen großen Platz in meinem Leben eingenommen, ich war stets daran interessiert, wie man ihnen helfen kann. Zwei verschiedene Sommerpraktika bei zwei sehr engagierten Tierärztinnen (Kleintierpraxis und Geflügel) haben mich zusätzlich überzeugt und motiviert, dieses Studium in Angriff zu nehmen.
Wie haben Sie den Kurs empfunden?
Sophie Gritzner: Er war für mich in vielerlei Hinsicht besonders hilfreich. Zum einen wurden die Inhalte der Aufnahmeprüfung sehr gut aufbereitet, vor allem das zur Verfügung gestellte, komprimierte Lernskript bildete eine große Hilfe. Zum anderen war der Austausch mit den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern sowie Referentinnen und Referenten besonders schön. Eine der größten Herausforderungen war der umfangreiche Lerninhalt, der zu Beginn fast unmöglich zu meistern erscheint. Der Kurs konnte einem die Angst nehmen, da der Lernstoff in nur wenigen Tagen zusammen besprochen wurde. Rückblickend war es definitiv die richtige Entscheidung, den Kurs besucht zu haben. Einerseits wurde ich sehr gut auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet, andererseits konnte ich schon vieles über das spannende Studium und die späteren Berufsmöglichkeiten erfahren.
Hanna Sacherer: Da ich direkt nach der Matura zur Aufnahmeprüfung antrat, blieb nicht mehr allzu viel Zeit, den recht umfassenden Stoff zu lernen. Der Kurs hat sich als sehr nützlich für mich erwiesen, da alle relevanten Themen einmal im Schnellverfahren erklärt wurden und ich so schon einen recht guten Überblick bekam, was genau zu lernen ist. Ich empfand es als bereichernd, dass teilweise Studierende der Vetmed die Inhalte vortrugen. Durch sie bekam ich einen persönlichen Einblick in das Studium sowie hilfreiche Tipps für den Aufnahmetest. Auch die zusätzlichen Unterlagen, ergänzend zum offiziellen Skriptum der Vetmed-Uni, erwiesen sich nach dem Kurs während des selbstständigen Lernens als nützlich. So hat sich der Lernstoff dank des Vorbereitungskurses schon viel bewältigbarer angefühlt.
Würden Sie anderen empfehlen, am Kurs teilzunehmen? Wenn ja, warum?
Sophie Gritzner: Mit richtiger Vorbereitung, Motivation und Durchhaltevermögen ist jeder/jede mit dem Ziel Veterinärmedizin in der Lage, einen Studienplatz zu ergattern. Deshalb kann ich den Kurs jedem/jeder, der/die sich der Aufnahmeprüfung für das Tiermedizinstudium stellt, empfehlen. Dort erfährt man alles Wichtige rund um Prüfungsinhalte und den Weg ins Studium.
Hanna Sacherer: Anderen Studieninteressierten kann ich nur empfehlen, den Vorbereitungskurs zu absolvieren. Neben neuem Wissen und Tipps lernt man auch viele neue Leute kennen. Die Gemeinschaft zwischen den Studieninteressierten war bereichernd und unterstützend. Man bleibt auch noch lang nach dem Kurs in Kontakt oder trifft sich später auf der Uni wieder.
Sophie Gritzner: Er war für mich in vielerlei Hinsicht besonders hilfreich. Zum einen wurden die Inhalte der Aufnahmeprüfung sehr gut aufbereitet, vor allem das zur Verfügung gestellte, komprimierte Lernskript bildete eine große Hilfe. Zum anderen war der Austausch mit den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern sowie Referentinnen und Referenten besonders schön. Eine der größten Herausforderungen war der umfangreiche Lerninhalt, der zu Beginn fast unmöglich zu meistern erscheint. Der Kurs konnte einem die Angst nehmen, da der Lernstoff in nur wenigen Tagen zusammen besprochen wurde. Rückblickend war es definitiv die richtige Entscheidung, den Kurs besucht zu haben. Einerseits wurde ich sehr gut auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet, andererseits konnte ich schon vieles über das spannende Studium und die späteren Berufsmöglichkeiten erfahren.
Hanna Sacherer: Da ich direkt nach der Matura zur Aufnahmeprüfung antrat, blieb nicht mehr allzu viel Zeit, den recht umfassenden Stoff zu lernen. Der Kurs hat sich als sehr nützlich für mich erwiesen, da alle relevanten Themen einmal im Schnellverfahren erklärt wurden und ich so schon einen recht guten Überblick bekam, was genau zu lernen ist. Ich empfand es als bereichernd, dass teilweise Studierende der Vetmed die Inhalte vortrugen. Durch sie bekam ich einen persönlichen Einblick in das Studium sowie hilfreiche Tipps für den Aufnahmetest. Auch die zusätzlichen Unterlagen, ergänzend zum offiziellen Skriptum der Vetmed-Uni, erwiesen sich nach dem Kurs während des selbstständigen Lernens als nützlich. So hat sich der Lernstoff dank des Vorbereitungskurses schon viel bewältigbarer angefühlt.
Würden Sie anderen empfehlen, am Kurs teilzunehmen? Wenn ja, warum?
Sophie Gritzner: Mit richtiger Vorbereitung, Motivation und Durchhaltevermögen ist jeder/jede mit dem Ziel Veterinärmedizin in der Lage, einen Studienplatz zu ergattern. Deshalb kann ich den Kurs jedem/jeder, der/die sich der Aufnahmeprüfung für das Tiermedizinstudium stellt, empfehlen. Dort erfährt man alles Wichtige rund um Prüfungsinhalte und den Weg ins Studium.
Hanna Sacherer: Anderen Studieninteressierten kann ich nur empfehlen, den Vorbereitungskurs zu absolvieren. Neben neuem Wissen und Tipps lernt man auch viele neue Leute kennen. Die Gemeinschaft zwischen den Studieninteressierten war bereichernd und unterstützend. Man bleibt auch noch lang nach dem Kurs in Kontakt oder trifft sich später auf der Uni wieder.