Biomarktbericht 1. Quartal
Bio-Rinder
Aufgrund der weiterhin sehr dynamischen Marktlage ist derzeit keine Auskunft zum Biofleischrinderpreis möglich. Preisauskünfte erhalten Sie direkt bei den Aufkäufern, bspw. bei der BVG Kärntner Fleisch telefonisch unter 04212/55919.
Bio-Milch
Bio - Marktbericht Kärntnermilch
Das erste Quartal 2026 war für den Bio-Milchmarkt von einer angespannten Internationalen Marktsituation geprägt. Insbesondere die Entwicklungen auf dem konventionellen Milchmarkt sowie die weiterhin hohe Wettbewerbsintensität im Lebensmitteleinzelhandel beeinflussten auch die Preisgestaltung im Bio-Segment. Mit 1. Jänner 2026 wurde der Grundpreis für Bio-Wiesenmilch um 3,4 Cent pro Kilogramm angepasst. Diese Maßnahme war notwendig, um auf die anhaltenden Preisrückgänge auf dem internationalen Milchmarkt zu reagieren und die Vermarktung der Bio-Produkte weiterhin sicherzustellen. Im Februar 2026 blieb der Bio-Wiesenmilchpreis unverändert. Diese Stabilisierung ermöglichte eine kurzfristige Planbarkeit für die bäuerlichen Betriebe und spiegelte eine vorübergehend ruhigere Marktentwicklung wider.
Mit 1. März 2026 erfolgte eine weitere Anpassung des Grundpreises um 3,0 Cent/kg nach unten. Gleichzeitig wurde jedoch der Bio-Wiesenmilchzuschlag von bisher 8,893 Cent auf 10,393 Cent/kg erhöht. Die Anhebung des Zuschlags um 1,5 Cent stellt ein klares Bekenntnis der Kärntnermilch zur besonderen Qualität der Bio-Wiesenmilch dar und honoriert die hohen Anforderungen an Weidehaltung, Fütterung und nachhaltige Bewirtschaftung. Auch der Tierwohlzuschlag bleibt weiterhin unverändert bestehen und unterstreicht die Bedeutung hoher Tierwohlstandards innerhalb der Bio-Wiesenmilchproduktion.
Mit dieser Kombination aus Marktanpassung beim Grundpreis und gleichzeitiger Stärkung der Qualitätszuschläge verfolgt die Kärntnermilch weiterhin das Ziel, eine möglichst stabile und faire Entlohnung für die Bio-Milchlieferanten sicherzustellen.
Die internationalen Milchmärkte bleiben auch zu Beginn des Jahres von hoher Unsicherheit geprägt. Besonders im konventionellen Bereich sind deutliche Preisrückgänge zu beobachten. Eine zu große Preisdifferenz zwischen Bio- und konventionellen Produkten beeinflusst das Konsumverhalten. Aktuell merken wir auch, dass bei gewissen Bio- Produktgruppen ein Rückgang stattfindet. Umso wichtiger ist es, den Mehrwert von Bio-Wiesenmilch - regionale Herkunft, hohe Tierwohlstandards und nachhaltige Produktionsweise - weiterhin klar zu kommunizieren.
Bio - Marktbericht Berglandmilch
Die Absätze von Biomilchprodukten im heimischen Lebensmittelhandel waren in den ersten Monaten des Jahres 2026 rückläufig. Die Preisabsenkungen im konventionellen Bereich lassen die KonsumentInnen wieder verstärkt zu Preiseinstiegsprodukten greifen. Im, für Österreich so wichtigen Exportland Deutschland sind Biomilchprodukte aber weiterhin gut nachgefragt. Auch wenn die neuen, verpflichtenden Weidevorgaben in Deutschland noch zu keinem Biomilch-Mengenrückgang geführt haben und der Markt mit deutscher Biomilch gut versorgt bleibt. Die angelieferten Bio-Rohmilchmengen steigen weiterhin stark. Wie im konventionellen Bereich beträgt das Mengenwachstum zwischen +6% und +10% gegenüber 2025. Im zweiten Quartal 2026 ist aber dennoch von steigenden Biomilchzuschlägen auszugehen. Die Biomilchauszahlungspreise der Berglandmilch betragen im März 2026 bis zu brutto 66,83 Cent/kg Bio-Rohmilch. Die mit Abstand meiste Biomilchmenge wird in Sonderprojekten veredelt. Hier liegt der Auszahlungspreis bei netto 54,84 Cent/kg, für Bio-Heumilch beträgt der Auszahlungspreis netto 59,14 Cent/kg.
