Kommentar: Zwickt’s mi!
Wer die weltweiten Bemühungen zur Eindämmung des Klimawandels genauer betrachtet, wird schnell massive Unterschiede in deren Intensität und Tempo entdecken. Während die EU – wie so oft – versucht, Musterschüler zu sein, scheint in anderen Kontinenten Ignoranz gegenüber dem Klimawandel, seinen Ursachen und Folgen vorzuherrschen. Ein besonderes „Gustostückerl“ wurde nun rund um die im November im brasilianischen Belem stattfindende UNKlimakonferenz („COP30“) bekannt: Um die Anreise der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erleichtern, wird gerade eine vierspurige Autobahn errichtet, für die Zehntausende Hektar geschützten Amazonas-Regenwaldes gerodet wurden.
Zu sehen, wie wenig etwa die Südamerikaner die Entwaldungsthematik kümmert, während man sich in der EU Sorgen um die „Entwaldungsgefahr“ in Ländern wie Österreich macht, lässt einen auch als überzeugten Europäer ratlos zurück. Vom durch die Entwaldungsverordnung drohenden Bürokratiewahn ganz zu schweigen. Nach Wolfgang Ambros möchte man sagen: „Zwickt’s mi, i man i tram.“ Bleibt zu hoffen, dass man in Brüssel möglichst schnell munter wird.
Zu sehen, wie wenig etwa die Südamerikaner die Entwaldungsthematik kümmert, während man sich in der EU Sorgen um die „Entwaldungsgefahr“ in Ländern wie Österreich macht, lässt einen auch als überzeugten Europäer ratlos zurück. Vom durch die Entwaldungsverordnung drohenden Bürokratiewahn ganz zu schweigen. Nach Wolfgang Ambros möchte man sagen: „Zwickt’s mi, i man i tram.“ Bleibt zu hoffen, dass man in Brüssel möglichst schnell munter wird.