Grundfutter: Laboranalysen im Herbst nutzen
Aufgrund der außergewöhnlichen Witterungsverhältnisse gibt es auch heuer sehr unterschiedliche Futterqualitäten. Deshalb bietet die Fütterungsberatung der Landwirtschaftskammer Kärnten wieder eine Aktion für Grundfutteranalysen, inklusive fachgerechter Probenziehung und Auswertung der Ergebnisse, an. Untersucht werden können sämtliche Futterkonserven von Grünland- und Ackerfutterflächen auf Nährstoff- und Mineralstoffgehalt sowie Gärqualität oder Pilzbelastung. Die Ergebnisse bringen doppelten Nutzen, da sie Problembereiche in der Bewirtschaftung und Konservierung aufzeigen und wertvolle Daten zur Futterbeurteilung und gezielten Ergänzung der Ration liefern.
Die Kosten der Laboranalysen werden zu mindestens 50% von der Landwirtschaftskammer getragen. Voraussetzungen dafür sind die Verwendung des speziellen Probenbegleitscheines der LK Kärnten und die Absprache mit dem/der zuständigen LK-Berater:in. Die gesammelten Laborwerte ermöglichen am Jahresende eine Auswertung der Grundfutterqualität in Kärnten. Zur besseren Planung der Probenziehung auf den Betrieben ist eine Anmeldung der Analysewünsche bei Ursula Zini (Tel.-Nr.: 0463/5850-1501) erforderlich.
Die Kosten der Laboranalysen werden zu mindestens 50% von der Landwirtschaftskammer getragen. Voraussetzungen dafür sind die Verwendung des speziellen Probenbegleitscheines der LK Kärnten und die Absprache mit dem/der zuständigen LK-Berater:in. Die gesammelten Laborwerte ermöglichen am Jahresende eine Auswertung der Grundfutterqualität in Kärnten. Zur besseren Planung der Probenziehung auf den Betrieben ist eine Anmeldung der Analysewünsche bei Ursula Zini (Tel.-Nr.: 0463/5850-1501) erforderlich.
Kostenbeiträge für Proben
Aufgrund der Regelung der Kostenbeiträge für LK-Beratungen vor Ort wird heuer für die Anfahrt zur Probenziehung ein Pauschalbetrag von 38 Euro eingehoben. Die Proben werden dabei fachgerecht gezogen, im Falle von Gärfutter erfolgt dies mit einem Probenbohrer inklusive Vakuumverpackung. Die gekennzeichneten Probensäcke werden dann mit den ausgefüllten Untersuchungsaufträgen an das Futterlabor Rosenau gesandt. Die Befundübermittlung erfolgt wunschgemäß per Post oder E-Mail direkt an den Betrieb.
Versorgung mit Mineralien
Mengen- und Spurenelemente haben im Stoffwechsel der Tiere wichtige Funktionen. Trotz eines bedarfsgerechten Angebots über das Futter können Mängel in der Aufnahme und Verwertung entstehen. Durch Antagonismus gibt es negative Wechselwirkungen in der Verfügbarkeit einzelner Elemente. Daraus resultierende Fehlversorgungen können sich in abnormalem Verhalten, wie etwa Lecksucht, Holzbeißen, Harntrinken, zeigen. Bei länger andauernden Versorgungsproblemen sind auch Veränderungen im Haarkleid, wie struppiges Fell oder Pigmentverluste, zu beobachten. Eine Haaranalyse kann zur Erkennung unzureichender Versorgung mit Mengen- und Spurenelementen genutzt werden.
Analog der Grundfutteranalysen-Aktion können auch Rinderhaare im Futterlabor Rosenau unter ähnlichen Bedingungen beprobt werden.
Analog der Grundfutteranalysen-Aktion können auch Rinderhaare im Futterlabor Rosenau unter ähnlichen Bedingungen beprobt werden.
Rinderhaare einsenden
Für Haarproben werden aus dem gereinigten Schulterbereich rund 15 g (Hühnerei-Volumen) bevorzugt dunkle Haare mittels Schergeräts abgeschnitten und gemeinsam mit dem Probenbegleitschein in das Futterlabor gesandt. Eine Beprobung in der Zeit des Haarwechsels ist zu vermeiden, da abgestorbene Haare abweichende Gehalte aufweisen. Bei Einzeltierproben ist auf eine genaue Zuordnung mittels Namens oder Ohrmarkennummern zu achten.