Kommentar: Treibstoff – Zündstoff
Die wirtschaftliche Lage in Europa zeigt, wie fragil zentrale Versorgungsbereiche geworden sind. Der Krieg im Nahen Osten – tausende Kilometer von Europa entfernt – reicht aus, um die Treibstoffpreise innerhalb weniger Tage um mehr als 40 Cent pro Liter steigen zu lassen. Das wirft eine berechtigte Frage auf: Warum wird bereits eingelagerter Kraftstoff über Nacht teurer, obwohl sich an den Produktionskosten nichts geändert hat?
Für die Landwirtschaft trifft diese Entwicklung den denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. In der Anbau- und Düngesaison ist der Energiebedarf der Betriebe besonders hoch. Gerade intensiv wirtschaftende Höfe spüren solche Preissprünge unmittelbar – nicht als Randnotiz, sondern als massiven Kostendruck.
Wenn rund 53 % des Dieselpreises aus Steuern und Abgaben bestehen, kann sich der Staat nicht aus der Verantwortung ziehen. Es braucht spürbare Entlastungen für die Landwirtschaft: steuerlich begünstigten Agrardiesel, die Streichung der CO₂-Abgabe, das Ende der Klimazölle auf Dünger sowie die Wiedereinführung des Transportkostenzuschusses für Milchlieferanten.
Für die Landwirtschaft trifft diese Entwicklung den denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. In der Anbau- und Düngesaison ist der Energiebedarf der Betriebe besonders hoch. Gerade intensiv wirtschaftende Höfe spüren solche Preissprünge unmittelbar – nicht als Randnotiz, sondern als massiven Kostendruck.
Wenn rund 53 % des Dieselpreises aus Steuern und Abgaben bestehen, kann sich der Staat nicht aus der Verantwortung ziehen. Es braucht spürbare Entlastungen für die Landwirtschaft: steuerlich begünstigten Agrardiesel, die Streichung der CO₂-Abgabe, das Ende der Klimazölle auf Dünger sowie die Wiedereinführung des Transportkostenzuschusses für Milchlieferanten.