Nebenerwerb Schafhaltung: Betriebszweig mit Potenzial
Die Erzeugung von Lammfleisch bietet insbesondere für Nebenerwerbsbetriebe einen attraktiven Betriebszweig und eine interessante Alternative in der modernen Landwirtschaft. Die Nachfrage nach Qualitätslämmern (zwischen 40 - 44 kg Lebendgewicht) steigt seit den vergangenen Jahren kontinuierlich an, doch das Angebot an Schlachtlämmern kann mit dieser Entwicklung nicht Schritt halten. Der Markt braucht mehr Produzent:innen. Genau hier eröffnet sich für landwirtschaftliche Betriebe eine lukrative Chance: der Einstieg in die Schafhaltung, speziell in die Lämmerproduktion. Die Schafhaltung bietet darüber hinaus zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Produktionsrichtungen. Dazu zählen vor allem der geringere Arbeitsaufwand, das einfache Tiermanagement, die Nutzung von Restgrünland, der Beitrag zur Landschaftspflege, vergleichsweise günstige Stallumbauten oder Neubauten sowie eine verlässliche Einkommensquelle mit positiven Marktprognosen.
Wirtschaftlichkeit
Die Lämmerproduktion kann auch aus wirtschaftlicher Sicht überzeugen. Über die organisierte Vermarktung des Schaf- und Ziegenzuchtverbandes Kärnten konnten 2025 über 6.600 Lämmer zu einem Brutto-Durchschnittspreis von 184,28 Euro vermarktet werden. Für konventionelle Schlachtlämmer erster Klasse werden aktuell bis zu 4,50 Euro brutto pro kg Lebendgewicht bezahlt. Biolämmer werden über "Ja! Natürlich" vermarktet, hier liegt der Auszahlungsbetrag bei 8,41 Euro pro kg netto Schlachtgewicht.
Wie rentabel die Lämmerproduktion tatsächlich sein kann, zeigen die Ergebnisse der österreichweiten Arbeitskreise Lämmerproduktion besonders deutlich. Im Jahr 2024 konnten folgende Ergebnisse ermittelt werden: Der Durchschnitt der an den Arbeitskreisen teilnehmenden Betriebe erzielte einen Deckungsbeitrag (Teilkostenauswertung) von 107 Euro pro Tier. Wirtschaftlich besonders erfolgreiche Betriebe erreichten dabei Deckungsbeiträge von bis zu 283 Euro pro Tier. Gerade durch die stabile Nachfrage nach Schlachtlämmern ergeben sich gute Absatzmöglichkeiten und langfristige Perspektiven für Neueinsteiger ebenso wie für bestehende Betriebe, die ihre Produktion ausweiten möchten (Bundesbericht Schafe 2024).
Im Rahmen von Betriebsneuausrichtungen wird die Schafhaltung häufig als Möglichkeit gesehen, ein zusätzliches Einkommen im Nebenerwerb zu erzielen. In Kärnten zeigt sich dies durch eine geringe durchschnittliche Bestandsgröße von 23 Schafen pro Betrieb (VIS Jahreserhebung 2024). Für eine wirtschaftlich erfolgreiche Bewirtschaftung ist daher eine gezielte Festlegung der Produktionsrichtung unerlässlich. Abhängig von den betrieblichen Zielen - etwa Fleischproduktion oder Landschaftspflege sowie Direkt- oder Lebendvermarktung - kommen unterschiedliche Rassen und Betriebsstrategien in Frage. Ebenso muss frühzeitig entschieden werden, ob der Fokus auch auf Herdebuchzucht oder nur auf reiner Lämmerproduktion liegen soll. Da nicht jede Rasse die Anforderungen des Marktes an Qualitätslämmer erfüllt, ist eine klare strategische Ausrichtung bereits zu Beginn von zentraler Bedeutung.
Wie rentabel die Lämmerproduktion tatsächlich sein kann, zeigen die Ergebnisse der österreichweiten Arbeitskreise Lämmerproduktion besonders deutlich. Im Jahr 2024 konnten folgende Ergebnisse ermittelt werden: Der Durchschnitt der an den Arbeitskreisen teilnehmenden Betriebe erzielte einen Deckungsbeitrag (Teilkostenauswertung) von 107 Euro pro Tier. Wirtschaftlich besonders erfolgreiche Betriebe erreichten dabei Deckungsbeiträge von bis zu 283 Euro pro Tier. Gerade durch die stabile Nachfrage nach Schlachtlämmern ergeben sich gute Absatzmöglichkeiten und langfristige Perspektiven für Neueinsteiger ebenso wie für bestehende Betriebe, die ihre Produktion ausweiten möchten (Bundesbericht Schafe 2024).
Im Rahmen von Betriebsneuausrichtungen wird die Schafhaltung häufig als Möglichkeit gesehen, ein zusätzliches Einkommen im Nebenerwerb zu erzielen. In Kärnten zeigt sich dies durch eine geringe durchschnittliche Bestandsgröße von 23 Schafen pro Betrieb (VIS Jahreserhebung 2024). Für eine wirtschaftlich erfolgreiche Bewirtschaftung ist daher eine gezielte Festlegung der Produktionsrichtung unerlässlich. Abhängig von den betrieblichen Zielen - etwa Fleischproduktion oder Landschaftspflege sowie Direkt- oder Lebendvermarktung - kommen unterschiedliche Rassen und Betriebsstrategien in Frage. Ebenso muss frühzeitig entschieden werden, ob der Fokus auch auf Herdebuchzucht oder nur auf reiner Lämmerproduktion liegen soll. Da nicht jede Rasse die Anforderungen des Marktes an Qualitätslämmer erfüllt, ist eine klare strategische Ausrichtung bereits zu Beginn von zentraler Bedeutung.
Beratung nutzen
Ein erfolgreicher Einstieg in die Schafhaltung gelingt am besten mit fachlicher Begleitung. Die Landwirtschaftskammer Kärnten bietet dazu vielfältige Beratungsangebote im Bereich der Schafhaltung an. Die Arbeitskreisberatung richtet sich sowohl an Neueinsteiger als auch an erfahrene Schafhalterinnen und Schafhalter. Teilnehmer profitieren von aktuellen Fachinformationen, Betriebsvergleichen sowie gezielten Empfehlungen zur Verbesserung von Wirtschaftlichkeit und Tiergesundheit.
Info: Für alle Interessierten wird am 12. März 2026 in Trebesing ein Einsteigerseminar in die Schafhaltung abgehalten. Dieses Seminar richtet sich speziell an Personen, die über einen Einstieg oder eine Ausweitung der Schafhaltung nachdenken. Details und Anmeldung finden Sie hier.
Info: Für alle Interessierten wird am 12. März 2026 in Trebesing ein Einsteigerseminar in die Schafhaltung abgehalten. Dieses Seminar richtet sich speziell an Personen, die über einen Einstieg oder eine Ausweitung der Schafhaltung nachdenken. Details und Anmeldung finden Sie hier.