20 stolze Meisterinnen und Meister
Die Lehrlings- und Fachausbildungsstelle für Land- und Forstwirtschaft, unter der Leitung von Karl-Heinz Huber, konnte zur feierlichen Verleihung den LK-Präsidenten Siegfried Huber, LK-Vizepräsidentin Astrid Brunner, Kammeramtsdirektor Bernhard Rebernig, LAK-Kammeramtsdirektor und LFA-Ausschussvorsitzenden Christian Waldmann sowie einen Teil des ARGE-Meister-Landesvorstandes mit dem neuen Landesmeistersprecher Bernhard Krapinger begrüßen. Die Prüfungskommissionen Landwirtschaft und Bienenwirtschaft waren durch den Leiter der LK-Außenstelle Villach, Karl Schusser, und Anita Lautemann vertreten. Der Psychologe Werner Ruppnig brachte dem Publikum das Thema „Generationen am Hof – Das Zusammenspiel zwischen Jung und Alt“ näher.
Meisterarbeit
Das Verfassen einer betriebsindividuellen Meisterarbeit ist das Highlight der Ausbildung. Diese beinhaltet neben der fachlichen Themenstellung eine zweijährige Buchführung. Auch Arbeitszeitaufzeichnungen fließen mit ein. Damit wird eine für die erfolgreiche Betriebswirtschaft wesentliche Datengrundlage geschaffen. In der Meisterarbeit (das Thema kann in Abstimmung mit dem Prüfungsvorsitzenden frei gewählt werden) wird der eigene Betrieb detailgenau analysiert. Künftige Betriebsentscheidungen können fundiert getroffen werden.
Die neuen Landwirtschaftsmeisterinnen und -meister befassten sich heuer in ihren Arbeiten u. a. mit folgenden Themen: „Stallum- oder zubau“, „Umstellung von Rinderhaltung auf Farmwild“, „Direktvermarktung von Ziegenmilchprodukten oder Wagyu-Kreuzungsrindern“, „Bewässerungskonzepte für Feldgemüsebau“, „Arbeitsstundenoptimierung am Betrieb“.
Die neuen Bienenwirtschaftsmeisterinnen und -meister widmeten sich u. a. folgenden Themen: „Optimierung der Imkerei“, „Investitionskostenrechnung für den Aufbau eines DNA-Labors“, „Rentabilität der Schleuderstraße“, „Kostenanalyse varroaresistenter Reinzuchtköniginnen von der Belegstelle AT2-39“, „Honigwein – Produktionsverfahren und Kostenanalyse“, „Bau einer Bienenhütte mit der Möglichkeit zur Nutzung als Bienenstockluft-Inhalationsstation“.
LFA-Referentin Gudrun Schindler stellte die Ausbildungsinhalte der Landwirtschaftsmeisterausbildung (Betriebswirtschaft mit Buchführung, Leistungs-Kosten-Rechnung, Investitions- und Finanzierungsrechnung, Ausbilderlehrgang, Recht und Agrarpolitik, Landtechnik, Pflanzenbau, Tierhaltung mit Rationsgestaltung, Waldwirtschaft mit Erstellung eines Waldwirtschaftsplanes u. v. m.) vor. Landesmeistersprecher Bernhard Krapinger hieß die Absolventen im Kreise der geprüften Meisterinnen und Meister der Land- und Forstwirtschaft herzlich willkommen.
Die neuen Landwirtschaftsmeisterinnen und -meister befassten sich heuer in ihren Arbeiten u. a. mit folgenden Themen: „Stallum- oder zubau“, „Umstellung von Rinderhaltung auf Farmwild“, „Direktvermarktung von Ziegenmilchprodukten oder Wagyu-Kreuzungsrindern“, „Bewässerungskonzepte für Feldgemüsebau“, „Arbeitsstundenoptimierung am Betrieb“.
Die neuen Bienenwirtschaftsmeisterinnen und -meister widmeten sich u. a. folgenden Themen: „Optimierung der Imkerei“, „Investitionskostenrechnung für den Aufbau eines DNA-Labors“, „Rentabilität der Schleuderstraße“, „Kostenanalyse varroaresistenter Reinzuchtköniginnen von der Belegstelle AT2-39“, „Honigwein – Produktionsverfahren und Kostenanalyse“, „Bau einer Bienenhütte mit der Möglichkeit zur Nutzung als Bienenstockluft-Inhalationsstation“.
LFA-Referentin Gudrun Schindler stellte die Ausbildungsinhalte der Landwirtschaftsmeisterausbildung (Betriebswirtschaft mit Buchführung, Leistungs-Kosten-Rechnung, Investitions- und Finanzierungsrechnung, Ausbilderlehrgang, Recht und Agrarpolitik, Landtechnik, Pflanzenbau, Tierhaltung mit Rationsgestaltung, Waldwirtschaft mit Erstellung eines Waldwirtschaftsplanes u. v. m.) vor. Landesmeistersprecher Bernhard Krapinger hieß die Absolventen im Kreise der geprüften Meisterinnen und Meister der Land- und Forstwirtschaft herzlich willkommen.
Die Absolventen Bienenwirtschaft
- Dipl.-Ing. Tadej Ćertov, BSc, Zell
- Dipl.-Ing. Dr. Thomas Druml, Nötsch im Gailtal
- Christof Flaschberger, St. Stefan an der Gail
- Hermann Friedrich Graf, Kolbnitz
- Matthias Friedrich Graf, Sachsenburg
- Dipl.-Ing. Ursula Karrer, Klagenfurt
- Othmar Oberluggauer, Maria Luggau
- Thomas Martin Posratschnig, Techelsberg am Wörthersee
- Hannes Hermann Puschitz, Feldkirchen
- Manuel Schluder, Hermagor-Pressegger See
Die Absolventen Landwirtschaft
- Martina Angermann, Mallnitz
- Kathrin Bergner, Friesach
- Fabian Dörfler, Weitensfeld im Gurktal
- Michaela Haderlap, Eisenkappel-Vellach
- Irina-Maria Korak, BA, St. Paul im Lavanttal
- Kerstin Elisabeth Kraßnitzer, BA, Straßburg
- Anna Mischkulnig, BSc, St. Egyden
- Ing. Barbara Poganitsch, St. Margareten im Rosental
- Viktoria Martina Skubel, Diex
- Anna Wendl, Magdalensberg
Hohe Qualifikation
Eine Meisterausbildung in der Landwirtschaft oder Bienenwirtschaft abzuschließen, ist eine große Leistung. So ist dieser Abschluss auf Stufe sechs von acht im nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) eingeordnet und damit formal dem Bachelor-Abschluss gleichgestellt. Dies gilt für alle land- und forstwirtschaftlichen Meisterprüfungen. Die Stufe VI im NQR bescheinigt, dass Meisterinnen und Meister über umfassende fachliche, methodische und unternehmerische Kompetenzen verfügen, die eine eigenverantwortliche Betriebsführung, Innovation sowie die Ausbildung von Lehrlingen ermöglichen. Mit Einführung des LFBAG 2024 (Land- und forstwirtschaftliches Berufsausbildungsgesetz) ist die Eintragung des Meistertitels in amtliche Urkunden (z. B. Reisepass, Führerschein) analog zum Handwerk möglich, ferner entfallen seit 2024 die Prüfungsgebühren für die Meisterprüfung.