Die Erleuchtung für den Traktor
Was sind LED-Leuchtdioden?
Leuchtdioden sind Halbleiterverbindungen, die den elektrischen Strom direkt in Licht umwandeln. Sie emittieren farbiges Licht und leuchten je nach verwendetem Materialsystem in Rot, Orange, Gelb, Grün oder Blau. Weißes Licht entsteht, wenn blaues Diodenlicht auf eine Leuchtstoffschicht trifft, die das blaue Licht in weißes Licht umwandelt.
Die Wirtschaftlichkeit von LEDs ist in den vergangenen Jahren sehr gestiegen, und es werden in Abhängigkeit von der jeweiligen Farbe 150 lm/W und mehr erreicht.
Die Wirtschaftlichkeit von LEDs ist in den vergangenen Jahren sehr gestiegen, und es werden in Abhängigkeit von der jeweiligen Farbe 150 lm/W und mehr erreicht.
Einbau und Montage von LED-Scheinwerfern
Bei der Montage ist die Polung zu beachten, die Scheinwerfer haben einen Plus- und einen Minuspol. Wenn diese falsch angeschlossen werden, dann funktioniert der Scheinwerfer nicht oder kann im schlimmsten Fall beschädigt werden. Der Leitungsquerschnitt zum Arbeitsscheinwerfer sollte geprüft werden. Wenn ein Arbeitsscheinwerfer bereits verbaut war und die Zuleitung vorhanden ist, dann gilt folgende Regel: Ist die Leistungsaufnahme des neuen Scheinwerfers geringer als beim vorhandenen, dann kann die Zuleitung bedenkenlos verwendet werden. Die Verkabelung von herkömmlichen Halogenscheinwerfern mit Glühlampen ist vom Leitungsquerschnitt größer ausgelegt. Die Leistungsaufnahme ist auf dem Datenblatt des Schweinwerfers ersichtlich. Wenn ein bestehender Arbeitsscheinwerfer demontiert wird, kann im Zweifelsfall die Glühlampe ausgebaut werden, und die Watt können an der Lampe abgelesen werden.
Tab. 1: Die wesentlichen Vorteile der LED-Technik im Überblick
| Höhere Helligkeit | mehr Lumen bei geringerem Stromverbrauch als Halogen- oder Xenon-Lampen |
| Energieeffizient | entlastet die Lichtmaschine – bei älteren Traktoren wichtig |
| Weniger Wärmeentwicklung | kein Überhitzen, längere Lebensdauer |
| Robust und wetterfest | meist IP67/ 68 – ideal gegen Schmutz, Staub, Wasser |
Entlastung der Leitungen und der Lichtmaschine
An manchen Traktoren ist die Arbeitsbeleuchtung so schwach, dass nur Teile des gewünschten Sichtbereiches ausgeleuchtet werden. In solchen Fällen sollte man Arbeitsscheinwerfer aufbauen, die wesentlich mehr Lichtleistung und eine bessere Lichtverteilung aufweisen.
Bei zwei klassischen Arbeitsscheinwerfern mit H3- oder H9-Lampen werden mehr als 120 Watt aus dem Bordnetz zusätzlich zu allen anderen eingeschalteten elektrischen Verbrauchern entnommen. Werden jedoch zwei vergleichbare LED-Arbeitsscheinwerfer verwendet, so benötigen diese nur knapp ein Drittel dieser Leistung.
In der Abbildung 1 ist die unterschiedliche Lichtfarbe der Scheinwerfer deutlich zu erkennen, Pfeil 1 zeigt auf einen Scheinwerfer mit H7-Lampe ohne LED-Technik. Pfeil 2 zeigt auf den LED-Scheinwerfer mit deutlich hellerem Licht und tageslichtähnlicher Ausleuchtung.
Beim Kauf einer LED-Beleuchtung sind einige Begriffe zu beachten, in der Tabelle 2 sind die wichtigsten technischen Daten erläutert.
Bei zwei klassischen Arbeitsscheinwerfern mit H3- oder H9-Lampen werden mehr als 120 Watt aus dem Bordnetz zusätzlich zu allen anderen eingeschalteten elektrischen Verbrauchern entnommen. Werden jedoch zwei vergleichbare LED-Arbeitsscheinwerfer verwendet, so benötigen diese nur knapp ein Drittel dieser Leistung.
In der Abbildung 1 ist die unterschiedliche Lichtfarbe der Scheinwerfer deutlich zu erkennen, Pfeil 1 zeigt auf einen Scheinwerfer mit H7-Lampe ohne LED-Technik. Pfeil 2 zeigt auf den LED-Scheinwerfer mit deutlich hellerem Licht und tageslichtähnlicher Ausleuchtung.
Beim Kauf einer LED-Beleuchtung sind einige Begriffe zu beachten, in der Tabelle 2 sind die wichtigsten technischen Daten erläutert.
Tab. 2: Beispiel für die Bezeichnung eines LED-Scheinwerfers
| Bezeichnung | Technische Daten | Erklärung |
| Leistung | 60 Watt | elektrische Leistungsaufnahme des Scheinwerfers |
| Spannung | 10 bis 32 Volt | Spannungsbereich, in dem der Scheinwerfer funktioniert (für 12 und 24 Volt Bordnetz geeignet) |
| Abstrahlwinkel | 60 Grad | Lichtabstrahlwinkel (je größer der Wert, desto breiter ist die Ausleuchtung bzw. der Lichtkegel |
| Anzahl der Lumen | 5400 | Einheit für den Lichtstrom (je höher, desto besser die Ausleuchtung) |
| Lichtfarbe | Kaltweiß | Farbe des ausgestrahlten Lichts |
| Lichttemperatur | 6000 Kelvin | ist ein Maß für die Lichtfarbe von Leuchtmitteln (Mittagssonne 5800 K) |
| Anschluss | Deutsch DT 2-Pin Stecker | Steckverbindung am Anschlusskabel |
| IP-Schutzklasse | IP 68 | Schutz vor Wasser und Feuchtigkeit |
| Radioentstört | CISPR Klasse 4 | für die Funktion der elektrischen Ausrüstung wichtig, damit keine Störsignale gesendet werden. Klasse 4 ist Mindestvoraussetzung |
| Kabellänge | 30 cm | Länge der Anschlussleitung |
Zusammenfassung
Der LED-Scheinwerfer sollte so gewählt werden, dass er einen ausreichenden Schutz vor Feuchtigkeit aufweist (mindestens IP 68 oder IPX4) und eine ausreichende Funkentstörung besitzt (mindestens Klasse CISPR 4). Hersteller bieten Online-Simulationsprogramme an, mit denen die Ausleuchtung der Schweinwerfer dargestellt werden kann, dadurch wird der passende Scheinwerfer rasch gefunden. Preislich sollte nicht zu den billigsten Produkten gegriffen werden, da namhafte Hersteller mehr Know-how in Forschung und Entwicklung investieren und dadurch das Leuchtmittel langlebiger ist.