Bei Fragen zur Biorinderhaltung wenden Sie sich an das Biozentrum Kärnten unter der Tel.-Nr.: 0463/5850 5412 oder 5418.
Das erste Quartal 2026 war für den Bio-Milchmarkt von einer angespannten Internationalen Marktsituation geprägt. Insbesondere die Entwicklungen auf dem konventionellen Milchmarkt sowie die weiterhin hohe Wettbewerbsintensität im Lebensmitteleinzelhandel beeinflussten auch die Preisgestaltung im Bio-Segment. Mit 1. Jänner 2026 wurde der Grundpreis für Bio-Wiesenmilch um 3,4 Cent pro Kilogramm angepasst. Diese Maßnahme war notwendig, um auf die anhaltenden Preisrückgänge auf dem internationalen Milchmarkt zu reagieren und die Vermarktung der Bio-Produkte weiterhin sicherzustellen. Im Februar 2026 blieb der Bio-Wiesenmilchpreis unverändert. Diese Stabilisierung ermöglichte eine kurzfristige Planbarkeit für die bäuerlichen Betriebe und spiegelte eine vorübergehend ruhigere Marktentwicklung wider.
Mit 1. März 2026 erfolgte eine weitere Anpassung des Grundpreises um 3,0 Cent/kg nach unten. Gleichzeitig wurde jedoch der Bio-Wiesenmilchzuschlag von bisher 8,893 Cent auf 10,393 Cent/kg erhöht. Die Anhebung des Zuschlags um 1,5 Cent stellt ein klares Bekenntnis der Kärntnermilch zur besonderen Qualität der Bio-Wiesenmilch dar und honoriert die hohen Anforderungen an Weidehaltung, Fütterung und nachhaltige Bewirtschaftung. Auch der Tierwohlzuschlag bleibt weiterhin unverändert bestehen und unterstreicht die Bedeutung hoher Tierwohlstandards innerhalb der Bio-Wiesenmilchproduktion.
Mit dieser Kombination aus Marktanpassung beim Grundpreis und gleichzeitiger Stärkung der Qualitätszuschläge verfolgt die Kärntnermilch weiterhin das Ziel, eine möglichst stabile und faire Entlohnung für die Bio-Milchlieferanten sicherzustellen.
Die internationalen Milchmärkte bleiben auch zu Beginn des Jahres von hoher Unsicherheit geprägt. Besonders im konventionellen Bereich sind deutliche Preisrückgänge zu beobachten. Eine zu große Preisdifferenz zwischen Bio- und konventionellen Produkten beeinflusst das Konsumverhalten. Aktuell merken wir auch, dass bei gewissen Bio- Produktgruppen ein Rückgang stattfindet. Umso wichtiger ist es, den Mehrwert von Bio-Wiesenmilch - regionale Herkunft, hohe Tierwohlstandards und nachhaltige Produktionsweise - weiterhin klar zu kommunizieren.
Bio - Marktbericht Berglandmilch
Die Absätze von Biomilchprodukten im heimischen Lebensmittelhandel waren in den ersten Monaten des Jahres 2026 rückläufig. Die Preisabsenkungen im konventionellen Bereich lassen die KonsumentInnen wieder verstärkt zu Preiseinstiegsprodukten greifen. Im, für Österreich so wichtigen Exportland Deutschland sind Biomilchprodukte aber weiterhin gut nachgefragt. Auch wenn die neuen, verpflichtenden Weidevorgaben in Deutschland noch zu keinem Biomilch-Mengenrückgang geführt haben und der Markt mit deutscher Biomilch gut versorgt bleibt. Die angelieferten Bio-Rohmilchmengen steigen weiterhin stark. Wie im konventionellen Bereich beträgt das Mengenwachstum zwischen +6% und +10% gegenüber 2025. Im zweiten Quartal 2026 ist aber dennoch von steigenden Biomilchzuschlägen auszugehen. Die Biomilchauszahlungspreise der Berglandmilch betragen im März 2026 bis zu brutto 66,83 Cent/kg Bio-Rohmilch. Die mit Abstand meiste Biomilchmenge wird in Sonderprojekten veredelt. Hier liegt der Auszahlungspreis bei netto 54,84 Cent/kg, für Bio-Heumilch beträgt der Auszahlungspreis netto 59,14 Cent/kg.
