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Herbizide im Mais: Gesamtstrategie wichtig

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04.03.2026 | von DDipl.-Ing. Rosa Maria Ronay-Matschnig

Junger Mais verträgt keine Konkurrenz. Eine frühzeitige und wirksame Unkrautregulierung ist entscheidend, um ihm einen ungestörten Start und stabile Ertragsanlagen zu ermöglichen.

Mais_Herbizid_agrarfoto.jpg © agrarfoto.com
Entscheidend für eine erfolgreiche Maisunkrautbekämpfung ist unter anderem die gezielte Herbizidauswahl. © agrarfoto.com
Mais reagiert in der Jugendentwicklung besonders empfindlich auf Konkurrenz durch Unkräuter. In den ersten Wochen nach dem Auflaufen entscheidet sich, ob sich der Bestand zügig etabliert oder durch Konkurrenz um Wasser, Nährstoffe und Licht in seiner Entwicklung gebremst wird. Gerade bei trockenen Bedingungen oder eingeschränkter Nährstoffverfügbarkeit können sich Ertragseinbußen rasch einstellen. Eine frühzeitige und wirksame Unkrautregulierung ist daher entscheidend, um dem Mais einen ungestörten Start und stabile Ertragsanlagen zu ermöglichen.

Kühle Frühjahre oder eine verzögerte Jugendentwicklung des Maises erhöhen das Risiko später auflaufender Unkräuter. In solchen Situationen empfiehlt sich die Kombination blattaktiver Herbizide mit einem bodenwirksamen Partner. Sind die Unkräuter vollständig aufgelaufen, stehen zahlreiche Kombinationen zur Verfügung. Triketone wie Border, Bozon, Callisto oder Laudis bewähren sich gegen Unkräuter und Hirsearten. Gegen Wurzelunkräuter wie Ackerdistel oder Winde zeigen dicambahaltige Produkte, etwa Dicamba flüssig oder Mais Banvel flüssig (0,3 - 0,5 l/​ha als Mischpartner), eine gute Wirkung.

Sulfonylharnstoffe wie SL 950 oder Titus wirken zuverlässig gegen Ungräser, etwa die Einjährige Rispe. Ergänzend kommen bodenaktive Produkte wie Spectrum (1 l/​ha als Mischpartner), Stomp Aqua oder Successor 600 in Betracht. Bei Einsatz von Sulfonylharnstoffen sollte der Bestand vital und sattgrün sein sowie eine gute Wachsschicht aufweisen; Nachttemperaturen unter 6 - 8 °C erhöhen das Risiko von Verträglichkeitsproblemen. Der optimale Einsatzzeitpunkt liegt spätestens im Vierblattstadium des Maises. Produkte wie MaisTer Power wirken nahezu ausschließlich über das Blatt und enthalten Wirkstoffe aus der Gruppe der ALS-Hemmer, darunter auch Sulfonylharnstoffe. Da bereits resistente Populationen von Weißem Gänsefuß und Amaranth bekannt sind, ist konsequentes Resistenzmanagement notwendig. ALS-Hemmer werden zudem in anderen Kulturen eingesetzt; eine wiederholte Anwendung in engen Fruchtfolgen erhöht das Resistenzrisiko deutlich.

Knöterich-Arten lassen sich gut mit Adengo bekämpfen; die Wirkung kann durch prosulfuronhaltige Mischpartner wie Peak verstärkt werden. Vom Vor­auflauf bis in den frühen Nachauflauf (maximal Dreiblattstadium) bietet Adengo (0,44 l/​ha) ein breites Wirkungsspektrum über Boden und Blatt. Auch Weißer Gänsefuß wird erfasst, sollte jedoch nicht weiter als im Zwei- bis Dreiblattstadium entwickelt sein. Eine Ergänzung mit Dicamba (z.B. Mais Banvel flüssig 0,3 - 0,4 l/​ha) kann die Wirkung absichern. Lücken bestehen bei Ausfallgetreide, Quecke und starkem Klettenlabkrautdruck. Da Hühnerhirse in den vergangenen Jahren teils nicht vollständig erfasst wurde, wird zur Vermeidung von Selektion die Beimengung von 0,7 l/​ha Spectrum empfohlen.

Ehrenpreisarten aus Zwischenfruchtbeständen bereiteten in den vergangenen Jahren auf manchen Standorten Schwierigkeiten. Selektionsprobleme entstehen vor allem durch den wiederholten Einsatz von Sulfonylharnstoffen (z.B. in MaisTer Power oder Elumis-Packs). Diese erfassen Ehrenpreisarten nur bis zum Vierblattstadium sicher. Im Mais hat sich Stomp Aqua mit Pendimethalin im Vorauflauf oder frühen Nachauflauf bewährt.

Wirkstoffe unter Druck

Die Unkrautbekämpfung im Mais befindet sich im Wandel. Verschärfte Vorgaben im Grundwasserschutz und eingeschränkte Einsatzmöglichkeiten einzelner Wirkstoffe erfordern zunehmend angepasste Strategien. Besonders Terbuthylazin ist heute nur mehr begrenzt einsetzbar: In Wasserschutz- und Schongebieten sowie im Rahmen der ÖPUL-Maßnahme "Vorbeugender Grundwasserschutz - Acker" ist der Wirkstoff unzulässig. Zudem darf er auf derselben Fläche nur einmal innerhalb von drei Jahren angewendet werden. Ein weiteres flufenacet-haltiges Produkt ist das Maisherbizid Aspect Pro, das im Frühjahr 2026 letztmalig (Aufbrauchfrist bis 10. Dezember 2026) angewendet werden darf.

Erfolgreiche Maisunkrautbekämpfung basiert heute nicht mehr auf einem einzelnen Wirkstoff, sondern auf einer standortangepassten Gesamtstrategie. Entscheidend ist das abgestimmte Zusammenspiel aus gezielter Herbizidauswahl, boden- und blattaktiven Komponenten, mechanischen Maßnahmen sowie konsequentem Resistenzmanagement. Ebenso wichtig ist der richtige Einsatzzeitpunkt, damit der Mais in seiner sensiblen Jugendphase konkurrenzfrei aufwachsen kann und Ertragspotenziale bestmöglich ausgeschöpft werden.

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Entscheidend für eine erfolgreiche Maisunkrautbekämpfung ist unter anderem die gezielte Herbizidauswahl. © agrarfoto.com