Herbizideinsatz in Mais
Haben Unkrauthirsen mehr als zwei Blätter ausgebildet, dann muss auf ein anderes Produkt gewechselt werden, da aus Verträglichkeitsgründen keine Beimengung eines gräseraktiven Sulfonylharnstoffes empfohlen werden kann.
Die Unkrautbekämpfung sollte bis zum 4-Blattstadium des Mais abgeschlossen werden (das abgerundete Keimblatt und wird nicht mitgezählt).
Bei sehr früh gesäten Beständen oder bei starkem Druck von Wurzelunkräutern treten bereits größere Unkrautpflanzen auf. Hier sollte mit einem Herbizideinsatz nicht mehr lange zugewartet werden. Mit den vorangegangenen Niederschlägen wird die nächste Unkrautwelle zügig auflaufen, wobei von einer guten Wirkung der Bodenpartner auszugehen ist.
Nach nennenswerten Regenfällen sind für eine gute Verträglichkeit 1 bis 2 wüchsige Tage für den erneuten Aufbau einer schützenden Wachsschicht vor einer Behandlung wichtig. Betroffen davon sind Produkte mit dem Wirkstoff Nicosulfuron (SL 950, Talisman, Elumis, Arigo, Kaltor, MaisTer Power, Dragster Mais Pack, etc.).
Die Basiswirkstoffe in der Maisunkrautbekämpfung sind die Wirkstoffe Tembotrione (Laudis) und Mesotrione (z.B. Callisto, Border, Baracuda, Osorna) welche blattaktiv sind und einen Großteil der Unkräuter und Unkrauthirsen erfassen. Als bodenwirksame Ergänzung können terbuthylazinfreie Produkte wie Spectrum, Stomp Aqua oder Successor 600 eingesetzt werden, um eine bessere Dauerwirkung zu erzielen. Sofern es auf den Behandlungsflächen keine Einschränkungen beim Wirkstoff Terbutylazin gibt, können alternativ auch Produkte wie Aspect Pro, Aspect Neo, Spectrum Gold oder Successor TX zur Anwendung kommen.
Es ist zu beachten, dass terbuthylazinhältige Produkte (Aspect Pro - heuer letztmalig einsetzbar, Spectrum Gold/Aspect Neo, Successor TX, etc.) nur mehr einmal in drei Jahren auf derselben Fläche eingesetzt werden dürfen.
Wurden Ungräser und Ausfallgetreide nicht im Vorfeld beseitigt, so bleibt jetzt als Möglichkeit oft nur noch der Einsatz von gräseraktiven Sulfonylharnstoffen. Sulfonylharnstoffe kommen in vielen Packs und Fertigformulierungen (z.B. Elumis Pack‘s, Kwizda Maispack, oder MaisterPower) vor. Im Grunde sind es immer die Wirkstoffe Nicosulfuron (z.B. SL 950), Rimsulfuron und Foramsulfuron (Monsoon, MaisTerPower), welche für die Gräserwirkung verantwortlich sind. Bei starker Verungrasung (z.B. Raygräser, Kleegras oder Wiesenumbrüche) ist der Einsatz vom neu am Markt erhältlichen Dragster (135 g/ha + 0,4 l/ha Vivolt) auf Grund seiner starken Gräserleistung eine neue Lösung. Dieses Produkt kann je nach Ungräserdruck zur Wirkungssteigerung mit bis zu 67,5 g/ha und 0,2 l/ha Vivolt einer geplanten gräserwirksamen Maisherbizidlösung beigemengt werden.
Der Basiswirkstoff gegen Wurzelunkräuter wie Distel oder Ackerwinde in Mais ist Dicamba. Dieser ist in vielen Maispacks entsprechend enthalten, bei stärkerem Wurzelunkrautdruck macht erfahrungsgemäß eine Aufwandmengenerhöhung von z.B. 0,4 l/ha auf 0,5 bis 0,6 l/ha zur Wirkungsabsicherung Sinn. Für eine ausreichende Wirkung, aber auch Kulturverträglichkeit sind sonnige und milde Tage und entsprechend milde Nächte mit mindesten 8 °C nach der Anwendung unbedingt erforderlich.
