Getreidemärkte unter Druck, Ölsaaten weiter gefragt
Durch die Niederschläge im Mai und bis dato konnte die Situation bei Getreide etwas entschärft werden und auch die Herbsterntekulturen wie Mais und Soja haben derzeit gute Wachstumsbedingungen.
Auf den nationalen und internationalen Märkten gibt es derzeit Bewegung. Das Wettergeschehen beeinflusst derzeit auch die Preise an den Börsen
Auf den nationalen und internationalen Märkten gibt es derzeit Bewegung. Das Wettergeschehen beeinflusst derzeit auch die Preise an den Börsen
Getreide
Üppig gefüllte Weizenläger drücken auf die Notierungen in Paris und internationale Düngerpreise rudern zum Vormonat zurück. Weizen an der Pariser Börse kostet aktuell – aus Sicht des meistgehandelten September- Kontraktes – 200,75 Euro/t (Schlusskurs 12. Juni) und liegt damit unter der Notierung Ende Mai von 210,25 Euro/ t (September-Kontrakt, Schlusskurs 28. Mai).
Die internationalen Weizennotierungen sind durch die baldige Weizenernte 2026/ 2027 auf der Nordhalbkugel, die hohen Lagervorräte aus der aktuellen Saison 2025/ 2026 und eine eher schwächelnde Nachfrage unter
Druck. Am regionalen Weizenmarkt notierte Qualitätsweizen, der alten Ernte 2025, mangels Geschäftstätigkeit zuletzt am 13. Mai 2026 mit 195 Euro/ t.
Am regionalen Getreidemarkt notierte Futtergerste der neuen Ernte 2026 mit 163 Euro/ t und liegt damit unter dem Niveau von 173 Euro/ t am 3. Juni siehe dazu Auszug aus dem Kursblatt der Börse für landwirtschaftliche Produkte in Wien (10. Juni 2026). Heuer wird im Frühdruschgebiet mit einem früheren Erntestart für Wintergerste in der zweiten Junihälfte gerechnet.
Die internationalen Weizennotierungen sind durch die baldige Weizenernte 2026/ 2027 auf der Nordhalbkugel, die hohen Lagervorräte aus der aktuellen Saison 2025/ 2026 und eine eher schwächelnde Nachfrage unter
Druck. Am regionalen Weizenmarkt notierte Qualitätsweizen, der alten Ernte 2025, mangels Geschäftstätigkeit zuletzt am 13. Mai 2026 mit 195 Euro/ t.
Am regionalen Getreidemarkt notierte Futtergerste der neuen Ernte 2026 mit 163 Euro/ t und liegt damit unter dem Niveau von 173 Euro/ t am 3. Juni siehe dazu Auszug aus dem Kursblatt der Börse für landwirtschaftliche Produkte in Wien (10. Juni 2026). Heuer wird im Frühdruschgebiet mit einem früheren Erntestart für Wintergerste in der zweiten Junihälfte gerechnet.
Mais
Der Pariser Maispreis notiert aktuell bei 212,75 Euro/ t (Schlusskurs 12. Juni, August-Kontrakt) unter der Notierung Ende Mai von 227,00 Euro/ t (August-Kontrakt, Schlusskurs 28. Mai 2026).
Die Kontraktaussichten in Kärnten liegen für Nassmais (Basis 25 %) bei 160 Euro/ t brutto.
An der Wiener Börse notiert Futtermais mit 205,00 Euro/ t (Schlusskurs 3. Juni) um einen Euro geringer als die Notierung Ende Mai.
Die Kontraktaussichten in Kärnten liegen für Nassmais (Basis 25 %) bei 160 Euro/ t brutto.
An der Wiener Börse notiert Futtermais mit 205,00 Euro/ t (Schlusskurs 3. Juni) um einen Euro geringer als die Notierung Ende Mai.
Ölsaaten
Ölsaaten profitieren international spürbar vom gestiegenen Ölpreis sowie von den im Frühjahr ankündigten US-Rekordquoten zur Beimischung alternativer Kraftstoffe bei der Benzin- und Dieselherstellung.
Für Sojabohnen werden vom Agrarhandel in Kärnten für die kommende Ernte Preise von rund 425 Euro/ t brutto geboten.
Für Sojabohnen werden vom Agrarhandel in Kärnten für die kommende Ernte Preise von rund 425 Euro/ t brutto geboten.
Düngermarkt
Der internationale Düngerpreis für Harnstoff (Urea) an der Börse Chicago ist vom Preispeak seit Beginn des Irankrieges am 15. April 2026 mit 722 USD/ t deutlich rückläufig auf aktuell 416,50 USD/ t (4. Juni). Dennoch ist das aktuelle Preisniveau über dem Niveau vor Ausbruch des Iran-Konfliktes (465,50 USD/ t, 27. Februar).
In der aktuellen Situation kann von Seiten der Beratung keine klare Kaufempfehlung abgeleitet werden. Sehr wohl sollte der Düngereinkauf im Sinne der Risikoteilung, etwa 10 bis 15 % des Bedarfs, überlegt werden. Im Herbst wird der den Düngereinkauf vermutlich besser kalkulierbar sein.
In der aktuellen Situation kann von Seiten der Beratung keine klare Kaufempfehlung abgeleitet werden. Sehr wohl sollte der Düngereinkauf im Sinne der Risikoteilung, etwa 10 bis 15 % des Bedarfs, überlegt werden. Im Herbst wird der den Düngereinkauf vermutlich besser kalkulierbar sein.