Ktn. Marktbericht der 16. Woche
EU-Rindermarkt:
Der Druck der Schlachthöfe ist im Laufe der letzten Woche zu groß geworden, sodass die deutsche VEZG die Notierung für Schlachtstiere doch um 10 Cent reduzieren musste. Ursächlich hierfür war der große innerdeutsche Preisabstand. In Bayern haben mit letzter Woche die Preise um 55 Cent/kg verloren, wodurch man im Norden dann um 20 Cent/kg über dem bayerischen Preis lag. In Summe haben die Stierpreise im Norden Deutschlands bislang 25 Cent/kg verloren, also wesentlich weniger als in Bayern.
Stiere und Ochsen:
Am heimischen Markt geht das Angebot etwas zurück, allerdings nur sehr langsam. Insgesamt liegt das Angebot noch deutlich über dem Bedarf im Inland. Ein wesentlicher Teil muss daher weiterhin im Export verkauft werden, wo die Preise nach wie vor kräftig unter Druck stehen. Die Stierpreise mussten in der Folge abermals deutlich zurückgenommen werden. Diese neuen tieferen Preise konnte jedoch für zwei Wochen fixiert werden, was dazu beitragen soll, dass der Marktruck abnimmt und das Preisniveau sich zu stabilisieren beginnt, berichtet die ARGE Rind.
Kühe und Kalbinnen:
Bei den Schlachtkühen herrscht am heimischen Markt ein weitgehend ausgeglichenes Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. Rückläufige Erlöse in der Exportvermarktung machten dennoch eine neuerliche leicht Preisrücknahme notwendig, heißt es von der ARGE Rind. Die Preise für Kalbinnen mussten ebenfalls weiter gekürzt werden.
Rinderpreise vom 13. bis 19. April 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,41 | 3,51 | 6,32 | 6,39 |
| Stiere* | 3,41 | 3,51 | 6,32 | 6,39 |
| Kalbinnen | 3,22 | 3,34 | 6,20 | 6,30 |
| Kühe | 2,36 | 2,82 | 5,12 | 5,43 |
| Schlachtkälber | 5,22 | 5,61 | 9,15 | 9,35 |