Die Unkrautbekämpfung sollte bis zum 4-Blattstadium des Mais abgeschlossen werden (das abgerundete Keimblatt und wird nicht mitgezählt).
Bei sehr früh gesäten Beständen oder bei starkem Druck von Wurzelunkräutern treten bereits größere Unkrautpflanzen auf. Hier sollte mit einem Herbizideinsatz nicht mehr lange zugewartet werden. Mit den vorangegangenen Niederschlägen wird die nächste Unkrautwelle zügig auflaufen, wobei von einer guten Wirkung der Bodenpartner auszugehen ist.
Nach nennenswerten Regenfällen sind für eine gute Verträglichkeit 1 bis 2 wüchsige Tage für den erneuten Aufbau einer schützenden Wachsschicht vor einer Behandlung wichtig. Betroffen davon sind Produkte mit dem Wirkstoff Nicosulfuron (SL 950, Talisman, Elumis, Arigo, Kaltor, MaisTer Power, Dragster Mais Pack, etc.).
Die Basiswirkstoffe in der Maisunkrautbekämpfung sind die Wirkstoffe Tembotrione (Laudis) und Mesotrione (z.B. Callisto, Border, Baracuda, Osorna) welche blattaktiv sind und einen Großteil der Unkräuter und Unkrauthirsen erfassen. Als bodenwirksame Ergänzung können terbuthylazinfreie Produkte wie Spectrum, Stomp Aqua oder Successor 600 eingesetzt werden, um eine bessere Dauerwirkung zu erzielen. Sofern es auf den Behandlungsflächen keine Einschränkungen beim Wirkstoff Terbutylazin gibt, können alternativ auch Produkte wie Aspect Pro, Aspect Neo, Spectrum Gold oder Successor TX zur Anwendung kommen.
Es ist zu beachten, dass terbuthylazinhältige Produkte (Aspect Pro - heuer letztmalig einsetzbar, Spectrum Gold/Aspect Neo, Successor TX, etc.) nur mehr einmal in drei Jahren auf derselben Fläche eingesetzt werden dürfen.
Wurden Ungräser und Ausfallgetreide nicht im Vorfeld beseitigt, so bleibt jetzt als Möglichkeit oft nur noch der Einsatz von gräseraktiven Sulfonylharnstoffen. Sulfonylharnstoffe kommen in vielen Packs und Fertigformulierungen (z.B. Elumis Pack‘s, Kwizda Maispack, oder MaisterPower) vor. Im Grunde sind es immer die Wirkstoffe Nicosulfuron (z.B. SL 950), Rimsulfuron und Foramsulfuron (Monsoon, MaisTerPower), welche für die Gräserwirkung verantwortlich sind. Bei starker Verungrasung (z.B. Raygräser, Kleegras oder Wiesenumbrüche) ist der Einsatz vom neu am Markt erhältlichen Dragster (135 g/ha + 0,4 l/ha Vivolt) auf Grund seiner starken Gräserleistung eine neue Lösung. Dieses Produkt kann je nach Ungräserdruck zur Wirkungssteigerung mit bis zu 67,5 g/ha und 0,2 l/ha Vivolt einer geplanten gräserwirksamen Maisherbizidlösung beigemengt werden.
Der Basiswirkstoff gegen Wurzelunkräuter wie Distel oder Ackerwinde in Mais ist Dicamba. Dieser ist in vielen Maispacks entsprechend enthalten, bei stärkerem Wurzelunkrautdruck macht erfahrungsgemäß eine Aufwandmengenerhöhung von z.B. 0,4 l/ha auf 0,5 bis 0,6 l/ha zur Wirkungsabsicherung Sinn. Für eine ausreichende Wirkung, aber auch Kulturverträglichkeit sind sonnige und milde Tage und entsprechend milde Nächte mit mindesten 8 °C nach der Anwendung unbedingt erforderlich.