Bewegung bei Herkunftstransparenz in der Gastronomie
Landwirtschaftskammer und Wirtschaftskammer haben im Frühjahr ein gemeinsames Projekt initiiert, um fachliche Grundlagen einer einfachen, praxistauglichen, transparenten und flächendeckenden Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie zu erarbeiten. Am Freitag letzter Woche hat nun die Bundesregierung ihre Pläne für eine künftige Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln vorgestellt. Vorgesehen ist eine schrittweise Umsetzung für Fleisch, Milch und Eier nach dem Modell „AT – EU – Non-EU“.
LKÖ-Präsident Josef Moosbrugger zeigt sich angesichts der Regierungspläne optimistisch: „Zuvor wurde immer nur öffentlich thematisiert, was nicht geht, aber nie im Detail untersucht, wie ein System konkret funktionieren könnte. Das soll sich nun ändern.“ Moosbrugger betont, dass alles, was mehr Herkunftstransparenz auf Speisekarten und Tellern bringt, von der LK befürwortet werde: „Ziel ist ein einfaches, automatisiertes System, das für die Gastronomie praktikabel und unbürokratisch ist, aber unzweifelhaft Auskunft gibt, woher die tierischen Primärzutaten Milch, Fleisch und Eier kommen.“
LKÖ-Präsident Josef Moosbrugger zeigt sich angesichts der Regierungspläne optimistisch: „Zuvor wurde immer nur öffentlich thematisiert, was nicht geht, aber nie im Detail untersucht, wie ein System konkret funktionieren könnte. Das soll sich nun ändern.“ Moosbrugger betont, dass alles, was mehr Herkunftstransparenz auf Speisekarten und Tellern bringt, von der LK befürwortet werde: „Ziel ist ein einfaches, automatisiertes System, das für die Gastronomie praktikabel und unbürokratisch ist, aber unzweifelhaft Auskunft gibt, woher die tierischen Primärzutaten Milch, Fleisch und Eier kommen.“
Klarheit für Verbraucher
„Unser Ziel als Landwirtschaft ist klar: Wir wollen mehr Transparenz auf den Tellern und den Verbraucherinnen und Verbrauchern ein rot-weiß-rotes Konsumbekenntnis ermöglichen. Unzählige Wirtschaftsbereiche, allen voran Tourismus und Gastronomie, profitieren von den vielfältigen bäuerlichen Leistungen – vom Bodensee bis zum Neusiedlersee. Das muss auch umgekehrt der Fall sein“, hebt der LKÖ-Präsident hervor. Er ist sich aber bewusst, dass der Schritt zu einer Herkunftskennzeichnung auf breiter Ebene nicht von heute auf morgen passieren kann, viel Detailarbeit erfordert und für alle Beteiligten praktikabel umsetzbar sein muss. „Durchgängige Transparenz wird nur funktionieren, wenn sie auch durchgängige Akzeptanz findet. Alles andere wäre zum Scheitern verurteilt. Wir befürworten daher ein Stufensystem und stehen gerne mit unserem Know-how zur Verfügung“, verweist Moosbrugger auf das LK-Projekt ‚Gut zu wissen’ (siehe auch nebenstehender Artikel, Anm. der Red.), das eine vielfach bewährte Basis für die bereits verpflichtende Herkunftskennzeichnung in der Gemeinschaftsverpflegung darstellt. „Wir haben hier erhebliche Vorarbeit geleistet und sind auch für Weiterentwicklungen gut gerüstet“, erklärt Moosbrugger.
Kärntens LK-Präsident Siegfried Huber begrüßt die jüngsten Entwicklungen ebenfalls: „Transparenz schafft Vertrauen und stärkt die heimische Landwirtschaft. Mit dem Beschluss zur Etablierung eines Stufensystems zur Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie ist die erste Etappe geschafft. Für mich steht fest, dass am Ende auch in der Gastronomie kein Weg an einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung vorbeiführt.“
Kärntens LK-Präsident Siegfried Huber begrüßt die jüngsten Entwicklungen ebenfalls: „Transparenz schafft Vertrauen und stärkt die heimische Landwirtschaft. Mit dem Beschluss zur Etablierung eines Stufensystems zur Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie ist die erste Etappe geschafft. Für mich steht fest, dass am Ende auch in der Gastronomie kein Weg an einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung vorbeiführt.“