EU-Hülsenfruchtanbau geht leicht zurück
Die Erzeugung von Hülsenfrüchten in der EU zur Ernte 2026 soll nach einer Schätzung der EU-Kommission mit rund 7 Millionen Tonnen rund 1% kleiner ausfallen als im Vorjahr. Damit bleibe die Ernte aber überdurchschnittlich, kommentierte die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (Ufop) laut MBI jetzt die aktuelle Prognose. Danach sollen Futtererbsen den stärksten Rückgang verzeichnen. Das Minus sei vorrangig auf eine leichte Reduzierung der Anbaufläche zurückzuführen, zitiert die Ufop eine Einschätzung der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (Ami). Demnach sollen die Erträge bislang im Mittel knapp über Vorjahresniveau taxiert werden.
Laut der aktuellen Prognose der EU-Kommission dürften vor allem weniger Futtererbsen (2,3 Mio t) gedroschen werden als im Vorjahr. Auch die Ernte von Ackerbohnen soll mit 1,4 Mio t rund 3% kleiner ausfallen.
Mit 2,8 Mio t und einem Anteil von 40% an der gesamten Leguminosenernte soll die Sojabohne die wichtigste Hülsenfrucht in der EU bleiben. Die EU-Kommission schätzt die diesjährige Sojaernte aufgrund einer ausgeweiteten Anbaufläche 2% größer ein als im Vorjahr. Die Erzeugung von Süßlupinen soll demnach mit 486.000 t nicht nur das Vorjahresergebnis von 417.000 t übertreffen, sondern auch einen neuen Rekord erreichen.
Aus Sicht der Ufop ist die aktuelle Ernteschätzung der EU-Kommission ein Beleg dafür, dass der Anbau von Hülsenfrüchten politisch weiter unterstützt und nachhaltig gefördert werden muss. Denn auch Hülsenfrüchte hätten sich bei der betriebsindividuellen Anbauplanung gegen andere Marktfrüchte durchzusetzen, begründet die Förderunion ihre Forderung. Daher müsse am Ende neben dem pflanzenbaulichen Ertrag auch ein ausreichender ökonomischer Ertrag erzielt werden.
Die Förderunion begrüßt daher die Ankündigung der EU-Kommission, bis zum Sommer einen EU-Proteinplan zu veröffentlichen, der zum Ziel hat, die Importabhängigkeit der EU im Bereich Protein zu verringern. Im Fokus sollen dabei pflanzliche Quellen wie Eiweißpflanzen oder Ölsaaten stehen. Wichtige Impulse könne auch die Erweiterung der Verordnung über eine Gemeinsamen Marktordnung (GMO) um den Sektor Eiweißpflanzen liefern, so dass Erzeugerorganisationen in diesem Sektor von den Mitgliedstaaten anerkannt und Operationelle Programme (OP) umgesetzt werden müssen, meint die Ufop. Für wichtig hält der Verband in diesem Zusammenhang auch die Einführung von Marketing- bzw. Qualitätsstandards bei der Vermarktung von Eiweißpflanzen, um mehr Preistransparenz für die Erzeuger zu schaffen.
Laut der aktuellen Prognose der EU-Kommission dürften vor allem weniger Futtererbsen (2,3 Mio t) gedroschen werden als im Vorjahr. Auch die Ernte von Ackerbohnen soll mit 1,4 Mio t rund 3% kleiner ausfallen.
Mit 2,8 Mio t und einem Anteil von 40% an der gesamten Leguminosenernte soll die Sojabohne die wichtigste Hülsenfrucht in der EU bleiben. Die EU-Kommission schätzt die diesjährige Sojaernte aufgrund einer ausgeweiteten Anbaufläche 2% größer ein als im Vorjahr. Die Erzeugung von Süßlupinen soll demnach mit 486.000 t nicht nur das Vorjahresergebnis von 417.000 t übertreffen, sondern auch einen neuen Rekord erreichen.
Aus Sicht der Ufop ist die aktuelle Ernteschätzung der EU-Kommission ein Beleg dafür, dass der Anbau von Hülsenfrüchten politisch weiter unterstützt und nachhaltig gefördert werden muss. Denn auch Hülsenfrüchte hätten sich bei der betriebsindividuellen Anbauplanung gegen andere Marktfrüchte durchzusetzen, begründet die Förderunion ihre Forderung. Daher müsse am Ende neben dem pflanzenbaulichen Ertrag auch ein ausreichender ökonomischer Ertrag erzielt werden.
Die Förderunion begrüßt daher die Ankündigung der EU-Kommission, bis zum Sommer einen EU-Proteinplan zu veröffentlichen, der zum Ziel hat, die Importabhängigkeit der EU im Bereich Protein zu verringern. Im Fokus sollen dabei pflanzliche Quellen wie Eiweißpflanzen oder Ölsaaten stehen. Wichtige Impulse könne auch die Erweiterung der Verordnung über eine Gemeinsamen Marktordnung (GMO) um den Sektor Eiweißpflanzen liefern, so dass Erzeugerorganisationen in diesem Sektor von den Mitgliedstaaten anerkannt und Operationelle Programme (OP) umgesetzt werden müssen, meint die Ufop. Für wichtig hält der Verband in diesem Zusammenhang auch die Einführung von Marketing- bzw. Qualitätsstandards bei der Vermarktung von Eiweißpflanzen, um mehr Preistransparenz für die Erzeuger zu schaffen.