Marktbericht: Bio-Getreidemarkt bleibt stabil - Aussichten sind positiv
Speisegetreide: Hafer verliert leicht an Boden, Dinkel und Roggen knapp
Die Zeiten des Hafer-Booms scheinen vorerst gedämpft. Günstige Importe aus Spanien und Frankreich auf dem deutschen Markt setzen den heimischen Exportmarkt bei Hafer unter Druck. Die Prognosen für die kommenden Kontraktmengen 2026 sind deutlich rückläufig. Für jetzt noch nicht gemeldete Mengen sollte der Anbau einer alternativen Frühjahrskultur angedacht werden.
Im Gegensatz dazu präsentieren sich Dinkel und Roggen als Mangelware. Denn bei beiden Kulturen sind die Bestände weitgehend geräumt, die Preise bewegen sich auf einem stabilen Niveau von rund 390 Euro/t bei Dinkel bis über 400 Euro/t bei Roggen ab Lager. Da die Anbauflächen für Dinkel eher auf geringem Niveau sind, bleibt die Entwicklung spannend. Auch bei der im Mühlviertel regionaltypischen Sorte "Schlägler Roggen" wären zusätzliche Mengen gefragt.
Als interessante Alternative zum Hafer rückt Emmer in den Fokus. In den letzten Wochen stieg die Nachfrage spürbar an, während kaum Ware verfügbar ist. Eine spannende Entwicklung, die allerdings genau beobachtet werden muss, wie nachhaltig diese anhält.
Im Gegensatz dazu präsentieren sich Dinkel und Roggen als Mangelware. Denn bei beiden Kulturen sind die Bestände weitgehend geräumt, die Preise bewegen sich auf einem stabilen Niveau von rund 390 Euro/t bei Dinkel bis über 400 Euro/t bei Roggen ab Lager. Da die Anbauflächen für Dinkel eher auf geringem Niveau sind, bleibt die Entwicklung spannend. Auch bei der im Mühlviertel regionaltypischen Sorte "Schlägler Roggen" wären zusätzliche Mengen gefragt.
Als interessante Alternative zum Hafer rückt Emmer in den Fokus. In den letzten Wochen stieg die Nachfrage spürbar an, während kaum Ware verfügbar ist. Eine spannende Entwicklung, die allerdings genau beobachtet werden muss, wie nachhaltig diese anhält.
Ölsaaten & Leguminosen: Soja-Boom und Raps-Herausforderungen
Soja bleibt das "Gold des Ackers". Die Nachfrage ist sowohl im Speise- als auch im Futterbereich hoch. Speiseware erzielt aktuell Spitzenpreise von über 900 Euro/t, Futterware liegt bei ca. 850 Euro/t ab Lager.
Beim Raps zeigt sich ein differenziertes Bild: Die gute Ernte 2025 brachte überraschend viel Menge. Die kontrahierten Mengen konnten bzw. können gut vermarktet werden. Am freien Markt muss mit Preisabschlägen gerechnet werden. Während die freie Ware unter 1.000 Euro/t ab Lager notiert, liegt diese bei Kontraktware deutlich darüber. Der Anbau funktioniert derzeit besonders in Regionen mit geringer Rapsdichte gut, sollte aber strikt nur über Kontraktanbau erfolgen.
Beim Raps zeigt sich ein differenziertes Bild: Die gute Ernte 2025 brachte überraschend viel Menge. Die kontrahierten Mengen konnten bzw. können gut vermarktet werden. Am freien Markt muss mit Preisabschlägen gerechnet werden. Während die freie Ware unter 1.000 Euro/t ab Lager notiert, liegt diese bei Kontraktware deutlich darüber. Der Anbau funktioniert derzeit besonders in Regionen mit geringer Rapsdichte gut, sollte aber strikt nur über Kontraktanbau erfolgen.
Futtermarkt: Knappheit treibt die Preise
Wer noch Futtergetreide im Lager hat, blickt auf steigende Preise. Gerste und Triticale sind knapp. Allerdings muss gesagt werden, dass sich die großen Mischfutterwerke schon während der Erntesaison vorrausschauend Mengen eingelagert haben.
Futtergerste liegt aktuell über 400 Euro/t. Braugerste bleibt aufgrund ihrer Doppelfunktion (bei Qualitätsverlust Nutzung als Futtergerste) sehr beliebt im Anbau. Mais hat sich stabilisiert und strebt ebenfalls die 400 Euro-Marke an. Bei den Eiweißkulturen sind, neben Sojabohnen, Ackerbohnen und Erbsen noch gut verfügbar. Die Preise liegen stabil bei ca. 600 Euro/t, wobei die Erbse preislich leicht unter der Ackerbohne rangiert.
Futtergerste liegt aktuell über 400 Euro/t. Braugerste bleibt aufgrund ihrer Doppelfunktion (bei Qualitätsverlust Nutzung als Futtergerste) sehr beliebt im Anbau. Mais hat sich stabilisiert und strebt ebenfalls die 400 Euro-Marke an. Bei den Eiweißkulturen sind, neben Sojabohnen, Ackerbohnen und Erbsen noch gut verfügbar. Die Preise liegen stabil bei ca. 600 Euro/t, wobei die Erbse preislich leicht unter der Ackerbohne rangiert.