Bei Fragen zur Biorinderhaltung wenden Sie sich an das Biozentrum Kärnten unter der Tel.-Nr.: 0463/5850 5412 oder 5418.
Bio-Lämmermarkt
Aktuell gibt es bei den Bio-Lämmern über die Ja! Natürlich Vermarktungsschiene (REWE) eine gute Nachfrage, der Auszahlungspreis liegt aktuell bei 8,41 Euro/kg SG netto. Die Gewichtsunter- und Obergrenzen liegen bei 15 - 25 kg SG kalt, Alter max. 6 Monate. Lieferbetriebe werden gesucht.
WICHTIG: Auf zeitgerechte Anmeldung beim SZZV Kärnten unter der Tel.-Nr.: 0463/5850 1531 ist zu achten.
WICHTIG: Auf zeitgerechte Anmeldung beim SZZV Kärnten unter der Tel.-Nr.: 0463/5850 1531 ist zu achten.
Bio-Schweinemarkt
Die Entwicklung am Bioschweinemarkt bleibt weiterhin erfreulich stabil und zeigt eine anhaltend positive Dynamik. Die Nachfrage nach Bioschweinefleisch bewegt sich nach wie vor auf einem hohen Niveau, und auch die Absatzlage gestaltet sich durchgehend zufriedenstellend. Allerdings kann das verfügbare Angebot an Bioschweinefleisch den bestehenden Bedarf noch immer nicht vollständig decken. Gleichzeitig besteht weiterhin ein strukturelles Ungleichgewicht: Dies zeigt sich im Bereich der Ferkelerzeugung, wo es an ausreichenden Kapazitäten mangelt. Um die Versorgung nachhaltig zu sichern und weiteres Wachstum zu ermöglichen, werden dringend neue Betriebe gesucht - sowohl in der Schweinemast als auch insbesondere in der Ferkelproduktion.
Interessierte Landwirtinnen und Landwirte, die in die Bioschweinehaltung einsteigen möchten oder Fragen zu Produktionsmöglichkeiten und Vermarktung haben, können sich für Auskünfte sowie für Vermittlungsanfragen an das Biozentrum Kärnten wenden. Tel.-Nr.: 0463/5850-5416.
Interessierte Landwirtinnen und Landwirte, die in die Bioschweinehaltung einsteigen möchten oder Fragen zu Produktionsmöglichkeiten und Vermarktung haben, können sich für Auskünfte sowie für Vermittlungsanfragen an das Biozentrum Kärnten wenden. Tel.-Nr.: 0463/5850-5416.
Bio-Direktvermarktung
Bio-Gemüsepreise
Spinat kg 28,80
Kartoffel kg 1,99 - 2,50
Weißkraut kg 4,20
Zwiebel rot kg 4,10
Zwiebel gelb kg 3,30
Kräuterseitling kg 30,00
Austernpilz kg 30,00
Rucola kg 36,50
Vogerlsalat kg 38,00
Portulak kg 35,00
Rote Rüben kg 3,80
Karotten kg 3,15
Sellerie kg 4,50
Pastinaken kg 4,95
Kren kg 17,30
Bei Fragen zur Biodirektvermarktung wenden Sie sich an das Biozentrum Kärnten: Tel.-Nr.: 0463/5850 5417.
Spinat kg 28,80
Kartoffel kg 1,99 - 2,50
Weißkraut kg 4,20
Zwiebel rot kg 4,10
Zwiebel gelb kg 3,30
Kräuterseitling kg 30,00
Austernpilz kg 30,00
Rucola kg 36,50
Vogerlsalat kg 38,00
Portulak kg 35,00
Rote Rüben kg 3,80
Karotten kg 3,15
Sellerie kg 4,50
Pastinaken kg 4,95
Kren kg 17,30
Bei Fragen zur Biodirektvermarktung wenden Sie sich an das Biozentrum Kärnten: Tel.-Nr.: 0463/5850 5417.